
Wer an Plattenbauten und Bahntrassen denkt, erwartet am westlichen Stadtrand wenig Natur. Tatsächlich liegen in Berlin-Staaken ein Naturschutzgebiet mit europäischem Schutzstatus, ein geschützter Grünzug mit Feuchtwiesen und offene Felder. Bauvorhaben in deren Nähe bekommen häufig Auflagen zu Vegetation, Gewässern und Arten.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir überwachen Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie für die Behörde und kontrollieren Schutzzäune für wandernde Tiere. Die Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit, statt als getrennter Auftrag nebenher.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Fort Hahneberg wurde von 1882 bis 1888 in den Hügel gebaut und ist heute ein wichtiges Quartier für Fledermäuse, vor allem für das Große Mausohr. Seit 2009 sind die Anlage und ihre Umgebung Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet, auch die angrenzenden Trockenrasen sind geschützt. Vorhaben im Umfeld des Hahnebergs müssen Störungen dieser Lebensräume vermeiden.
Der Bullengraben zieht als Grünzug von Staaken bis zur Havel und steht als geschützte Grünanlage unter dem Grünanlagengesetz. Mehrere Feuchtbereiche entlang des Grabens sind geschützte Biotope, darunter die Wiese am Bullengraben, das Wiesenbecken, der Weidenbruch und die Staakener Felder. Das Artenschutzprogramm des Landes sieht den Graben als Verbindung für Arten feuchter Lebensräume.
Auch in den Siedlungen spielt Artenschutz eine Rolle. Bei Fassaden- und Dachsanierungen an Bauten der 1960er und 1970er Jahre können Quartiere von Gebäudebrütern oder Fledermäusen betroffen sein. Dann sind Kontrollen vor Beginn der Arbeiten, Bauzeitenfenster und Ersatzquartiere übliche Auflagen.

Wir überwachen die Umweltauflagen der Genehmigung vor Ort, prüfen Schutzzonen und Vegetationsschutz und dokumentieren den Stand für Bauherr und Naturschutzbehörde.
Wo Amphibien oder andere wandernde Tiere geschützt werden müssen, kontrollieren wir die Zäune regelmäßig, erfassen Funde und setzen Tiere fachgerecht um.
An Baustellen nahe dem Bullengraben achten wir darauf, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoff in Graben und Feuchtwiesen gelangt und Tabuzonen eingehalten werden.
Vor Arbeiten an Fassaden und Dächern prüfen wir mit den zuständigen Fachleuten, ob Quartiere betroffen sind. Vereinbarte Maßnahmen begleiten wir bis zum Abschluss.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle umgesetzt, nicht nur in der Genehmigung beschrieben.
Weniger Stillstand, weil Funde und Konflikte früh erkannt und geklärt werden.
Nachweise für Behörden liegen dokumentiert vor, wenn sie gebraucht werden.
Baulogistik und Umweltkontrollen sind aufeinander abgestimmt.
→ Wir markieren Tabuzonen, kontrollieren sie täglich und dokumentieren Abweichungen, bevor ein Schaden entsteht.
→ Wir melden den Fund sofort, stoppen die Arbeiten an dieser Stelle und stimmen das weitere Vorgehen mit Fachgutachter und Behörde ab.
→ Wir bringen die Fenster früh in die Bauablaufplanung ein, damit Arbeiten in sensiblen Bereichen in den erlaubten Zeiten stattfinden.
→ Unsere Kräfte dokumentieren Kontrollen mit Datum, Foto und Befund. Das ergibt einen Bericht, der bei Abnahme und Prüfung vorliegt.
Vorhaben an der Louise-Schroeder-Siedlung und am Grünzug mit Schutzabständen zu Graben, Feuchtwiesen und geschützten Biotopen.
Wege-, Leitungs- und Bauarbeiten in der Nähe des Naturschutzgebiets mit Rücksicht auf Fledermausquartiere und Trockenrasen.
Fassaden- und Dachsanierungen, bei denen Quartiere von Gebäudebrütern oder Fledermäusen geprüft werden.
Arbeiten an Bahnstrecken und Versorgungsleitungen, die durch Grünflächen und Feldränder führen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und klären, welche Schutzgüter auf und an der Baustelle betroffen sind.
Tabuzonen, Schutzzäune, Bauzeitenfenster und Kontrolltermine werden festgelegt und in den Bauablauf eingebaut.
Unsere Kräfte prüfen Zonen und Zäune regelmäßig, erfassen Funde und melden Abweichungen sofort.
Alle Kontrollen und Maßnahmen werden dokumentiert und Bauherr sowie Behörde als Nachweis übergeben.
Liegt eine Baustelle direkt am Grünzug Bullengraben, dann schreibt die Genehmigung oft Schutzabstände zu Graben und Feuchtwiesen vor. Wir stecken diese Bereiche vor Beginn ab und legen Lager und Fahrwege außerhalb fest. Bei jeder Kontrolle prüfen wir, ob Zaun und Markierung noch stehen.
Steht eine Wanderzeit von Amphibien an, dann kontrollieren wir zusätzlich die Schutzzäune, erfassen die Tiere und setzen sie um. Alle Kontrollen landen in einem Bericht für Bauherr und Behörde. So bleibt die Baustelle in Berlin-Staaken im Zeitplan, ohne dass der Schutz der Biotope leidet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung beginnt bei der Baustelleneinrichtung. Wo Lager, Container und Fahrwege liegen, entscheidet darüber, ob Schutzzonen eingehalten werden können. Deshalb planen wir Tabuzonen und Einrichtung gemeinsam.
Im täglichen Betrieb arbeiten Umweltkontrolle und operative Baulogistik zusammen. Abfälle werden getrennt, Betriebsstoffe sicher gelagert und Baustraßen sauber gehalten. Die Zugangskontrolle sorgt dafür, dass Fahrzeuge nur die freigegebenen Wege nutzen.
Das Fort Hahneberg mit seinem Umfeld ist seit 2009 Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet, wichtig vor allem für Fledermäuse. Dazu kommt der Grünzug Bullengraben als geschützte Grünanlage mit mehreren geschützten Biotopen. Welche Auflagen für eine Baustelle gelten, steht in der jeweiligen Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeit, wir planen Kontrollen und Dokumentation passend zu den Auflagen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Staaken. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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