
Hamburg-Stellingen gilt als Stadtteil der Verkehrswege, doch zwischen Autobahn und Gleisen liegt viel Grün. Nördlich des Tierparks erstreckt sich die hügelige Stellinger Feldmark, im Volksmund Stellinger Schweiz genannt, in der Trinkwasser gewonnen wird. Teile des Stadtteils gehören zu einem großen Landschaftsschutzgebiet, das er mit Schnelsen, Niendorf, Lokstedt und Eidelstedt teilt.
Wer hier baut, hat Auflagen zum Schutz von Boden, Grundwasser, Bäumen und Tieren zu erfüllen. Wir begleiten Bauvorhaben ökologisch: Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie für die Behörde, betreuen Schutzzäune und sorgen dafür, dass Umweltvorgaben im Baustellenalltag nicht untergehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wo Trinkwasser aus dem Untergrund kommt, ist jeder Tropfen Öl auf dem Boden ein Problem. In der Nähe von Gewinnungsgebieten gelten strenge Regeln für das Lagern und Umfüllen von Kraftstoffen, Schalölen und anderen wassergefährdenden Stoffen. Diese Regeln müssen nicht nur im Plan stehen, sondern täglich auf der Baustelle eingehalten werden.
Das Landschaftsschutzgebiet im Nordwesten Hamburgs wurde bereits 1957 festgesetzt und umfasst rund 768 Hektar. Arbeiten am Rand oder in solchen Gebieten verlangen Rücksicht auf Gehölze, Wiesen und das Landschaftsbild. Baufelder müssen klar abgegrenzt werden, damit Maschinen und Lager nicht in geschützte Flächen wandern.
Beim Abriss älterer Gebäude an der Kieler Straße oder bei der Sanierung von Siedlungshäusern können Fledermäuse und Gebäudebrüter betroffen sein. Für die Fällung von Bäumen gelten Schonzeiten. Eine ökologische Begleitung prüft vor Beginn, ob Quartiere vorhanden sind. Mit der Behörde klärt sie dann, wann gearbeitet werden darf.

Wir begleiten das Vorhaben von der Baufeldfreimachung bis zur Abnahme, prüfen die Einhaltung der Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan und halten jeden Kontrollgang schriftlich fest.
Schutzzäune um Bäume, Wurzelbereiche ohne Befahrung, abgegrenzte Lagerflächen: Wir kontrollieren regelmäßig, ob diese Maßnahmen stehen und eingehalten werden.
Wo Amphibien oder Kleintiere wandern, betreuen wir Schutzzäune, kontrollieren sie in den Wanderzeiten und dokumentieren Funde für die zuständige Stelle.
Wir prüfen Lagerplätze für Kraftstoffe und Chemikalien, achten auf dichte Auffangwannen und melden Verunreinigungen sofort an Bauleitung und Behörde.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan sind nachweisbar umgesetzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen Natur- oder Wasserschutz werden unwahrscheinlicher.
Probleme mit Brutplätzen oder geschützten Bäumen fallen früh auf, nicht erst bei der Behörde.
Sie haben einen Ansprechpartner für alle Umweltfragen auf der Baustelle.
→ Wir legen gemeinsam mit der Bauleitung fest, wo betankt und gelagert wird, kontrollieren die Flächen täglich und halten Bindemittel für den Notfall bereit.
→ Eine Begehung durch Fachleute klärt den Bestand. Ergibt sich ein Fund, stimmen wir Zeitpunkt und Ersatzquartiere mit der Naturschutzbehörde ab.
→ Schutzzäune werden kontrolliert und bei Bedarf nachgesetzt, Fahrwege umgelegt, Verstöße dokumentiert und der Bauleitung gemeldet.
→ Wir begleiten den Einbau von Boden und Pflanzen, prüfen die vereinbarten Schichtstärken und dokumentieren den Zustand für die spätere Abnahme.
Wohn- und Gewerbebauten neben Landschaftsschutzgebiet und Feldmark, mit Auflagen zu Baumschutz, Lagerung und Grundwasser.
Intensive Dachbegrünung auf einem Tunnelbauwerk als Ausgleichsfläche, mit Parkanlagen und Kleingärten auf aufgebrachtem Boden.
Rückbau und Modernisierung, bei denen Gebäudebrüter, Fledermäuse und Schonzeiten berücksichtigt werden müssen.
Umbauten im Bereich des Sportparks und der angrenzenden Wiesen, bei denen Bäume und Rasenflächen geschützt werden.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und stellen zusammen, welche Umweltvorgaben für Ihr Vorhaben gelten.
Mit der Bauleitung bestimmen wir Zäune, Schutzflächen, Lagerplätze und Zeiten, in denen nicht gefällt oder abgerissen werden darf.
Wir gehen die Baustelle in festen Abständen ab, prüfen Maßnahmen und dokumentieren Zustand und Befunde.
Sie erhalten Berichte für Behörde und Bauherr, am Ende eine Zusammenfassung aller Kontrollen zur Abnahme.
Grenzt ein Neubauvorhaben in Hamburg-Stellingen an Grünflächen des Landschaftsschutzgebiets und stehen auf dem Grundstück alte Bäume, die erhalten bleiben sollen, dann verlangt die Genehmigung meist Baumschutz, abgegrenzte Baufelder und Regeln für das Lagern von Kraftstoffen. Ohne Kontrolle verschwimmen diese Grenzen im Alltag schnell.
Dann legen wir vor Baubeginn mit der Bauleitung fest, wo Zäune stehen. Danach gehen wir die Flächen in festen Abständen ab. Jeder Kontrollgang wird mit Foto und Befund dokumentiert. Steht eine Fällung oder ein Abriss an, prüfen wir vorher Schonzeiten und mögliche Quartiere.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Vorgaben fließen schon in die Baustelleneinrichtung ein: Lagerplätze für Kraftstoffe, Zufahrten und Bauzäune planen wir so, dass Schutzflächen außen vor bleiben.
Im laufenden Betrieb arbeiten wir mit der operativen Baulogistik zusammen. Abfälle werden getrennt, Verunreinigungen sofort gemeldet. Die Reinigung der Baustelle schließt auch das Umfeld mit ein.
Das hängt von den Auflagen in Genehmigung und Bebauungsplan ab. Liegt Ihr Grundstück am Rand des Landschaftsschutzgebiets, in der Nähe der Trinkwassergewinnung oder stehen geschützte Bäume darauf, wird eine Begleitung häufig verlangt oder ist zumindest sinnvoll.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen, welche Umweltkontrollen Ihr Vorhaben braucht und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Stellingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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