
Berlin-Mariendorf misst gut neun Quadratkilometer und ist zweigeteilt gebaut. Der Norden und der alte Dorfkern sind dicht bebaut, während der Süden bis in die 1950er Jahre überwiegend Ackerland war und erst später Siedlungen bekam. Für die Baustelleneinrichtung bedeutet das zwei völlig verschiedene Ausgangslagen: hier ein Grundstück zwischen Brandwänden, dort ein Baufeld mit Platz, aber ohne fertige Anschlüsse.
Wir planen die Einrichtung deshalb von der Fläche aus. Zuerst steht fest, welcher Teil des Grundstücks frei ist, welcher geschützt bleibt und über welche Straße schwere Fahrzeuge kommen. Daraus entsteht ein Plan für Container, Lager, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun, der vor dem ersten Gerät abgestimmt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil liegt auf der Hochfläche des Teltow, im Mittel etwa 50 Meter hoch. Entlang der Grenze zu Tempelhof zog sich einst eine Kette eiszeitlicher Pfuhle. Ein Teil davon ist verfüllt, das frühere Seebad Mariendorf wurde nach 1953 zugeschüttet. Wo solche Senken lagen, muss der Untergrund vor dem Aufstellen von Kran, Silo oder schweren Containern untersucht werden.
Viele Bauaufgaben in Berlin-Mariendorf betreffen geschützten Bestand. Die Wohnanlage an der Tauernallee, die Trabrennbahn als Gesamtanlage und die älteren Gebäude im Marienpark stehen unter Denkmalschutz. Lagerflächen und Containerstandorte dürfen dort weder Fassaden verstellen noch historische Beläge beschädigen.
Mit dem Mariendorfer Damm als Bundesstraße 96 und der Achse aus Lankwitzer und Britzer Straße gibt es zwei Hauptwege durch den Ortsteil. Abseits davon werden die Straßen schnell schmal. Die Einrichtung muss deshalb klären, wo ein Containerfahrzeug wenden kann und ob ein Teil des Straßenraums für die Bauzeit beantragt werden muss.

Im dicht bebauten Norden legen wir Container übereinander, nutzen Hofflächen und planen Material in Teilmengen. Jede Fläche bekommt eine feste Aufgabe, damit Lager, Aufenthalt und Arbeitsbereich sich nicht überschneiden.
Auf größeren Grundstücken im Süden fehlen oft Anschlüsse in der Nähe. Wir stimmen mit den Versorgern ab, wo Verteiler stehen, wie Leitungen geführt werden und wie die Versorgung mit dem Baufortschritt mitwandert.
Kran, Silo und schwere Lasten stellen wir erst auf, wenn die Tragfähigkeit geklärt ist. Auf der Teltow-Hochfläche mit ihren verfüllten Senken kann der Untergrund wenige Meter weiter anders aussehen.
Der Bauzaun folgt dem genehmigten Plan, Gehwege bleiben nutzbar oder werden sicher umgeleitet. Beschilderung und Absperrung für den Straßenraum beantragen wir vor Baubeginn beim zuständigen Amt.
Der Einrichtungsplan steht vor Baubeginn und lässt sich mit der Genehmigung abgleichen.
Container, Lager und Versorgung bekommen feste Plätze, die mit dem Bau mitwachsen.
Bodenfragen werden geklärt, bevor schwere Geräte auf der Fläche stehen.
Planung und Aufbau liegen in einer Hand, das spart Abstimmungen zwischen Beteiligten.
→ Wir stapeln Container, verlegen Aufenthaltsräume in angemietete Flächen in der Nähe und steuern Material so, dass nur der Bedarf weniger Tage auf der Fläche liegt.
→ Wir sehen uns vorhandene Bodengutachten an, regen fehlende Untersuchungen an und planen Lastverteilung oder einen anderen Standort, bevor der Kran kommt.
→ Wir legen Schutzabstände fest, schützen Oberflächen und historische Beläge und stimmen Lager- und Containerflächen mit den Vorgaben der Denkmalpflege ab.
→ Wir prüfen Fahrzeuglängen und Schleppkurven, planen kleinere Fahrzeuge oder Rückwärtsfahrten mit Einweiser und beantragen bei Bedarf Halteverbote.
Lückenschluss und Aufstockung zwischen Bestandsbauten, mit wenig Platz für Container und Material.
Arbeiten in den Wohnanlagen der 1930er bis 1960er Jahre, bei denen Lager und Container zwischen den Häusern stehen.
Neubauten und Umbauten im Marienpark, auf einem Areal mit denkmalgeschützten Gebäuden und laufenden Betrieben.
Bauvorhaben an Grundschulen, am Gymnasium oder an Bädern, bei denen Schulbetrieb und Baustelle auf einem Grundstück liegen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und vorhandene Unterlagen zum Boden an.
Container, Lager, Versorgung, Zaun und Zufahrt werden in einem Plan zusammengeführt.
Anträge für Straßenraum, Halteverbote und Anschlüsse stimmen wir mit Ihnen ab.
Wir richten die Baustelle ein und passen sie an, sobald sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in einer Siedlung der 1950er Jahre im Süden von Berlin-Mariendorf, dann gibt es meist Grünflächen zwischen den Zeilen, aber keine befestigte Lagerfläche. Wir legen dann eine Fläche mit Lastverteilplatten an, schützen Wurzelbereiche der Bäume und führen Baustrom von einem abgestimmten Anschlusspunkt heran.
Wird zugleich in mehreren Häusern gearbeitet, dann planen wir eine zentrale Einrichtung mit Containern und Lager und kleine Stützpunkte an jedem Eingang. So bleibt der Platz zwischen den Häusern für die Bewohner frei und jeder Bauabschnitt hat kurze Wege zum Material.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für Anlieferung, Lager und Sicherheit. Liefert das Logistik-Management Zeitfenster für Lkw, dann orientieren sich diese an den Stellflächen, die wir festgelegt haben.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Einrichtung an. Container wandern, Lager schrumpfen oder wachsen, Zufahrten verlegen sich. Diese Schritte stimmen wir mit Bauleitung und Gewerken ab, damit keiner plötzlich ohne Fläche dasteht.
Der Ortsteil liegt auf der Teltow-Hochfläche, wo früher zahlreiche eiszeitliche Pfuhle lagen. Einige wurden verfüllt. Wo eine solche Senke unter der Fläche liegt, kann der Boden für Kran oder Silo anders tragen als nebenan. Deshalb klären wir das vor der Aufstellung.

Schicken Sie uns Lageplan und Eckdaten Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Versorgung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Mariendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit