
Ein Betonmischer, der im Stau vor der Elbe steht, hält eine ganze Kolonne auf. Kommen danach drei Lkw gleichzeitig, blockieren sie die Straße vor der Baustelle. Solche Situationen lassen sich nicht ganz vermeiden, aber mit einer klaren Liefersteuerung werden sie zur Ausnahme.
Unser Logistik-Management für Baustellen in Hamburg plant, wann welches Material kommt, über welche Route es anrollt und wo es abgeladen wird. Grundlage ist ein Logistikkonzept, das Bauablauf, Verkehrsachsen und Nachbarschaft zusammen betrachtet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für den Weg über die Elbe gibt es nur wenige Querungen. Der Neue Elbtunnel der A 7 zählt rund 120.000 Fahrzeuge an Werktagen, bis zu 19 Prozent davon Lkw. Er gilt als Nadelöhr des Nordens. Ein liegengebliebenes Fahrzeug in einer Röhre wirkt sich dort stärker aus als auf offener Strecke. Lieferungen aus dem Süden brauchen deshalb Puffer und Ausweichrouten über die Elbbrücken.
Im Hafen trägt die Köhlbrandbrücke mit vier Fahrstreifen einen großen Teil des Schwerverkehrs, gezählt wurden rund 36 Prozent Lkw. Dazu kommen 147 Brücken im Hafengebiet, elf davon beweglich, darunter die Hubbrücke an der Kattwyk. Für Baustellen im Hafen und an seinen Rändern gehören Brückenzeiten und Hafenverkehr in jede Routenplanung.
In der inneren Stadt bündeln Ring 1, Ring 2 und Ring 3 den Verkehr, dazwischen liegen dicht bebaute Wohnstraßen. Hier zählen kurze Standzeiten am Bordstein, abgestimmte Ladezonen und Rücksicht auf Anwohner, Schulen und Geschäfte.

Wir ermitteln Mengen, Liefertakte und Lagerbedarf je Bauphase und legen fest, welche Lieferungen direkt eingebaut werden und welche zwischengelagert werden müssen.
Mit einer digitalen Liefersteuerung bekommt jede Anlieferung ein festes Zeitfenster. So verteilen sich die Fahrzeuge über den Tag und stauen sich nicht vor dem Tor.
Wir geben Lieferanten Routen vor, die Tunnel- und Brückenengpässe berücksichtigen. Dazu benennen wir Ausweichwege, falls eine Querung gesperrt ist.
Ladezonen, Halteverbote und Lieferzeiten werden mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Anwohner informieren wir über Zeiten mit erhöhtem Lieferverkehr.
Material kommt zum Zeitpunkt des Einbaus statt Stunden vorher.
Lkw stauen sich nicht vor dem Tor und blockieren keine Straße.
Engpässe an Elbquerungen und Brücken sind im Plan schon berücksichtigt.
Die Nachbarschaft weiß Bescheid und bleibt eher gelassen.
→ Puffer im Lieferplan, eine Ausweichroute über die Elbbrücken und eine Rückmeldung des Fahrers vor der Querung geben Zeit zum Umplanen.
→ Feste Zeitfenster mit Bestätigung und eine Warteposition abseits der Baustelle entzerren die Ankunft.
→ Wir planen Brückenzeiten mit ein und legen Lieferungen auf Zeiträume, in denen der Weg frei ist.
→ Abgestimmte Lieferzeiten, kurze Standzeiten und eine frühe Information der Nachbarschaft senken den Konflikt.
Neubauten an den Ringen und Ausfallstraßen, bei denen Lieferverkehr und Durchgangsverkehr dieselben Fahrspuren nutzen.
Hallen, Terminalanlagen und Gewerbebauten im Hafen, bei denen Brücken und Hafenverkehr den Takt mitbestimmen.
Bauten für Schiene und Straße, etwa für den U-Bahn-Ausbau, mit Baustellen mitten im laufenden Stadtverkehr.
Große Wohngebiete mit vielen Baufeldern, deren Lieferungen über wenige Zufahrten laufen müssen.

Wir sammeln Liefermengen und Termine aus dem Bauzeitenplan und sprechen mit den wichtigsten Lieferanten.
Anfahrtswege, Ausweichrouten, Ladezonen und Wartepositionen werden geplant und abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Fenster, wir bestätigen sie und behalten den Tagesplan im Blick.
Abweichungen werden ausgewertet, Takte und Routen passen wir mit dem Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle nördlich der Elbe in einer Wohnstraße nahe Ring 2, während Stahl und Fertigteile aus dem Süden kommen, dann ist die Elbquerung der unsichere Teil der Lieferkette. Wir planen dann für jede Fuhre ein Zeitfenster mit Puffer und lassen die Fahrer vor der Querung kurz melden, ob sie im Plan liegen.
Verspätet sich eine Lieferung, dann schiebt das System die nächste nach vorn und das Kranteam arbeitet mit anderem Material weiter. Die Ladezone vor dem Haus bleibt nur so lange belegt, wie das Abladen dauert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den BE-Plan zurück: Er legt fest, wo Lkw halten, wo Material lagert und wo der Kran es aufnimmt. Ohne diese Grundlage wäre jedes Zeitfenster nur eine Uhrzeit ohne Ort.
Am Tor übernimmt die operative Baulogistik die Warenannahme, die Zugangskontrolle prüft das Fahrzeug. So entsteht für jede Baustelle in Hamburg eine Kette vom Lieferanten bis zum Einbauort.
Mit Puffer und einer Alternative. Wir legen Zeitfenster außerhalb der stärksten Verkehrszeiten am Morgen und am Nachmittag, wo es der Bauablauf erlaubt. Den Fahrern nennen wir eine Ausweichroute über die Elbbrücken für den Fall einer Sperrung.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die wichtigsten Gewerke. Wir entwickeln einen Lieferplan mit Zeitfenstern und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit