
Wer in Hamburg-Rothenburgsort ein Baufeld einrichtet, merkt schnell, wie wenig Spielraum zwischen Grundstücksgrenze, Kanalufer und Gleisanlage bleibt. Der Stadtteil liegt am nordwestlichen Ende des früheren Billwerder Ausschlags, dort wo die Bille in die Elbe mündet. Auf gut sieben Quadratkilometern wechseln sich Kleingärten, Gewerbeband, Bahnflächen, Wohnquartier und Elbufer ab, jedes mit eigenen Regeln für Container, Kran und Bauzaun.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit dem Lageplan. Wir prüfen, welche Flächen innerhalb des Grundstücks nutzbar sind, wo Baustrom und Bauwasser anschließen können und wie Fahrzeuge auf das Gelände und wieder herunterkommen. Daraus entsteht ein Einrichtungsplan, der vor dem ersten Erdaushub steht und mit dem Bauablauf mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Grundstücke im Gewerbeband an Billstraße und Großmannstraße sind häufig klein geschnitten. Die Stadt verfolgt dort ausdrücklich das Ziel, Parzellen zu größeren Einheiten zusammenzulegen, weil Flächen ab einem Hektar selten sind. Für eine Baustelle bedeutet das: Lager, Container und Kranstandort müssen auf engem Raum Platz finden. Hinzu kommt, dass der öffentliche Straßenraum dort für Güterverkehr und Zufahrten frei bleiben soll und nicht als Abstellfläche gedacht ist.
Im Norden begrenzen Bille, Bullenhuser Kanal und Billekanal viele Baufelder auf drei Seiten. Ein Bebauungsplan für neues Gewerbe südlich des Billebeckens beschreibt das rund 24 Hektar große Gebiet als überwiegend versiegelt, mit heterogener ein- bis dreigeschossiger Bebauung und Lagernutzung. Wo Ufer neu gestaltet oder in Teilen aufgeschüttet werden, rücken Uferkante, Böschung und Baustellenfläche dicht zusammen.
Der Billwerder Ausschlag wurde schon im Mittelalter eingedeicht, die alten Deichlinien laufen heute als Billhorner Deich, Ausschläger Billdeich und Ausschläger Elbdeich durch den Stadtteil. In einer solchen eingedeichten Flussniederung gehören Baugrundgutachten und die Frage nach Grundwasser an den Anfang jeder Einrichtungsplanung, ebenso eine Untersuchung früher bahn- oder industriell genutzter Flächen.

Wir legen fest, wo Büro- und Aufenthaltscontainer stehen, wo Material lagert und welcher Bereich für Kran oder Mobilkran frei bleibt. Auf schmalen Gewerbeparzellen stapeln wir Container bei knapper Fläche und planen Umstellungen für spätere Bauphasen gleich mit.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit den Versorgern ab, planen Verteilerkästen und Leitungswege abseits der Fahrwege. Die Verteilung behalten wir im Blick, wenn neue Gewerke dazukommen. Auf Grundstücken mit Altbestand klären wir vorher, wo bestehende Leitungen liegen.
An Gewerbestraßen mit Lieferverkehr, an Wohnstraßen im Quartier um den Billhorner Röhrendamm und an Uferwegen braucht der Bauzaun jeweils eine andere Lösung. Wir stellen Zaunfelder, Tore und Beschilderung so, dass Fußwege und Radverbindungen sicher bleiben.
Sanitärcontainer, Wasch- und Pausenbereiche werden nach Belegschaft bemessen. Für Abwasser, Abfallcontainer und Wertstofftrennung planen wir Standorte, die Lkw erreichen, ohne dass sie auf der Fahrbahn rangieren müssen.
Jeder Quadratmeter des Grundstücks hat vor Baubeginn eine feste Aufgabe.
Baustrom, Bauwasser und Entsorgung stehen, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Der Einrichtungsplan wird bei jedem Phasenwechsel angepasst statt neu erfunden.
Nachbarbetriebe im Gewerbeband behalten ihre Zufahrten.
→ Wir teilen die Bauzeit in Phasen und verschieben Lager- und Containerflächen mit dem Baufortschritt. Wo es geht, nutzen wir fertige Bauteile oder Hofflächen als Zwischenlager.
→ Wir halten Abstand zur Uferkante, legen schwere Lasten auf tragfähige Flächen und stimmen mit der Bauleitung ab, welche Bereiche wegen Standsicherheit frei bleiben.
→ Wir planen alles, was abgestellt werden muss, auf dem eigenen Grundstück ein und beantragen nur dann Sondernutzung, wenn es für einen kurzen Arbeitsschritt nicht anders geht.
→ Wir richten Kranstellflächen und Baustraßen nach dem Baugrundgutachten aus und sehen bei Bedarf Lastverteilungsplatten oder befestigte Schotterflächen vor.
Neue Gebäude für urbane Produktion auf überwiegend versiegelten Flächen zwischen Bille, Bullenhuser Kanal und Billekanal, teils mit neuer Ufergestaltung.
Erneuerung von Hallen und Bürobauten auf kleinen Parzellen, teils neben denkmalgeschützten Industriebauten.
Neubau und Sanierung im Wohnviertel entlang von Billhorner Röhrendamm und Vierländer Damm mit wenig Platz neben dem Gebäude.
Arbeiten an öffentlichen Wegen und Parks am Wasser, bei denen die Einrichtung den laufenden Fuß- und Radverkehr berücksichtigen muss.

Wir sehen uns Grenzen, Zufahrt, Ufer- und Gleisnähe sowie vorhandene Anschlüsse an und lesen Baugrundgutachten und Genehmigung.
Container, Lager, Kran, Baustraße, Sanitär und Entsorgung bekommen ihre Fläche, abgestimmt auf die Bauphasen.
Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden in einer festen Reihenfolge aufgebaut, damit die Gewerke ohne Wartezeit beginnen können.
Bei jedem Phasenwechsel passen wir die Fläche an. Zum Schluss bauen wir alles zurück und übergeben das Grundstück geräumt.
Liegt eine Gewerbebaustelle in Hamburg-Rothenburgsort auf einer langen, schmalen Parzelle zwischen Straße und Billekanal, dann planen wir die Einfahrt an der Straßenseite, die Container in zweiter Reihe und den Lagerplatz dort, wo das Baugrundgutachten die höchste Tragfähigkeit ausweist. Zur Wasserseite bleibt ein Streifen frei.
Wechselt das Vorhaben vom Rohbau in den Ausbau, dann rücken die Container näher an das Gebäude, die Kranfläche wird zur Lagerfläche für Fassadenteile und die Zufahrt wird für kleinere Lieferfahrzeuge umgestellt. Der Plan dazu liegt schon vor, bevor der Kran abgebaut wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Anlieferungen ankommen und wo Material lagert. Darauf baut das Logistik-Management mit Zeitfenstern auf, die operative Baulogistik übernimmt anschließend Entladung, Verteilung und Ordnung auf der Fläche.
Auch Zugangskontrolle und Erste Hilfe brauchen einen festen Platz im Plan: ein Tor mit Sicht auf die Zufahrt, einen Sanitätsraum und Rettungswege, die nicht zugestellt werden. Wir zeichnen diese Punkte von Anfang an ein.
Im Industriegebiet an der Billstraße soll der öffentliche Raum ausdrücklich für Güterverkehr und Zufahrten frei bleiben. Wir planen Container und Lager deshalb auf dem Grundstück. Eine Sondernutzung beantragen wir nur für kurze Arbeitsschritte, etwa einen Kraneinsatz.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Rothenburgsort. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit