
Hamburg-Rothenburgsort ist ein Verkehrsknoten im Hamburger Osten. Am Westrand laufen Amsinckstraße und Heidenkampsweg zusammen, die Billhorner Brückenstraße führt weiter zur Neuen Elbbrücke, im Süden überquert die Autobahn 1 die Norderelbe. Für Baustellen ist diese Lage Segen und Last zugleich: Lkw kommen gut heran, stehen aber im selben Strom wie Pendler, Busse und der Güterverkehr des Gewerbegebiets.
Ein Logistik-Management für Ihre Baustelle ordnet diesen Zufluss. Wir legen fest, welches Fahrzeug wann kommt, über welche Route es anfährt und wo es entladen wird. So wartet kein Lkw auf der Fahrbahn. Die Gewerke bekommen ihr Material in der Reihenfolge, in der sie es verbauen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Kanäle und Bahnanlagen gliedern den Stadtteil in Streifen. Zwischen Billerhuder Insel, Gewerbeband, Gleisfeld, Wohnviertel und Elbufer gibt es nur wenige Übergänge. Ein Fahrer, der die falsche Abzweigung nimmt, steht schnell vor einem Kanal oder einer Unterführung und muss weite Umwege fahren. Routen gehören deshalb in jede Lieferavis.
Im Wohnviertel bildet der Zug Billhorner Röhrendamm, Vierländer Damm und Ausschläger Allee die Hauptachse. Am Übergang vom Vierländer Damm zur Ausschläger Allee lässt ein Pollerbauwerk nur schmale Fahrzeuge passieren. Für Sattelzüge, Betonmischer oder Tieflader ist diese Verbindung keine Route. Lieferungen ins Quartier müssen über die passenden Seiten einfahren.
Das Industriegebiet an der Billstraße ist von Lieferverkehr geprägt, die Stadt will die Straßen dort für Güter- und Werksverkehr modernisieren. Baufahrzeuge treffen auf Lkw, die zu Lager- und Logistikbetrieben unterwegs sind. Wer hier ohne Zeitfenster anliefert, blockiert Nachbarn und verliert selbst Zeit.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen pro Tag anfallen, welche Fahrzeuge dafür nötig sind und wo sie entladen werden. Das Konzept berücksichtigt die Lage zwischen Wasser, Gleis und Wohnstraßen.
Jede Anlieferung erhält ein festes Fenster. Lieferanten melden sich vorher an, wir prüfen die Belegung und verschieben bei Engpässen. Spitzen im Berufsverkehr an den Elbbrücken lassen sich so umfahren.
Wir geben Lieferanten eine Anfahrtsbeschreibung mit, die Engstellen wie das Pollerbauwerk im Wohnviertel, Unterführungen und Brücken berücksichtigt. Die Route passt zur Fahrzeuggröße, nicht zum Navigationsgerät.
Wo Anlieferung den Verkehr berührt, bereiten wir verkehrsrechtliche Anordnungen vor und informieren angrenzende Betriebe und Anwohner über laute oder zeitkritische Lieferungen.
Lieferungen kommen in der Reihenfolge an, in der sie verbaut werden.
Fahrer finden die passende Route und bleiben nicht an Engstellen hängen.
Gewerbliche Nachbarn behalten freie Zufahrten.
Die Bauleitung sieht jeden Tag, was angeliefert wird und was noch fehlt.
→ Wir bündeln die Bestellungen, verteilen sie auf Zeitfenster und legen fest, welche Lieferung Vorrang hat, weil sie den nächsten Arbeitsschritt freigibt.
→ Wir prüfen vorab Abmessungen und Gewicht und planen die Anfahrt von der richtigen Seite oder eine Umladung auf kleinere Fahrzeuge.
→ Ohne Wartezone auf der Fahrbahn steuern wir Fahrzeuge über Abrufe: Erst wenn die Entladefläche frei ist, fährt der nächste Lkw los.
→ Lärmintensive Lieferungen legen wir in verträgliche Zeiten und kündigen sie an. Wo es geht, nutzen wir die Zufahrt von der Gewerbeseite.
Neue Gebäude für urbane Produktion im Westen des Stadtteils mit vielen Betonagen und großen Bauteilen.
Umbauten an Hallen und Büros an der Billstraße bei laufendem Lieferverkehr der Nachbarbetriebe.
Vorhaben im Wohnviertel, bei denen Anlieferung durch Wohnstraßen mit Engstellen geplant werden muss.
Arbeiten an Verbindungen zwischen Stadtteil, Elbufer und HafenCity, bei denen Bauverkehr und Fuß- und Radverkehr sich begegnen.

Wir lesen Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnisse und ermitteln, wann welche Materialmengen benötigt werden.
Für jede Fahrzeugklasse wählen wir eine Anfahrt und legen Zeitfenster fest, die Verkehrsspitzen und Nachbarschaft berücksichtigen.
Lieferanten erhalten Anmeldeweg, Route und Fenster. Wir sammeln die Anmeldungen und stimmen Überschneidungen ab.
Vor Ort prüfen wir, die Einhaltung der Fenster und passen die Planung an, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Entsteht in Hamburg-Rothenburgsort ein Gewerbebau nahe dem Billebecken, dann fallen in der Rohbauphase täglich Betonmischer, Stahllieferungen und Schalungsmaterial an. Wir planen die Betonage in den Morgen, bevor die Lieferwelle des Gewerbegebiets einsetzt. Die Stahllieferung kommt in ein Fenster am späten Vormittag.
Kommt ein Wohnungsbau im Quartier am Billhorner Röhrendamm dazu, dann unterscheiden wir die Fahrzeuge nach Größe. Kleinere Fahrzeuge fahren durch das Viertel, Sattelzüge kommen nur über Routen ohne Engstelle. Jeder Lieferant erhält diese Vorgabe mit der Bestellbestätigung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf den Einrichtungsplan: Entladeflächen, Lager und Kranreichweite bestimmen, wie viel gleichzeitig angeliefert werden kann. Vor Ort setzen Baulogistiker die Zeitfenster um, nehmen Lieferungen an und verteilen das Material.
An der Zufahrt arbeitet die Liefersteuerung mit der Zugangskontrolle zusammen. Wer ein Zeitfenster hat, wird durchgelassen, wer keins hat, wird umgeleitet. So bleibt die Baustelle auch an dichten Tagen geordnet.
Das hängt vom Baufeld ab. Für Hamburg-Rothenburgsort prüfen wir, ob die Anfahrt über die Billhorner Brückenstraße, über das Gewerbegebiet oder von Osten günstiger ist. Engstellen wie das Pollerbauwerk im Wohnviertel schließen wir für große Fahrzeuge aus.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und Gewerke. Wir entwickeln daraus Routen und Zeitfenster für Ihre Anlieferungen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Rothenburgsort. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit