
Oslebshausen ist der Ortsteil im Westen des Bremer Stadtteils Gröpelingen und umfasst knapp vier Quadratkilometer. Mit dem Bau der Häfen und der Industrie zwischen 1885 und 1914 wurde aus dem alten Dorf eine Hafen- und Industrievorstadt. Heute grenzen Wohnsiedlungen, ein gewachsenes Gewerbegebiet, Gleisanlagen der Hafeneisenbahn und die Autobahnen A 27 und A 281 dicht aneinander.
Für die Baustelleneinrichtung in Bremen-Oslebshausen heißt das: Freie Fläche ist selten. Fast jedes Baufeld hat eine empfindliche Seite. Wir legen vor dem ersten Spatenstich fest, wo Container, Lager, Kran, Baustrom und Tore stehen. Der Plan richtet sich nach dem Grundstück, seinem Untergrund und den Nachbarn.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Viele Flächen im Westen des Ortsteils wurden über Jahrzehnte als Bahn- und Lagerfläche genutzt. In den Planunterlagen der Stadt werden brach gefallene Bereiche mit Schotterböden und versiegelte, nicht erschlossene Flächen an den Bahnanlagen Beim Industriehafen beschrieben. Wo ein Kran, ein Silo oder ein Stapel Fertigteile stehen soll, klären wir deshalb zuerst, was im Boden liegt und wie er trägt.
Zwischen dem Gewerbegebiet an der Riedemannstraße und den Wohnquartieren Wohlers Eichen und An der Finkenau liegen nur schmale Übergänge, teils mit Böschungen und Gehölz. Ein Einrichtungsplan in Bremen-Oslebshausen ordnet laute und staubige Bereiche deshalb zur Gewerbeseite hin und hält die Seite zu den Wohnhäusern so ruhig wie möglich.
Wo Baufelder an Gleise der Hafeneisenbahn heranreichen, gelten zusätzliche Abstände und Abgrenzungen zum Bahnbetrieb. Kranschwenkbereiche, Lagerplätze und Zäune werden so eingezeichnet, dass sie den Gleisbereich nicht berühren. Diese Abgrenzung stimmen wir vor Baubeginn mit den Beteiligten ab.

Container, Lager, Kranstandort, Tore und Wege kommen in einen maßstäblichen Plan. Grundlage sind das Baugrundgutachten und die Vornutzung der Fläche, denn auf früheren Bahn- und Lagerflächen in Bremen-Oslebshausen tragen Teilbereiche unterschiedlich.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so auf, dass sie über sichere Fußwege erreichbar sind und den Lieferverkehr nicht kreuzen. Größe und Ausstattung richten sich nach der Zahl der Beschäftigten und der Bauzeit.
Wir stimmen die Anschlüsse mit den Versorgern ab und legen die Trassen über die Fläche fest. Verteiler stehen dort, wo sie die Gewerke erreichen, ohne dass Kabel über Fahrwege laufen.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und trennt das Baufeld klar von Gleisen, Fußwegen und Nachbargrundstücken. Tore setzen wir dort, wo Lkw aus der Straße ohne langes Rangieren einschwenken können.
Kran und Lager stehen von Beginn an auf einem Untergrund, der die Last trägt.
Die Wohnseite des Baufelds bleibt möglichst ruhig, weil laute Bereiche gezielt abgewandt liegen.
Abstände zu Gleisen und Nachbarflächen sind im Plan festgehalten und für alle Gewerke sichtbar.
Änderungen im Bauablauf fließen in denselben Plan ein, sodass alle mit einem Stand arbeiten.
→ Wir werten Baugrunduntersuchung und Bohrergebnisse aus und planen Kranstandort und Stapelflächen danach. Wo nötig, sehen wir eine befestigte Fläche oder Lastverteilungsplatten vor.
→ Lärmintensive Bereiche wie Schneidplatz, Container für Bauschutt und Ladezone legen wir auf die abgewandte Seite. Unterkünfte und ruhige Lager dienen zur Wohnseite hin als Puffer.
→ Der Plan weist diesen Streifen als Tabufläche aus. Material wird dort nicht gelagert. Die Kranreichweite wird so begrenzt, dass keine Last über den Gleisbereich schwenkt.
→ Wir prüfen Schleppkurven, wählen die Torposition passend und beantragen bei Bedarf Haltverbotszonen für die Einfahrt. Die Lage des Tors stimmen wir mit der Logistikplanung ab.
An der Reitbrake ist auf rund sieben Hektar Bahnfläche eine Werkstatt für Regionaltriebzüge geplant. Bei Vorhaben dieser Art zählen Hallenmontage, Gleisanschluss und klare Grenzen zum Bahnbetrieb.
Im Gewerbegebiet Riedemannstraße und Reiherstraße arbeiten auf 52 Hektar Betriebe aus Handwerk, Handel, Produktion und Logistik. Umbauten und Erweiterungen finden dort auf eng bebauten Grundstücken statt.
In Quartieren wie Wohlers Eichen oder An der Finkenau muss eine Einrichtung mit wenig Platz und bewohnter Nachbarschaft auskommen.
Brachen zwischen Gewerbe und Wohnen sollen nach dem Bebauungsplan 2434 teils als Grünflächen entwickelt werden. Bauarbeiten dort beginnen oft mit Entsiegelung und Bodenbewegung.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Vornutzung an und werten Baugrundgutachten und Lagepläne aus.
Container, Kran, Lager, Tore, Leitungen und Abstände zu Gleisen und Wohnhäusern kommen in einen maßstäblichen Entwurf.
Den Entwurf stimmen wir mit Bauleitung und Bauherrn ab. Danach richten wir die Fläche ein und prüfen jeden Bereich vor der Übergabe.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir den Plan an, räumen frei gewordene Flächen um und geben die neue Fassung an alle Beteiligten.
Liegt ein Hallenneubau auf einer früheren Ladestelle der Hafeneisenbahn, dann sehen wir uns zuerst die befestigten und die offenen Teilflächen an. Alte Gleisbetten und Schotterflächen tragen anders als versiegelter Grund. Kran und Fertigteillager kommen dorthin, wo der Boden es zulässt, Unterkünfte auf einen Bereich, der nicht im Weg der Montage steht.
Grenzt dieselbe Fläche an eine Wohnsiedlung, dann wird die Böschung mit Gehölz als geschützter Rand im Plan geführt. Schuttcontainer, Sägeplatz und Ladezone rücken zur Gewerbeseite. Der fertige Einrichtungsplan geht vor Baubeginn an Bauleitung und Bauherrn, damit alle denselben Stand haben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo das Tor liegt, entscheidet über die Anlieferung. Wo das Lager liegt, entscheidet über die Wege der Gewerke. Deshalb stimmen wir die Baustelleneinrichtung mit dem Logistik-Management und der operativen Baulogistik ab, wenn diese Leistungen ebenfalls bei uns liegen.
Im Verlauf eines Projekts in Bremen-Oslebshausen ändert sich die Fläche mehrmals. Erst braucht der Rohbau Platz für Schalung und Bewehrung, später der Ausbau für Paletten und Haustechnik. Wir passen den Plan bei jedem Wechsel an und geben die neue Fassung an alle Beteiligten weiter.
Ehemalige Lade- und Lagerflächen haben oft Schotter, alte Gleisbetten oder versiegelte Teilbereiche. Wir planen Kran und schwere Lager erst, wenn klar ist, wie der Untergrund trägt. Liegt ein Baugrundgutachten vor, richten wir den Einrichtungsplan danach aus.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Container, Lager, Kran und Zufahrt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Oslebshausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit