
Bremen-Lindenhof umfasst als Ortsteil von Gröpelingen nur rund 0,74 Quadratkilometer. Bebaut wurde das frühere Gut Lindenhof ab 1906, nachdem Bauunternehmer es 1905 gekauft hatten. Heute stehen dort Häuser mit zwei bis vier Geschossen in geschlossenen Reihen. Freie Flächen neben einem Bauplatz sind die Ausnahme.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einer einfachen Frage: Wo passt was hin, ohne dass Gehweg, Nachbarhof oder Straßenbahn darunter leiden? Wir legen Container, Lager, Baustrom, Bauwasser, Bauzaun und Zufahrt in einem Plan fest. Dieser Plan richtet sich nach dem Grundstück in Bremen-Lindenhof, nicht nach einer Vorlage.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Liegnitzquartier zwischen Gröpelinger Heerstraße, Stapelfeldtstraße, Havemannstraße und Altenescher Straße prüft die Stadt seit 2021 in einer vorbereitenden Untersuchung, ob ein Sanierungsgebiet nötig ist. Die Unterlagen beschreiben überbaute Hinterhöfe, Sanierungsstau und viele kleine Eigentümer. Für die Einrichtung heißt das: Lagerflächen im Hof sind oft schon belegt. Container stehen dann im Vorgarten, auf der Grundstücksgrenze oder werden gestapelt.
Die Stapelfeldtstraße ist vierspurig und führt auf rund 1.200 Metern von der Werftstraße bis Beim Industriehafen. Die Lindenhofstraße dagegen ist nur zweispurig und etwa 500 Meter lang. Wer an der breiten Hafenachse baut, hat Platz für eine Anlieferzone. In den Querstraßen fehlt dieser Platz, dort muss die Einrichtung mit dem Grundstück selbst auskommen.
Gröpelingen wurde einst auf einem Dünenrücken neben einem Graben zur Weser angelegt. Sandiger Untergrund ist daher wahrscheinlich, doch jede Parzelle kann anders sein. Bevor ein Turmdrehkran oder ein schwerer Containerstapel seinen Platz bekommt, gleichen wir den Standort mit dem Baugrundgutachten ab.

Kranradius, Lagerzone, Containerplatz und Rettungswege kommen auf einen Lageplan. Bei geschlossener Reihenbebauung in Bremen-Lindenhof zeigt er auch, wie Material vom Gehweg in den Hof gelangt, wenn es keine Durchfahrt gibt.
Büro, Aufenthalt und Sanitär planen wir als kompakten Stapel. Reicht das Grundstück nicht, prüfen wir eine Fläche im Straßenraum mit Sondernutzung oder eine Ausweichfläche in der Umgebung.
Baustromverteiler und Bauwasser legen wir dorthin, wo Gewerke sie erreichen, ohne Leitungen über Gehwege zu ziehen. In bewohnten Häusern achten wir darauf, dass die Versorgung der Mieter unberührt bleibt.
Zäune, Tore und Schutzgänge trennen Baufeld und Fußverkehr. An Geschäftsstraßen halten wir Schaufenster und Eingänge der Nachbarn zugänglich, die Beschilderung stimmen wir mit der Verkehrsbehörde ab.
Jede Fläche auf dem Grundstück hat eine feste Aufgabe, bevor der erste Container kommt.
Anträge für Gehweg oder Parkstreifen liegen rechtzeitig mit einem sauberen Lageplan vor.
Kran und Lager stehen auf geprüftem Untergrund statt auf einer Vermutung.
Nachbarn, Läden und Fußgänger in Bremen-Lindenhof behalten ihre Wege.
→ Wir teilen die Einrichtung in Phasen: Während des Rohbaus steht wenig Material auf dem Grundstück, Container wandern auf eine Sondernutzungsfläche. Erst im Ausbau rückt die Lagerzone ins Gebäude.
→ Wir begrenzen den Schwenkbereich im Plan, wählen einen kleineren Kran oder einen Mobilkran für einzelne Hübe und stimmen das Vorgehen frühzeitig mit den Verkehrsbetrieben ab.
→ Wir fordern das Gutachten an oder empfehlen eine Untersuchung, bevor der Kran bestellt wird. Ergibt sie lockeren Sand, sehen wir Lastverteilplatten oder ein Fundament vor.
→ Container und Gerüst bekommen Abstand zur geschützten Fassade, Anprallschutz und eine Unterlage, die keine Spuren hinterlässt. Den Plan legen wir der Bauleitung zur Abstimmung mit der Denkmalpflege vor.
Energetische Sanierung und Instandsetzung von Wohn- und Geschäftshäusern, wie sie die Untersuchung für das Liegnitzquartier als Ziel nennt.
Nachverdichtung auf freien Parzellen zwischen bestehenden Häusern, mit Einrichtung auf dem Grundstück und im Straßenraum.
Fassaden- und Dacharbeiten an Siedlungen wie dem Humannviertel oder dem Gewerkschaftsblock, beide unter Bremer Denkmalschutz.
Hallen und Betriebsgebäude entlang der Stapelfeldtstraße, wo mehr Fläche und Schwerlastverkehr die Einrichtung bestimmen.

Wir sehen uns Grundstück, Hof, Gehweg, Nachbargebäude und Anschlüsse an und notieren, was Zufahrt und Kran einschränkt.
Für Rohbau, Ausbau und Außenanlagen entsteht jeweils ein eigener Einrichtungsplan mit Lager, Containern und Wegen.
Sondernutzung, Verkehrszeichenplan und Anschlüsse bereiten wir vor und stimmen sie mit Ihrer Bauleitung ab.
Wir richten die Baustelle ein, passen sie bei jedem Phasenwechsel an und räumen am Ende Fläche für Fläche zurück.
Liegt eine Baustelle in einer Reihe zweigeschossiger Häuser im Liegnitzquartier und gibt es keine Hofdurchfahrt, dann wird jedes Bauteil über den Gehweg ins Haus getragen oder gehoben. In diesem Fall planen wir eine schmale Ladezone mit Sondernutzung direkt vor dem Haus, einen Kleinkran oder Materialaufzug und einen Containerstapel, der höchstens zwei Stellplätze belegt.
Soll auf einer Baulücke neu gebaut werden, dann ist das Grundstück oft genauso breit wie das spätere Gebäude. Hier legen wir die Einrichtung so, dass Container zuerst auf der Fläche stehen und mit dem Rohbau auf eine Ausweichfläche wechseln. Der Wechselzeitpunkt steht von Beginn an im Plan.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Einrichtungsplan wird mit jedem Bauabschnitt fortgeschrieben. Im Rohbau dominiert der Kran, im Ausbau der Materialaufzug, bei den Außenanlagen braucht es wieder Freiflächen. Wir halten den Plan in jeder Phase aktuell und geben ihn an Bauleitung und Gewerke weiter.
Kommen Liefersteuerung oder Bewachung dazu, zeichnen wir Anlieferzonen, Tore und Kontrollpunkte gleich in denselben Plan. Für Baustellen in Bremen-Lindenhof bedeutet das einen Plan für alle Beteiligten statt mehrerer Skizzen nebeneinander.
Dann prüfen wir drei Wege: gestapelte Container auf kleinster Fläche, eine Sondernutzung im Straßenraum oder eine Ausweichfläche in der Nähe. Welcher Weg passt, hängt von Bauzeit, Gewerken und Straßenbreite ab. Im Einrichtungsplan wird die Lösung festgehalten.

Senden Sie uns Lageplan, Fotos von Hof und Straße sowie den Bauzeitraum. Wir zeigen, wie Container, Lager und Kran Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Lindenhof. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit