
Zwischen der Kaikante am Küstenkanal und einem Dorf wie Neuvrees liegen viele Kilometer Landstraße. Das Gebiet von Friesoythe misst rund 247 Quadratkilometer und ist damit die flächengrößte Kommune im Oldenburger Münsterland. Für den Notfall auf einer Baustelle bedeutet das: Bis professionelle Hilfe eintrifft, kann Zeit vergehen, die jemand vor Ort sinnvoll füllen muss.
Genau dafür setzen wir Betriebssanitäter ein. Sie übernehmen die Versorgung von Verletzten in den ersten Minuten, halten die Meldewege der Baustelle bereit und sorgen dafür, dass der Rettungswagen die Unfallstelle ohne Suchen erreicht. Ab einer bestimmten Belegschaftsgröße ist ihr Einsatz zudem vorgeschrieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Erstens die Kopfzahl. DGUV Vorschrift 1 § 27 verpflichtet Unternehmer, einen Betriebssanitäter zu stellen, sobald auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte beschäftigt sind. Solche Belegschaften versammeln sich in Friesoythe vor allem bei Industrieansiedlungen, etwa im interkommunalen Gebiet am Küstenkanal, das in mehreren Bauabschnitten auf rund 280 Hektar wächst, oder auf großen Gewerbeflächen wie Beim Heidberg.
Zweitens die Art der Arbeit. An der Kaianlage wird unmittelbar am Wasser gearbeitet. Wo Baugruben im Grundwasser stehen, kommen Pumpen, Verbau und rutschige Böschungen hinzu. Im Hallenbau geht es um Höhenarbeit, Montage schwerer Fertigteile und um Hitze auf offenen Sandflächen. Jedes dieser Felder hat sein eigenes Verletzungsmuster.
Drittens die Lage zur Klinik. In Friesoythe gibt es ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit rund 130 Betten. Welche Klinik ein Patient anfährt, legt allein der Rettungsdienst fest. Wir sorgen dafür, dass die Übergabe dort beginnt, wo sie hingehört: am vereinbarten Anfahrtspunkt, mit einem Lotsen und einer klaren Schilderung des Geschehens.

Blutungen stillen, Atmung und Kreislauf sichern, Verletzte lagern und beruhigen: Der Sanitäter überbrückt die Zeit bis zur Übergabe an Notarzt oder Rettungswagen. Bagatellverletzungen behandelt er selbst und hält sie im Verbandbuch fest.
Für jede Großbaustelle in Friesoythe legen wir einen Anfahrtspunkt fest, der in der Rettungsleitstelle bekannt gemacht wird. Von dort lotst ein eingewiesener Posten das Fahrzeug über die Baustraßen bis an den Ort des Geschehens.
Welche Ausrüstung auf der Fläche bereitsteht, etwa ein Defibrillator, richten wir nach Absprache mit Ihnen an der Gefährdungsbeurteilung aus. Ob dafür ein eigener Sanitätsraum genügt oder ein abgetrennter Bereich im Aufenthaltscontainer, klären wir gemeinsam.
Unsere Sanitäter arbeiten mit den Brandschutzhelfern der Baustelle zusammen, üben Räumung und Sammelplatz und frischen bei Unterweisungen das Wissen der Belegschaft über Notruf und Erste Hilfe auf.
Die gesetzliche Pflicht ab 100 Versicherten ist abgedeckt.
Verletzte werden ab der ersten Minute fachkundig betreut.
Der Rettungsdienst erreicht die Unfallstelle ohne Umwege.
Unfälle und Erste-Hilfe-Leistungen sind lückenlos dokumentiert.
→ Wir planen Rettungsmittel am Wasser nach Absprache mit Ihnen ein, legen Zugänge zur Uferkante fest und üben mit der Belegschaft, wer im Ernstfall alarmiert und wer hilft.
→ Wir legen vorab fest, über welchen Weg ein Verletzter aus der Grube gebracht wird. Dieser Bereich bleibt frei. Bei schwer zugänglichen Stellen wird die Feuerwehr früh nachgefordert.
→ Der Anfahrtspunkt bekommt eine eindeutige Beschreibung mit Straße und Koordinaten, die der Leitstelle vorliegt. Ein Posten wartet dort, sobald ein Notruf abgesetzt ist.
→ Unsere Sanitäter achten auf Trinkpausen und Schatten, erkennen Hitzeerschöpfung früh und holen Betroffene aus der Sonne, bevor daraus ein Notfall wird.
Ansiedlungen und Umschlagflächen an der Kaianlage mit Arbeiten am Wasser und großen Belegschaften.
Montage von Stahl und Fertigteilen auf Gewerbeflächen wie Beim Heidberg, mit Höhenarbeit und Kranbetrieb.
Baugruben und Leitungsbau in Bereichen mit hoch anstehendem Grundwasser.
Arbeiten am Krankenhaus in Friesoythe, bei denen Rettungszufahrt und Baustellenverkehr getrennt bleiben.

Wir klären Belegschaftsgröße, Gefährdungen und Bauzeit und prüfen, ob die Pflicht nach DGUV greift.
Anfahrtspunkt, Meldewege, Sammelplatz und Ausrüstung legen wir nach Absprache fest.
Der Sanitäter lernt Fläche und Gefahrenbereiche kennen und stellt sich der Belegschaft vor.
Wir proben den Notfall, führen das Verbandbuch und passen die Kette an neue Bauphasen an.
Arbeiten auf einer Industriebaustelle am Küstenkanal mehr als 100 Beschäftigte, teils an der Kaikante, teils in Baugruben mit Wasserhaltung, dann richten wir den Sanitätsdienst auf beide Gefahrenbereiche aus. Der Sanitäter kennt die Zugänge zum Wasser und den festgelegten Weg aus jeder Grube, ein zweiter Posten hält den Anfahrtspunkt an der Zufahrt im Blick.
Wird ein Notruf abgesetzt, dann übernimmt der Sanitäter die Versorgung, während der Posten zur Einfahrt geht und den Rettungswagen über die Baustraße heranführt. Nach der Übergabe schreibt der Sanitäter den Vorfall auf und bespricht mit der Bauleitung, ob sich an Absperrung oder Ablauf etwas ändern muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Den Anfahrtspunkt und den Sammelplatz tragen wir gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung in den Lageplan ein. Ändert sich der Bauabschnitt, wandern beide mit.
Das Sicherheitspersonal an der Zufahrt ist Teil der Meldekette: Es öffnet das Tor und gibt den Weg frei. Logistik und Sanitätsdienst stimmen ab, dass auf der Rettungsgasse über die Baustelle nichts abgestellt wird.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter Pflicht, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Gezählt werden alle Beschäftigten, die gleichzeitig arbeiten. Auch unterhalb dieser Schwelle kann ein Sanitäter bei gefährlichen Arbeiten sinnvoll sein.

Nennen Sie uns Belegschaftsgröße, Bauzeit und die wichtigsten Arbeiten. Wir planen mit Ihnen die passende Rettungskette.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Friesoythe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit