
Hamburg-Langenhorn ist ein Wohnstadtteil im Bezirk Hamburg-Nord, rund 15 Kilometer nördlich der Altstadt. Auf 13,8 Quadratkilometern leben knapp 49.000 Menschen, zwischen Reihenhauszeilen, Geschosswohnungsbau, zwei Klinikstandorten und den Geschäften am Langenhorner Markt. Freie Flächen für eine Baustelle sind hier selten groß, dafür fast immer von Nachbarn umgeben.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt: Containerstellplätze, Lagerflächen, Bauzaun, Baustrom und Bauwasser, Sanitäranlagen und die Wege dazwischen. Der Plan entsteht vor dem ersten Spatenstich und wird mit Ihnen fortgeschrieben, sobald sich Bauabschnitte verschieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Baugrund ist uneinheitlich. Weite Teile des Stadtteils waren Moor und Heide, für die Fritz-Schumacher-Siedlung wurde in den Jahren um 1920 die etwa acht Meter hohe Binnendüne Hohe Liedt abgetragen und mit ihrem Sand sumpfiges Gelände aufgefüllt. Schon damals behinderte hoher Grundwasserstand den Bau. Für Kranstandorte, Containerfundamente und Lagerflächen bedeutet das: Tragfähigkeit vorher klären, Lastverteilung einplanen und Flächen gegen aufsteigende Nässe herrichten.
Die Siedlung mit knapp 660 Reihen- und Doppelhäusern steht seit 2013 unter Denkmalschutz. Die Gärten sind mit rund 650 Quadratmetern großzügig, liegen aber hinter schmalen Hauszeilen. Wer dort saniert, braucht eine Einrichtung im Kleinformat: wenige Quadratmeter Lager, Schutz für Hecken und Obstbäume, kurze Kabelwege und eine Absprache, wo der Container stehen darf, ohne das Straßenbild zu stören.
Größere Vorhaben liegen meist an den Achsen. Der Ring 3 führt über Gehlengraben, Tangstedter Landstraße und Krohnstieg quer durch den Stadtteil, die Langenhorner Chaussee von Süden nach Norden. Baustellen an diesen Straßen brauchen eine Zufahrt ohne Rückstau auf der Fahrbahn sowie eine Einrichtung, die auch Busse und Radfahrer sicher vorbeiführt.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan auf Basis von Lageplan, Baugrundgutachten und Bauablauf. Darin stehen Containerstandorte, Lagerflächen, Kranaufstellung, Wege für Fußgänger und Fahrzeuge sowie Flächen, die tabu sind, etwa Wurzelbereiche alter Bäume in den Siedlungsgärten.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir in der Größe auf, die das Grundstück trägt. Bei weichem oder aufgefülltem Untergrund planen wir Unterbau und Lastverteilung mit ein. Sanitäranlagen bekommen einen Platz, an dem Anschluss oder Entleerung ohne Umwege möglich ist.
Wir klären Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber, legen Verteiler und Leitungswege fest und halten die Kabelführung aus Fahrwegen heraus. Wo Wasserhaltung nötig ist, rechnen wir den Strombedarf der Pumpen von Anfang an mit.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrungen richten wir so ein, dass Gehwege, Bushaltestellen und Grundstückszufahrten der Nachbarn nutzbar bleiben. Für Flächen im öffentlichen Raum bereiten wir die nötigen Unterlagen für die Anträge beim Bezirk vor.
Sie wissen vor Baubeginn, welche Flächen belegt sind und welche frei bleiben.
Fragen zum Baugrund unter Containern und Kran sind geklärt, bevor schwere Technik anrückt.
Nachbarn, Busse und Radverkehr kommen an der Baustelle vorbei, ohne dass Sie ständig nachsteuern müssen.
Container, Strom, Wasser und Zaun kommen aus einer Planung und passen zueinander.
→ Wir prüfen kleine Lagerboxen im Garten, Anlieferung in Teilmengen und einen Sammelplatz für mehrere Häuser, falls in einer Zeile gleichzeitig gearbeitet wird.
→ Wir stimmen mit dem Tragwerksplaner Lastplatten, Schotterpolster oder Bohlen ab und legen schwere Lasten auf die Bereiche mit belegter Tragfähigkeit.
→ Wir legen die Toreinfahrt so, dass Lkw ohne Rückwärtsfahren auf die Fahrbahn ein- und ausfahren können. Absperrung und Beschilderung planen wir nach den Vorgaben der Verkehrsbehörde.
→ Wir schreiben den Einrichtungsplan je Bauphase fort und versetzen Container, Lager und Zaun nach Absprache, damit die Baustelle mit dem Rohbau mitwächst.
Arbeiten an Dächern, Fenstern und Haustechnik denkmalgeschützter Reihenhäuser, mit Lager im Garten und Einrichtung auf kleinster Fläche.
Neubauten auf Teilen des früheren Krankenhausgeländes in Ochsenzoll, mit Baufeldern zwischen Bestandsgebäuden und altem Baumbestand.
Aufstockungen und Wohntürme über Einzelhandelsflächen, bei denen Kran, Lager und Container auf einer engen Fläche neben laufendem Geschäftsbetrieb stehen.
Vorhaben im Bereich zwischen Theodor-Fahr-Straße, Neubergerweg und Bornbach, wo Bauleitplanung Wohnen, Sport, Kleingärten und Grünflächen nebeneinander ordnet.

Wir lesen Lageplan, Baugrundgutachten und Bauzeitenplan und sehen uns Zufahrt, Nachbarschaft und Bäume auf dem Grundstück an.
Container, Lager, Kran, Wege, Strom und Wasser kommen in einen Plan, den wir mit Bauleitung und Tragwerksplanung abstimmen.
Zaun, Tore, Container und Anschlüsse werden in der geplanten Reihenfolge aufgebaut und vor dem Start der Gewerke übergeben.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir Flächen und Standorte an und halten den Plan für alle Beteiligten aktuell.
Liegt ein Mehrfamilienhaus in zweiter Reihe hinter einer Wohnstraße in Hamburg-Langenhorn und ist die Zufahrt nur einen Lkw breit, dann wird die Einrichtung von der Zufahrt her gedacht: Wir legen den Lagerplatz direkt an das Tor und stellen den Kran so, dass er Vorderhaus und Baufeld erreicht. Die Container kommen auf die Fläche, die erst im letzten Bauabschnitt gebraucht wird.
Zeigt das Baugrundgutachten an dieser Stelle aufgefüllten Sand über weichen Schichten, dann planen wir die Kranstellung mit Lastverteilung und halten die Lagerfläche niedrig belastet. Grundwasser in der Baugrube bekommt einen festen Platz für Pumpen und Leitungen, damit die Wasserhaltung nicht mit dem Materialfluss kollidiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Ist der Plan fertig, setzt das Logistik-Management darauf auf: Lieferzeitfenster, Entladezonen und Wartepositionen für Lkw richten sich nach den Flächen, die wir hier festlegen.
Auch Zaun, Tore und Beleuchtung sind Teil der Sicherung. Deshalb planen wir die Einrichtung so, dass Zugangskontrolle, Rettungswege für Sanitäter und eventuelle Schutzzäune für Tiere an den Rändern von Anfang an berücksichtigt sind.
Für Arbeiten an einem einzelnen Haus reicht oft eine kleine Lagerfläche im Garten plus eine Stellfläche für einen Container oder Abfallbehälter. Wird eine ganze Zeile gleichzeitig saniert, lohnt sich ein gemeinsamer Lagerplatz, den wir mit den Eigentümern abstimmen.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag, wo Container, Lager und Zufahrt Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Langenhorn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit