
Im Fesenfeld beginnt jede Planung mit dem Zollstock. Bremer Straßen aus der Zeit der Erschließung wurden oft mit der vorgeschriebenen Breite von 24 Fuß angelegt, das sind 6,94 Meter. Zwischen Straße und Haus liegen Vorgärten, Treppen zum Hochparterre und Abgänge ins Souterrain. Wer in Bremen-Fesenfeld saniert oder ausbaut, muss Container, Lagerplatz und Absperrung auf wenige Quadratmeter verteilen.
Unsere Baustelleneinrichtung legt genau das vorab fest: wo Material liegt, wo Baustrom und Bauwasser abgenommen werden, wie der Bauzaun läuft und welche Fläche für eine Anlieferung frei bleibt. Am Ende steht ein Einrichtungsplan, der zur Hausform, zur Straße und zu den Auflagen passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Bremen-Fesenfeld ist mit 0,44 Quadratkilometern der kleinste der vier Ortsteile der Östlichen Vorstadt, bewohnt von rund 6.900 Menschen. Bauplätze im klassischen Sinn gibt es kaum. Gearbeitet wird fast immer im Bestand, zwischen Nachbarhäusern ohne Abstand und vor Fassaden, die im Ensemble unter Denkmalschutz stehen.
Das Bremer Haus ist tief statt breit gebaut. Hinter dem Haus liegt je nach Blocktiefe ein Garten oder nur ein kleiner Hof, Hinterhäuser waren schon nach der Bauordnung von 1841 verboten. Für eine Einrichtung im Hof fehlt deshalb oft die Durchfahrt. Container und Mulde landen meist im öffentlichen Straßenraum und brauchen eine Sondernutzung.
Auch der Untergrund verdient einen Blick. Am Westrand verlief der Dobben, ein alter Wassergraben, der 1864 zugeschüttet wurde, als das Gebiet als Wohnviertel erschlossen wurde. Wo früher Wasser stand, liegen heute Auffüllungen. Für Kranstandorte, schwere Lagerflächen oder Fundamente klären wir deshalb mit dem Baugrundgutachten, was der Boden trägt.

Wir zeichnen den Straßenabschnitt vor dem Haus auf: Fahrbahn, Gehweg, Vorgarten, Einfahrten der Nachbarn. Daraus entsteht ein Plan, wo Container, Mulde und Lagerfläche stehen dürfen, ohne Rettungswege und Hauseingänge zu blockieren.
Für ein Reihenhaus reicht selten ein großer Bürocontainer. Wir planen kompakte Lösungen, etwa einen Aufenthaltsraum im Souterrain des Baugebäudes, wenn die Bauleitung zustimmt, oder einen schmalen Container am Fahrbahnrand.
Viele Altbauten haben keinen geeigneten Hausanschluss für Baumaschinen. Ob ein Baustromverteiler am Haus genügt oder ein eigener Anschluss nötig ist, stimmen wir mit dem Netzbetreiber ab. Die Leitungen führen wir so, dass Gehweg und Treppen begehbar bleiben.
Vorgärten, Einfriedungen und Vortreppen prägen das Bild der geschützten Häuserreihen. Der Bauzaun wird so gestellt, dass er sie umschließt statt überfährt. Wo nötig, legen wir Lastverteilplatten und Bohlen aus.
Jeder Quadratmeter ist vor Baubeginn vergeben, auch auf engem Straßenraum.
Anträge für Halteverbote und Sondernutzung laufen mit Vorlauf statt im letzten Moment.
Vorgärten, Treppen und geschützte Fassaden bleiben während der Arbeiten unversehrt.
Baustrom, Wasser und Lager funktionieren vom ersten Arbeitstag an.
→ Wir beantragen rechtzeitig eine Halteverbotszone, stellen die Schilder fristgerecht auf und dokumentieren den Zustand. So steht die Mulde am geplanten Tag an der geplanten Stelle.
→ Wir planen einen geschützten Transportweg durch Flur oder Souterrain, mit Bodenschutz, Kantenschutz und festen Zeiten, damit Bewohner der Nachbarhäuser nicht gestört werden.
→ Die Einrichtung richtet sich nach den Auflagen der Denkmalpflege. Wir stellen Gerüst und Netze so, dass Stuck, Gesimse und Fenstergitter unberührt bleiben.
→ Dort planen wir die Einrichtung im Hof oder in einer Nebenstraße und legen an der Hauptstraße nur eine kurze Ladezone fest, die außerhalb der Ladezeiten wieder frei ist.
Arbeiten an Häusern der Mathildenstraße, seit 1973 Kulturdenkmal, oder an den Wohnhausgruppen der Besselstraße mit eng begrenzter Fläche vor der Tür.
Ausbau unter dem flach geneigten Dach mit Gerüst, Materialaufzug und kleiner Mulde im Straßenraum.
Arbeiten an Klinkerfassaden, Flachdächern und Rundbalkonen der denkmalgeschützten Siedlung von 1929/30 an Bismarck- und Manteuffelstraße.
Umnutzungen in Altbauten, die heute neben Wohnungen auch Praxen und Kanzleien beherbergen, mit Einrichtung im laufenden Betrieb.

Wir messen Straße, Gehweg, Hof und Zugänge auf und notieren Bäume, Einfriedungen und Denkmalauflagen.
Container, Lager, Mulde, Baustrom und Bauzaun bekommen ihren festen Platz, abgestimmt auf die Bauphasen.
Halteverbote und Sondernutzungen beantragen wir mit Vorlauf und stimmen sie mit Nachbarn und Behörden ab.
Wir bauen die Einrichtung auf, prüfen sie im Verlauf und passen sie an, wenn die nächste Bauphase beginnt.
Liegt eine Baustelle in einer der denkmalgeschützten Reihen von Bremen-Fesenfeld und sollen dort Dach, Fenster und Haustechnik eines Hauses erneuert werden, dann reicht der Platz vor dem Haus selten für alles gleichzeitig. In diesem Fall teilen wir die Einrichtung in Phasen: zuerst Gerüst und Dachrinnen, dann eine Mulde für den Rückbau, später ein kleines Lager für Fenster und Dämmstoffe.
Ist der Hof nicht anfahrbar, dann wird der Souterraineingang zur Materialschleuse. Wir sichern die Außentreppe, legen Bodenschutz aus und planen einen Lagerplatz im Kellergeschoss. Die Straße bleibt so meist nur für die Anlieferung selbst belegt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Bausteine. Auf dem Flächenplan bauen die Anlieferung, die Sicherung über Nacht und die Abfalltrennung auf. Wer früh plant, spart sich im Altbau viele Umwege.
Wir arbeiten mit Ihrer Bauleitung, dem Architekturbüro und den Behörden in Bremen zusammen. Änderungen im Bauablauf tragen wir in den Plan ein, damit alle Gewerke denselben Stand haben.
Ja. Wer Container, Mulde oder Gerüst in den öffentlichen Straßenraum stellt, braucht eine Erlaubnis zur Sondernutzung und oft eine Halteverbotszone. Bei Straßen von knapp sieben Metern Breite gehört dazu ein Plan, wie Fahrzeuge und Fußgänger vorbeikommen. Wir bereiten die Unterlagen vor und stellen die Anträge mit ausreichend Vorlauf.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben im Fesenfeld. Wir sehen uns Straße, Haus und Hof an und erstellen einen Einrichtungsplan für Ihre Baustelle in Bremen-Fesenfeld.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Fesenfeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit