
In Hamburg-Groß Borstel gibt es keinen Bahnhof für den Personenverkehr und kaum Durchgangsstraßen. Die wichtigste Achse ist die Alsterkrugchaussee als B 433 an der Ostgrenze, die den Ring 2 mit dem Flughafen und dem Ring 3 verbindet. Fast jeder Lastwagen, der eine Baustelle im Stadtteil erreicht, kommt über diese Straße und muss dann durch Wohngebiete zum Tor.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen so planen, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Tor eintreffen, ohne in Anliegerstraßen zu warten. Wir entwickeln das Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Anlieferung und stimmen die Abläufe mit Gewerken, Behörden und Nachbarschaft ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Westen trennt die Tarpenbek den Stadtteil von Niendorf, im Süden die Güterumgehungsbahn von Eppendorf und Lokstedt. Querungen über Bach und Bahn sind wenige. Für die Routenplanung bedeutet das: Ausweichstrecken sind rar. Eine gesperrte Zufahrt verlängert den Weg schnell erheblich. Wir legen deshalb für jede Baustelle eine Hauptroute und eine Ersatzroute fest.
Wie Verkehr in einem Quartier geführt wird, regelt oft schon der Bebauungsplan. Für den Gewerbeteil des Petersen Park legt der Plan Groß Borstel 31 die Erschließung ausschließlich über die Papenreye fest, damit Gewerbeverkehr nicht durch die Wohnbereiche rollt. Diesen Gedanken übertragen wir auf den Bauverkehr: Jede größere Baustelle in Hamburg-Groß Borstel bekommt eine Route, die Wohnstraßen so wenig wie möglich berührt.
Im Norden grenzt das Gelände des Flughafens an, auf dem auch eine Flugzeugwerft mit großen Wartungshallen liegt. Die B 433 ist zugleich Zubringer zum Flughafen. Großanlieferungen wie Fertigteile oder Betonpumpen planen wir deshalb mit ausreichendem Puffer und in Zeiten, in denen die Achse weniger belastet ist.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Lieferketten und Bauphasen und leiten daraus ab, wann was in welcher Menge an die Baustelle kommt.
Jeder Lastwagen bekommt einen festen Termin am Tor. So stauen sich keine Fahrzeuge in den Nebenstraßen von Hamburg-Groß Borstel.
Für Anlieferungen legen wir Routen über die Hauptstraßen fest und weisen Fahrern Warteplätze außerhalb der Wohngebiete zu.
Gewerke, Bauleitung, Straßenverkehrsbehörde und Anlieger erhalten die Informationen, die sie für ihre Planung brauchen.
Lieferungen treffen ein, wenn Platz und Personal bereitstehen.
Wohnstraßen bleiben frei von wartenden Fahrzeugen.
Ersatzrouten verhindern Stillstand bei Sperrungen.
Nachbarschaft und Behörden sind früh eingebunden.
→ Feste Zeitfenster und ein Warteplatz an einer Hauptstraße sorgen dafür, dass Fahrzeuge erst losfahren, wenn das Tor frei ist.
→ Für jede Baustelle steht eine Ersatzroute fest. Lieferanten erhalten sie vorab, damit sie nicht spontan durch Wohngebiete suchen.
→ Wir bündeln Lieferungen, verteilen Zeitfenster nach Baufortschritt und lösen Überschneidungen vor dem Liefertag.
→ Laute Anlieferungen legen wir in verträgliche Zeiten und informieren die Nachbarschaft vorab über besondere Transporte.
Areale mit Wohnungen, Gewerbe und Tiefgarage wie der Petersen Park, bei denen Wohn- und Gewerbeverkehr getrennt geführt werden.
Hallen und Betriebsgebäude, deren Anlieferungen mit dem Verkehr rund um den Flughafen abgestimmt werden.
Mehrfamilienhäuser in ruhigen Straßen, bei denen jede Lieferung durch ein Wohngebiet führt.
Arbeiten an Schulen, Kitas oder Pflegehäusern, bei denen Lieferzeiten an den laufenden Betrieb angepasst werden.

Wir sammeln Liefermengen, Gewerke und Termine aus dem Bauzeitenplan.
Haupt- und Ersatzrouten, Warteplätze und Torzeiten werden festgelegt.
Lieferanten buchen ihre Termine, wir lösen Überschneidungen vorab.
Im Betrieb verfolgen wir Ankünfte, verschieben bei Störungen und schreiben das Konzept fort.
Wird in Hamburg-Groß Borstel eine Tiefgarage mit Wohnhäusern darüber betoniert, dann kommen an einzelnen Tagen viele Fahrmischer hintereinander. In diesem Fall takten wir die Fahrzeuge mit dem Betonwerk, legen einen Warteplatz an der Hauptstraße fest und lassen jeweils nur den nächsten Mischer zum Tor.
Liegt die Baustelle an einer Straße, die auch Anwohner zur Alsterkrugchaussee nutzen, dann informieren wir die Nachbarschaft vor großen Betonagen und halten Einfahrten frei. Fällt die Ersatzroute über den Niendorfer Weg weg, verschieben wir Lieferungen statt Fahrzeuge umzuleiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Zeitfenster funktionieren nur, wenn am Tor jemand die Fahrzeuge empfängt und auf dem Gelände Platz zum Abladen ist. Deshalb verbinden wir das Logistik-Management mit Baustelleneinrichtung, Torkontrolle und operativer Baulogistik.
Für Vorhaben in Hamburg-Groß Borstel bauen wir das Konzept auf dem Einrichtungsplan auf und schreiben es mit jeder Bauphase fort. So bleibt die Steuerung auch dann stimmig, wenn sich Tore, Lager oder Kranstandorte ändern.
Die Hauptachse ist die Alsterkrugchaussee als B 433 an der Ostseite von Hamburg-Groß Borstel. Von dort geht es durch das innere Straßennetz zur Baustelle. Wir legen für jede Baustelle fest, welche Straßen Lieferanten nutzen und welche sie meiden sollen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Wir entwickeln ein Logistikkonzept, das zu Baustelle, Zufahrt und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Groß Borstel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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