
Kaum ein Hamburger Stadtteil hat so viel Durchgangsverkehr wie Hamburg-Fuhlsbüttel. Der Flughafen ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt und zieht täglich Reisende, Beschäftigte und Lieferverkehr an. Dazwischen müssen Lastwagen mit Beton, Fertigteilen oder Fassadenelementen ihren Weg zur Baustelle finden.
Unser Logistik-Management ordnet diese Anlieferungen, bevor sie auf der Straße stehen. Wir erstellen ein Logistikkonzept, vergeben feste Zeitfenster für jede Lieferung und wählen Routen, die Wohnstraßen schonen. So kommen Material und Geräte dann, wenn sie gebraucht werden. Sie warten nicht in zweiter Reihe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die vierstreifige Ortsumgehung der B 433 entlastet seit den 1990er-Jahren die parallel laufenden Straßen Alsterkrugchaussee und Langenhorner Chaussee. Für Baustellenverkehr ist sie die naheliegende Hauptroute. Wer sie mit Zeitfenstern verknüpft, hält schwere Fahrzeuge aus den kleineren Straßen des Stadtteils heraus.
Quer dazu verbindet der Zug aus Maienweg, Brombeerweg und Hummelsbüttler Landstraße Alsterdorf mit Poppenbüttel. Auch hier ist der Verkehr zu Stoßzeiten dicht. Wir legen Anlieferungen deshalb möglichst außerhalb der Hauptverkehrszeiten und planen Ausweichrouten für den Fall, dass eine Achse blockiert ist.
Für den Flughafen gelten Betriebsbeschränkungen zwischen 23 und 6 Uhr. Das macht die Nacht in Hamburg-Fuhlsbüttel ruhiger, aber nicht zum freien Lieferfenster. In Wohngebieten gelten die Ruhezeiten, die Nachbarn erwarten zu Recht, dass Lastwagen dort nicht um fünf Uhr morgens rangieren.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Termine und Lagerflächen und leiten daraus ab, welche Lieferungen wann und über welche Route nach Hamburg-Fuhlsbüttel kommen.
Jeder Lieferant bucht ein festes Fenster. So stehen nicht drei Betonmischer gleichzeitig vor der Einfahrt, während der Kran noch Fertigteile hebt.
Wir geben Lieferanten feste Anfahrtswege über die Hauptachsen vor und legen fest, wo ein Fahrzeug kurz warten darf, ohne Bushaltestellen oder Einfahrten zu blockieren.
Anwohner erfahren rechtzeitig, wann große Lieferungen oder Sondertransporte anstehen. Das schafft Verständnis und vermeidet Beschwerden während der Bauzeit.
Material kommt im gebuchten Fenster und nicht nach dem Zufallsprinzip.
Schwere Fahrzeuge nutzen die Hauptachsen statt der Wohnstraßen.
Kran und Personal warten nicht auf Lastwagen, die im Verkehr stehen.
Nachbarn wissen Bescheid und erleben die Baustelle als geordnet.
→ Zeitfenster mit Puffer, Routen über die Ortsumgehung und eine Rückmeldung des Fahrers vor der Ankunft halten den Takt.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan, der täglich abgeglichen wird.
→ Wir planen Sondertransporte in ruhigere Zeiten, sperren die Ladezone vorher ab und halten den Kran bereit.
→ Halteverbotszonen werden rechtzeitig beantragt und Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge verteilt, wenn große nicht durchkommen.
Bauten an belebten Straßen, wo Busse, Ladenverkehr und Baustellenlieferungen dieselbe Fahrbahn teilen.
Hallen und Bürogebäude mit vielen schweren Anlieferungen, die an die Hauptverkehrsachsen angebunden werden.
Arbeiten bei laufendem Betrieb, bei denen jede Lieferung angemeldet und auf feste Wege gelenkt wird.
Fassaden- und Dachsanierungen in Siedlungen mit engen Zufahrten, in denen kleine Fahrzeuge und kurze Fenster nötig sind.

Mengen, Termine, Gewerke und Platzverhältnisse werden aufgenommen und mit dem Bauzeitenplan verglichen.
Wir legen Anfahrtswege, Wartezonen und Entladestellen fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Lieferanten buchen feste Slots, die wir täglich abgleichen und bei Verschiebungen anpassen.
Wir verfolgen die Lieferungen, melden Verspätungen und passen den Plan für die nächsten Tage an.
Wird in Hamburg-Fuhlsbüttel ein Wohn- und Geschäftshaus nahe dem Erdkampsweg gebaut, dann treffen dort Fußgänger, Anwohner und der Lieferverkehr der Läden aufeinander. In so einem Fall legen wir die großen Lieferungen auf den Vormittag nach dem Berufsverkehr und lassen sie über die Ortsumgehung anfahren.
Kommt ein Fertigteiltransport hinzu, dann planen wir ihn in ein eigenes Zeitfenster, sperren vorher die Ladezone ab und stimmen den Hub mit dem Kranführer ab. Kleinere Lieferungen wie Elektro- oder Sanitärmaterial bündeln wir, damit weniger Fahrzeuge in die Straße müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan folgt dem Terminplan der Bauleitung. Verschiebt sich ein Gewerk, verschieben wir die zugehörigen Lieferungen mit und informieren die Lieferanten. So bleibt die Kette zwischen Bestellung, Anfahrt und Einbau geschlossen.
Auf Wunsch verbinden wir die Planung mit der Baustelleneinrichtung, der Sicherung der Zufahrt und der operativen Arbeit vor Ort. Dann wissen Kontrollkräfte an der Einfahrt, welches Fahrzeug erwartet wird. Baulogistiker auf der Fläche wissen, wo es entladen wird.
Für schwere Fahrzeuge bietet sich die Ortsumgehung der B 433 an, die zum Ring 3 gehört. Über A 7 und B 433 ist auch der Flughafen angebunden. Von der Hauptachse geht es auf möglichst kurzem Weg zur Baustelle. Kleinere Wohnstraßen nutzen wir nur für das letzte Stück.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen ein Lieferkonzept, das zu Ihrer Baustelle und zur Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Fuhlsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit