Baustelle in Hamburg-Lokstedt – Baulogistik Nord
Hamburg

Wenn es auf der Baustelle ernst wird: Sanitätsdienst in Hamburg-Lokstedt

Die meisten Bauvorhaben in Hamburg-Lokstedt sind Umbauten, Aufstockungen und Sanierungen mit überschaubarer Belegschaft. Es gibt aber auch Vorhaben, auf denen zeitweise sehr viele Menschen gleichzeitig arbeiten: große Wohnanlagen, die in einem Zug saniert werden, oder neue Schulbauten mit mehreren Gebäuden.

Für solche Baustellen schreibt die DGUV Vorschrift 1 in § 27 einen Betriebssanitäter vor, sobald mehr als 100 Versicherte anwesend sind. Wir stellen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer, planen Rettungswege und Treffpunkte und sorgen dafür, dass im Notfall die ersten Minuten genutzt werden.

Baulogistik Nord in Zahlen

100%

Eigenes Personal

16

Standorte bundesweit

6

Kernleistungen

24/7

Einsatzbereit

ISO 9001 zertifiziert
DIN 77200 zertifiziert
Alle Mitarbeiter Ersthelfer

Wann und warum der Sanitätsdienst hier gebraucht wird

Die Grenze von 100 Versicherten wird in Hamburg-Lokstedt vor allem bei großen Vorhaben erreicht. Zu den großen Vorhaben im Stadtteil zählt der Bebauungsplanentwurf für eine weiterführende Schule mit langfristig sieben Zügen auf etwa 3,2 Hektar an der Julius-Vosseler-Straße. Auch die Sanierung einer ganzen Wohnanlage mit vielen Gebäuden kann in den Ausbauphasen so viele Beschäftigte zusammenbringen.

Eine Zentrale Notaufnahme gibt es im Universitätsklinikum im Nachbarstadtteil Eppendorf. Der Weg dorthin führt durch dichten Stadtverkehr. Für Verletzte zählt deshalb, wie schnell sie auf der Baustelle versorgt werden und ob der Rettungswagen ohne Suchen die richtige Zufahrt findet.

Gefährlich sind im Stadtteil vor allem Arbeiten in großer Höhe. Die Hochhäuser der Lenzsiedlung haben bis zu 13 Geschosse, der denkmalgeschützte Wasserturm an der Süderfeldstraße ist gut 50 Meter hoch. Beim Umbau des Turms verlangte die Feuerwehr eine begehbare Brüstung, weil ihre Leitern höchstens 30 Meter erreichen. Wer an solchen Gebäuden arbeitet, braucht einen Plan für die Rettung aus der Höhe.

Lokaler Bezug

  • Universitätsklinikum mit Zentraler Notaufnahme im Nachbarstadtteil Eppendorf
  • Wasserturm an der Süderfeldstraße mit gut 50 Metern Höhe
  • Hochhäuser der Lenzsiedlung mit 9 bis 13 Geschossen
  • Bebauungsplanentwurf für eine siebenzügige Schule an der Julius-Vosseler-Straße
Baustelle in Hamburg-Lokstedt – Baulogistik Nord
Unser Leistungsspektrum

Unser Sanitäts- und Brandschutzdienst

Betriebssanitäter auf der Baustelle

Ein Sanitäter mit festem, bekanntem Standort übernimmt die Erstversorgung, bis der Rettungsdienst eintrifft und führt das Verbandbuch.

Rettung aus Höhe und Tiefe

Wir stimmen mit Bauleitung und Gerüstbau ab, wie Verletzte aus oberen Geschossen, von Dächern oder aus Baugruben geborgen werden und üben die Abläufe bei Bedarf.

Brandschutzhelfer bei Heißarbeiten

Bei Schweiß-, Trenn- und Dacharbeiten stellen Brandschutzhelfer die Brandwache, halten Löschmittel bereit und unterstützen eine Räumung.

Meldekette und Treffpunkte

Jede Baustelle in Hamburg-Lokstedt erhält einen festen Treffpunkt für den Rettungsdienst, eine klare Meldekette und eine Zufahrt, die im Notfall frei ist.

Ihre Vorteile

Was ein Sanitätsdienst auf Ihrer Baustelle leistet

Verletzte werden fachkundig versorgt, bevor der Rettungswagen da ist.

Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist erfüllt.

Rettungswege aus Höhe und Tiefe sind geplant, bevor sie gebraucht werden.

Hilfeleistungen sind dokumentiert und erleichtern Unfallanzeigen.

Typische Notfälle und unsere Vorbereitung

Ein Arbeiter verletzt sich im obersten Geschoss eines Hochhauses.

→ Der Sanitäter erreicht ihn über einen vorab festgelegten Weg, versorgt ihn und bereitet mit der Feuerwehr den Transport nach unten vor.

Der Rettungswagen findet die Zufahrt zur Baustelle nicht.

→ Treffpunkt und Adresse sind bei der Meldung klar benannt, ein Einweiser wartet an der Straße und führt die Einsatzkräfte zum Unfallort.

Nach Dacharbeiten glimmt Dämmmaterial unter der Dachhaut.

→ Brandschutzhelfer halten nach Heißarbeiten Brandwache, kontrollieren die Fläche und alarmieren die Feuerwehr frühzeitig.

Die Zahl der Beschäftigten steigt im Ausbau über die Grenze von 100.

→ Wir verfolgen die Belegung je Bauphase mit der Bauleitung und beginnen den Sanitätsdienst, bevor die Pflicht greift.

Einsatzgebiete

Vorhaben, bei denen ein Sanitätsdienst eingeplant werden sollte

Neubau großer Schulen

Schulcampus-Vorhaben wie an der Julius-Vosseler-Straße, mit mehreren Gebäuden, Kränen und vielen Gewerken zugleich.

Sanierung von Hochhaussiedlungen

Arbeiten an Wohnanlagen mit bis zu 13 Geschossen, bei denen Gerüste und Höhenarbeit den Alltag bestimmen.

Arbeiten an hohen Einzelbauten

Instandsetzung von Bauten wie dem Wasserturm, deren Höhe über die Reichweite von Feuerwehrleitern hinausgeht.

Tiefbau für Bahn und Leitungen

Baugruben und Schächte, etwa im Umfeld der geplanten U5 am Behrmannplatz, mit eigenen Rettungswegen aus der Tiefe.

Unsere Zielgruppen in Hamburg-Lokstedt

Generalunternehmer großer Vorhaben
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren
Wohnungsunternehmen bei Großsanierungen
Öffentliche Bauherren im Schulbau
Projektsteuerer
Baustelle in Hamburg-Lokstedt – Baulogistik Nord
So arbeiten wir

Ablauf der Zusammenarbeit in Hamburg-Lokstedt

01

Belegung und Gefahren klären

Wir ermitteln, wie viele Versicherte je Phase anwesend sind und wo in Höhe, Tiefe oder mit Feuer gearbeitet wird.

02

Rettungsplan aufstellen

Standort des Sanitäters, Treffpunkte, Zufahrten und Meldekette werden mit Bauleitung und Koordinator festgelegt.

03

Dienst aufnehmen

Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer beginnen zu den vereinbarten Zeiten und machen sich mit Gebäude und Wegen vertraut.

04

Dokumentieren und anpassen

Hilfeleistungen werden festgehalten, mit jeder neuen Bauphase passen wir Besetzung und Treffpunkte an.

Aus der Praxis

So sieht ein typischer Bedarf aus

Wird in Hamburg-Lokstedt eine große Wohnanlage mit mehreren Hochhäusern saniert und arbeiten im Sommer Gerüstbau, Fassade, Fenster und Haustechnik gleichzeitig an allen Gebäuden, dann können zeitweise mehr als 100 Beschäftigte auf dem Gelände sein. Viele von ihnen arbeiten in großer Höhe auf Gerüsten.

Dann richten wir für diese Phase einen Sanitätsdienst mit festem Platz ein, legen für jedes Gebäude einen Treffpunkt für den Rettungsdienst fest und stimmen mit der Feuerwehr die Rettung von den oberen Gerüstlagen ab. Welche Ausstattung bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.

Vertrauen & Qualität

ISO 9001 zertifiziert

Qualitätsmanagement

DIN 77200 zertifiziert

Sicherheitsdienstleistungen

AVPQ-zertifiziert

Amtliches Verzeichnis

DMB Mitglied

Deutscher Mittelstandsbund

Eingebunden in die übrige Baulogistik

In der Baustelleneinrichtung wird der Platz für den Sanitätsraum vorgesehen. Die operative Baulogistik hält Treppenhäuser und Gerüstzugänge frei, damit der Sanitäter schnell zum Unfallort kommt.

Am Tor wissen die Wachkräfte der Baustellensicherheit, wo der Sanitäter zu finden ist, öffnen die Zufahrt und lotsen Rettungsdienst und Feuerwehr über das Gelände.

Häufige Fragen

FAQ – Betriebssanitäter Bauwesen in Hamburg-Lokstedt

Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 auf Baustellen, auf denen mehr als 100 Versicherte anwesend sind. Kleinere Baustellen kommen mit Ersthelfern aus. Bauherren können einen Sanitätsdienst auch unterhalb dieser Grenze einsetzen, etwa bei viel Arbeit in großer Höhe.

Baustelle in Hamburg-Lokstedt – Baulogistik Nord
Kontakt

Sanitätsdienst für Ihre Baustelle in Hamburg-Lokstedt

Nennen Sie uns Belegung, Bauzeit und besondere Arbeiten. Wir planen Sanitäter, Brandschutzhelfer und Rettungswege.

Telefon

+49 (0) 4321 78 33 590

E-Mail

info@baulogistik-nord.de

Erreichbarkeit

Mo–Fr: 07:00 – 18:00 Uhr

Kostenloses Erstgespräch

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