
Ob eine Baustelle trägt, entscheidet sich in Friesoythe oft schon am Untergrund. Das Stadtgebiet liegt größtenteils in der östlichen Hunte-Leda-Moorniederung. Auf den trockenen Geestflächen herrschen Podsole über eiszeitlichen Sanden vor, in den Senken folgen Moorböden. Für die Einrichtung heißt das: Containerstellplätze, Materiallager und Kranstandorte werden nicht nach Augenmaß verteilt, sondern dort angeordnet, wo der Boden die Last aufnimmt.
Wir planen die Baustelleneinrichtung von der ersten Skizze bis zum fertigen Lageplan und setzen sie anschließend auf der Fläche um. Dazu gehören Bauzaun, Unterkünfte, Sanitärbereiche, Baustrom, Bauwasser und die Wege, auf denen Fahrzeuge und Menschen sich bewegen. Das Ziel ist eine Baustelle, die vom ersten Arbeitstag an geordnet funktioniert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Wechsel der Böden ist das prägende Thema. Pleistozäne Sande der Saale-Kaltzeit tragen meist gut, während entwässerte und kultivierte Moorflächen nachgeben können. Liegt ein Grundstück im Übergang, prüfen wir vor dem Aufstellen von Containern und Silos, ob eine Lastverteilung mit Platten oder Schotter nötig ist. Der erste Grundwasserleiter beginnt vielerorts zwischen einem und 25 Metern unter Gelände, was bei Baugruben und Fundamenten für Krane mitzudenken ist.
Die Fläche der Stadt ist groß. Mit rund 247 Quadratkilometern verteilt sich Friesoythe auf acht Ortschaften und 22 Ortsteile. Eine Baustelle in Gehlenberg oder Markhausen hat andere Rahmenbedingungen als ein Grundstück im Sanierungsgebiet der Innenstadt. Auf dem Land stehen häufig großzügige Flächen zur Verfügung, die Zufahrt führt aber über schmale Gemeindestraßen. In der Kernstadt ist es umgekehrt: Die Zufahrt ist gut, der Platz neben dem Baufeld knapp.
Hinzu kommen Gewerbe- und Industrieflächen wie das Gebiet Beim Heidberg mit künftig rund 73.000 Quadratmetern oder die Erweiterung in Altenoythe Nordost. Auf solchen Flächen wird oft in Abschnitten gebaut. Die Einrichtung muss dann mitwandern können, ohne dass Lager, Container und Leitungen jedes Mal neu geplant werden.

Im Baustelleneinrichtungsplan legen wir Container, Lager, Kranstellung, Entsorgungsplatz und Fahrwege fest. In Friesoythe ziehen wir dafür vorhandene Baugrundgutachten heran und markieren Bereiche, in denen schwere Lasten nur auf befestigtem Untergrund stehen dürfen.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir so auf, dass sie auf tragfähigem Grund stehen und das Baufeld ohne Umwege erreichbar bleibt. Toiletten und Waschgelegenheiten richten sich nach der Zahl der Beschäftigten und wachsen mit dem Bauabschnitt.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber ab, planen Verteilerschränke und Leitungswege und halten Kabeltrassen aus den Fahrspuren heraus. Auf weitläufigen Grundstücken in den Ortsteilen wird die Versorgung so gegliedert, dass einzelne Abschnitte getrennt geschaltet werden können.
Der Bauzaun grenzt die Fläche ab, Beschilderung und Absperrung regeln den Verkehr an der Zufahrt. Wo eine Einfahrt an einer Bundesstraße wie der B 72 liegt, planen wir Sichtfelder und Aufstellflächen für wartende Fahrzeuge mit ein.
Container, Lager und Kran stehen dort, wo der Boden sie trägt.
Fahrwege bleiben auch nach nassen Wochen befahrbar.
Strom, Wasser und Entsorgung sind ab dem ersten Tag geregelt.
Planung und Aufbau liegen bei einem Ansprechpartner.
→ Wir legen Fahrwege und Stellflächen von Beginn an mit lastverteilendem Aufbau an und ordnen schwere Einrichtungen auf den tragfähigsten Teilen der Fläche an.
→ Pumpen, Leitungen und Absetzbecken bekommen im Lageplan einen eigenen Platz, damit sie weder den Kran noch die Anlieferung behindern.
→ Wir prüfen gestapelte Containerlösungen, nutzen Teilflächen zeitversetzt und lagern nur das Material vor, das in den nächsten Tagen verbaut wird.
→ Der Plan sieht von vornherein vor, welche Teile der Einrichtung wann umziehen. Leitungen und Wege bleiben dabei so flexibel, dass der Umbau ohne Stillstand gelingt.
Auf Flächen wie dem Industriegebiet Beim Heidberg entstehen große Baufelder mit Kran, Fertigteillager und Abschnittsbau.
Im Sanierungsgebiet Innenstadt wird zwischen bestehenden Häusern gebaut, Platz für Container und Lager ist knapp.
Neue Baugebiete in der Kernstadt und den Ortschaften bringen Erschließung, Kanalbau und viele Einzelbaustellen auf weitläufigen Flächen.
Am interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet mit eigener Kaianlage entstehen Hallen und Umschlagflächen auf größerem Gelände.

Wir begehen das Grundstück, sichten Gutachten und Pläne und klären Zufahrt, Nachbarn und Leitungen.
Container, Lager, Kran, Wege und Versorgung werden im Einrichtungsplan verortet und mit Ihnen abgestimmt.
Wir bauen Zaun, Unterkünfte, Strom und Wasser auf und übergeben die Fläche einsatzbereit.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und halten den Plan aktuell.
Liegt eine geplante Halle auf einer Gewerbefläche am Rand von Friesoythe, deren eine Hälfte auf Sand und deren andere auf ehemaligem Moorboden steht, dann teilen wir die Einrichtung danach auf. Kran, Silos und Materiallager kommen auf den sandigen Teil, die leichteren Unterkünfte und Stellplätze auf den übrigen, ergänzt um eine befestigte Fahrspur.
Muss gleichzeitig eine Baugrube für Fundamente trocken gehalten werden, dann reservieren wir einen Streifen für Pumpen und Absetzbecken und führen die Ableitung so, dass sie die Fahrwege nicht kreuzt. Wächst die Halle nach Westen, verschieben sich Lager und Kranstellung nach festem Plan mit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was folgt. Ist sie geplant, setzen Logistik-Management und operative Baulogistik darauf auf: Anlieferungen kennen ihren Platz, Lager sind beschriftet, die Entsorgung hat feste Stellen.
Auch Baustellensicherheit und Sanitätsdienst greifen auf den Lageplan zurück. Zugänge, Sammelplatz und Zufahrt für den Rettungsdienst werden darin von Anfang an eingetragen und mit den übrigen Gewerken abgestimmt.
Für Container und Lager genügt oft ein Blick in das vorhandene Baugrundgutachten. Für Kranstandorte, Silos oder schwere Lager auf Flächen mit Moorboden empfehlen wir eine gezielte Bewertung, denn die Tragfähigkeit kann sich in Friesoythe auf wenigen Metern ändern.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihrer Fläche.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Friesoythe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit