
Ellerau liegt auf der Geest nördlich von Quickborn, rund 24 Meter über Normalhöhennull. Der Untergrund besteht in weiten Teilen aus Sand, den die Weichsel-Eiszeit als Geschiebedecksand über Schmelzwassersanden hinterlassen hat. Für Containerstellplätze und Baustraßen ist das eine tragfähige Ausgangslage. Die eigentlichen Fragen bei der Einrichtung stellen sich anderswo: bei der Breite der Zufahrten, bei geschützten Knicks am Grundstücksrand und bei der Lage im Trinkwassergewinnungsgebiet.
Wir planen die Baustelleneinrichtung, bevor das erste Gewerk anrückt. Dazu gehören Büro- und Aufenthaltscontainer, Sanitär, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Tore, Lagerzonen und der Weg, auf dem Lastwagen das Baufeld erreichen. Der Plan richtet sich danach, ob gebaut wird auf einer großen Gewerbefläche an der A 7, in einer Wohnstraße der Ortslage oder auf einem kleinen Grundstück an der Bahn.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die größte Einzelfläche im Ort ist das frühere Industriegelände an der Werner-von-Siemens-Straße. Auf rund zehn Hektar arbeiteten dort bis in die 1990er Jahre Hersteller wie Menck und Devalit, danach lag das Gelände brach und die Gebäude verfielen. Für einen Neubau dort erteilte der Kreis Segeberg Ende Februar 2023 die Baugenehmigung. Die Gemeinde selbst beschreibt die Werner-von-Siemens-Straße als schmal, mit engem Gehweg und einem Straßenaufbau, der für schweren Verkehr womöglich nicht ausreicht. Containerdorf, Lager und Wendemöglichkeiten gehören deshalb auf das Grundstück und nicht an den Straßenrand.
Im Gewerbegebiet Ost zwischen Ellerau und Henstedt-Ulzburg plant die Gemeinde mit der 1. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans Nr. 24 eine Erweiterung nach Südwesten. Der Geltungsbereich umfasst 16.108 Quadratmeter, davon 11.419 Quadratmeter Gewerbefläche. Die Ränder säumen Knicks mit alten Eichen, die als Biotope gesetzlich geschützt sind. Durchbrüche sind nur auf 13 und 8 Metern Länge vorgesehen. Zufahrt, Containerstandorte und Kranstellfläche müssen um diese Gehölze herum geplant werden.
Die Erweiterungsfläche liegt im Trinkwassergewinnungsgebiet Quickborn, Fassung West, südlich der AKN-Strecke beginnt die Schutzzone III. Auf durchlässigem Sand sickert Wasser schnell ein. Für die Einrichtung bedeutet das: Treibstoff, Öle und Farben gehören auf befestigte, abgedichtete Flächen mit Auffangwanne, Waschplätze und Sanitär brauchen einen geregelten Abfluss.

Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandort, Fluchtwege und die Zufahrt in einen Plan. Auf Grundstücken mit Knicks legen wir Schutzabstände fest, damit Fahrzeuge, Material und Container den Wurzelraum der Gehölze nicht belasten.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden nach Belegschaft und Bauzeit bemessen. Sanitäranlagen planen wir mit einer Entsorgung, die zum Standort im Trinkwassergewinnungsgebiet passt.
Wir stimmen Anschlüsse mit dem Versorger ab, setzen Verteiler und führen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen oder geschützt überquert werden. Auf großen Freiflächen klären wir früh, wo der nächste Anschlusspunkt liegt.
Bauzaun und Tore stellen wir so, dass Gehwege an schmalen Straßen frei bleiben und Lastwagen ohne Rangieren über den Gehweg einfahren können. Beschilderung und Absperrung kommen dazu, wo die Baustelle an den öffentlichen Raum grenzt.
Zufahrt, Wenden und Entladen finden auf dem Grundstück statt und nicht auf einer engen Straße.
Geschützte Gehölze am Rand sind im Plan markiert, bevor das erste Fahrzeug kommt.
Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe sind von Beginn an abgedichtet.
Container, Strom und Wasser stehen bereit, wenn die ersten Gewerke anfangen.
→ Wendeflächen, Wartezone und Entladeplatz werden auf das Grundstück gelegt. Schwere Teile werden einzeln angemeldet, damit nicht mehrere Lastzüge gleichzeitig auf der Straße stehen.
→ Der Einrichtungsplan hält Abstand zum Knick, markiert die Schutzzone mit Zaun und legt Lager und Container auf die freie Seite. Nur der genehmigte Durchbruch wird als Zufahrt genutzt.
→ Wir planen dafür eine befestigte, abgedichtete Fläche mit Auffangwanne und Bindemittel vor Ort. Betankung und Reinigung finden nur dort statt.
→ Die Einrichtung wird in Phasen geplant: zuerst Fläche für Rückbau und Zwischenlager, danach Container und Lagerzonen für den Neubau an den Stellen, die früh frei sind.
Große Fläche an der Werner-von-Siemens-Straße mit Rückbau, Zwischenlager und Containerdorf, erreichbar nur über eine schmale Straße.
Einrichtung auf der geplanten Erweiterungsfläche am Rand der A 7, mit geschützten Knicks und Lage im Trinkwassergewinnungsgebiet.
Platzsparende Einrichtung auf Flächen, die das Ortsentwicklungskonzept nennt, etwa das Dreistück nördlich der Bahn zwischen Richtweg und Schulweg.
Einrichtung für Vorhaben wie die angestrebte Mehrzweckhalle oder die Modernisierung von Bürgerhaus und Erich-Stein-Halle mitten im Ort.

Wir prüfen Zufahrt, Straßenbreite, Knicks, Anschlüsse und Auflagen aus Bebauungsplan und Wasserschutz.
Container, Lager, Kran, Wege und Versorgung kommen in einen Plan, den wir mit Ihnen und den Gewerken abstimmen.
Zaun, Tore, Container, Strom- und Wasserverteilung werden aufgestellt und als funktionierende Baustelle übergeben.
Mit dem Baufortschritt wird umgesetzt, zum Bauende räumen wir die Einrichtung vollständig zurück.
Liegt eine Halle im erweiterten Gewerbegebiet Ost, dann grenzt das Baufeld an Knicks und an bereits genutzte Gewerbegrundstücke. In diesem Fall planen wir die Zufahrt über den vorgesehenen Durchbruch, setzen Container und Sanitär auf die dem Knick abgewandte Seite und legen eine abgedichtete Fläche für Betankung und Gefahrstoffe an.
Ist dagegen ein Mehrfamilienhaus auf einem engen Grundstück in der Ortslage geplant, dann wird die Lagerfläche auf das Nötigste beschränkt. Material kommt in Abschnitten, Baustrom und Bauwasser werden an der Grundstücksgrenze gebündelt und der Bauzaun hält Gehweg und Einfahrten der Nachbarn frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen für alle weiteren Leistungen. Sie legt fest, wo das Tor sitzt, wo Lieferungen ankommen, wo Abfall gesammelt wird und wo der Sanitätsraum seinen Platz hat. Auch Zutrittskontrolle und Umweltauflagen bauen darauf auf.
Mit dem Baufortschritt ändert sich die Einrichtung. Lagerzonen wandern, Container werden umgesetzt und Zufahrten für spätere Bauphasen neu geführt. Den Plan schreiben wir dafür fort, damit er auf der Baustelle in Ellerau immer zum aktuellen Stand passt.
Überwiegend ja. Im Gewerbegebiet Ost etwa dominiert Sand aus der Weichsel-Eiszeit, der gut trägt und Wasser schnell versickern lässt. Wir prüfen trotzdem jede Fläche, weil alte Fundamente, Aufschüttungen oder nasse Senken die Lage im Einzelfall ändern.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und Größe des Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ellerau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit