
Auf einer Baustelle entscheidet sich im Tagesgeschäft, ob der Plan trägt. Material muss angenommen, geprüft, gelagert und an den richtigen Arbeitsplatz gebracht werden. Abfall fällt an und muss getrennt abfahren. Gewerke wechseln sich ab und brauchen freie Flächen. In Ellerau reichen die Aufgaben dabei vom Rückbau alter Industriegebäude über Hallen im Gewerbegebiet bis zu Wohnhäusern in der Ortslage.
Die operative Baulogistik übernimmt diese Arbeit auf der Baustelle. Logistikkräfte nehmen Lieferungen an, führen das Lager, bringen Material per Stapler oder Kran zu den Kolonnen, räumen Wege frei und organisieren Container für Abfall und Wertstoffe. Die Bauleitung kann sich so auf Termine, Qualität und Abnahmen konzentrieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf dem früheren Industriegelände an der Werner-von-Siemens-Straße folgten auf Jahrzehnte Produktion lange Jahre Leerstand, die Gebäude verfielen. Wo vor dem Neubau zurückgebaut wird, fallen Beton, Mauerwerk, Stahl und gemischte Abfälle in großen Mengen an. Sie müssen sortenrein getrennt, zwischengelagert und abgefahren werden, ohne die Flächen zu blockieren, auf denen danach gebaut wird.
Ein Beispiel für Wiederverwendung vor Ort liefert die Gemeinde selbst: Das alte Schulgebäude an der Dorfstraße 51 wurde zurückgebaut, aus dem Schutt entsteht vorübergehend ein Schotterparkplatz. Solche Lösungen setzen voraus, dass Material schon beim Abbruch sauber getrennt wird. Genau hier setzt die operative Baulogistik mit Containerplanung, Trennung und Mengenerfassung an.
Im Wohnbau sind die Flächen klein. Das Ortsentwicklungskonzept nennt Innenbereichsflächen wie das Dreistück nördlich der Bahn oder die Felder am Lohering, dazu ein Kontingent von 252 Wohneinheiten. Auf engen Grundstücken muss Material in kleinen Mengen und kurz vor dem Einbau kommen. Lager werden dort jeden Tag neu sortiert, damit Maurer, Installateure und Ausbaugewerke nebeneinander arbeiten können.

Lieferungen werden gegen Lieferschein geprüft, Schäden dokumentiert und das Material nach Bauabschnitt und Gewerk eingelagert. Ein einfaches Lagerverzeichnis zeigt jederzeit, was da ist und was fehlt.
Mit Stapler, Hubwagen oder Kran bringen wir Material in die Geschosse und an die Kolonnen. So verlieren Fachkräfte keine Zeit mit Suchen und Tragen.
Container für Beton, Holz, Metall, Gips und Mischabfall werden geplant, gestellt und rechtzeitig getauscht. Getrennte Fraktionen lassen sich verwerten und senken die Entsorgungsmengen.
Wir räumen Verkehrswege, Treppenhäuser und Fluchtwege frei, sichern Lagerplätze und halten die Zufahrt sauber, damit kein Schmutz auf die Straßen im Ort getragen wird.
Fachkräfte arbeiten an ihrer Aufgabe, statt Material zu suchen.
Abfall wird getrennt und kann verwertet werden.
Lager und Wege bleiben auch bei vielen Gewerken übersichtlich.
Die Nachbarschaft merkt weniger von Schmutz und Lieferverkehr.
→ Wir planen eine Abfuhrfolge mit Wechselcontainern und sammeln kleine Fraktionen in Behältern, die bei jedem Tausch mitgehen.
→ Jedes Gewerk bekommt eine feste Lagerzone und einen Liefertermin. Was nicht in den nächsten Tagen verbaut wird, bleibt beim Lieferanten.
→ Die Warenannahme bekommt die neue Uhrzeit, der Kran wird umdisponiert und die Kolonnen arbeiten mit dem vorhandenen Material weiter.
→ Wir richten eine Reinigungszone an der Ausfahrt ein und kehren die Straße nach starkem Lieferverkehr.
Abbruch alter Gebäude, sortenreine Trennung und anschließender Hallenbau auf derselben Fläche.
Viele Gewerke auf engem Raum, Lieferungen in kleinen Mengen und tägliche Lagerordnung.
Vorhaben wie die angestrebte Mehrzweckhalle, bei denen Schulbetrieb und Vereinsleben nebenan weiterlaufen.
Leitungsbau wie in der Stettiner Straße, bei dem Rohre, Aushub und Oberflächenmaterial im Straßenraum bewegt werden.

Wir besprechen Bauablauf, Gewerke, Mengen und die Flächen, die zur Verfügung stehen.
Warenannahme, Lagerzonen, Abfallfraktionen und Verteilwege werden schriftlich vereinbart.
Die Logistikkräfte übernehmen Annahme, Lager, Verteilung und Ordnung.
In kurzen Runden mit der Bauleitung wird angepasst, was der Baufortschritt verlangt.
Wird auf einer Brache zunächst zurückgebaut und danach eine Halle errichtet, dann beginnt die operative Baulogistik mit der Abfalltrennung. Beton und Mauerwerk werden getrennt gesammelt, Metall geht in eigene Container und Mischabfall wird so klein wie möglich gehalten. Danach wird dieselbe Fläche für Stahlbau und Dach umgeräumt.
Folgt auf den Rohbau der Ausbau, dann wechselt die Arbeit: Statt großer Mengen kommen viele kleine Lieferungen für Elektro, Haustechnik und Innenausbau. Wir nehmen sie an, verteilen sie nach Raumplan und halten die Wege für alle Gewerke frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was Einrichtungsplan und Logistik-Management festlegen. Sie nutzt die Lagerzonen, Tore und Lieferfenster und meldet zurück, wo der Plan im Alltag nicht passt.
Auch mit Sicherheitsdienst und Sanitätsdienst greift sie ineinander: Wer Lieferungen annimmt, weiß, wer auf dem Gelände ist. Freie Wege wiederum sind die Voraussetzung dafür, dass im Notfall jede Stelle erreichbar bleibt.
Warenannahme, Lagerführung, Verteilung an die Arbeitsplätze, Abfalltrennung, Containerwechsel und die Ordnung auf Wegen und Flächen. Kurz: alles, was dafür sorgt, dass Material und Abfall auf der Baustelle in Bewegung bleiben.

Beschreiben Sie uns Vorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir schlagen vor, welche Aufgaben die operative Baulogistik übernehmen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ellerau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit