
Durch Biesdorf zieht sich das Tal der Wuhle, die in einer eiszeitlichen Rinne Richtung Spree fließt. Daneben liegt die Biesdorfer Höhe, eine frühere Deponie mit heutiger Parknutzung. Im Süden folgt der Biesdorfer Baggersee. An der Grenze zu Lichtenberg erstreckt sich das Naturschutzgebiet Biesenhorster Sand mit trockenen Sandflächen und einer großen Population der Zauneidechse.
Wer in Berlin-Biesdorf in der Nähe solcher Flächen baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zu Artenschutz, Gewässern und Boden. Unsere Umweltkontrollen sorgen dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag eingehalten und lückenlos dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wuhle führt in trockenen Sommern zum Teil nur noch wenig Wasser, einzelne Abschnitte fielen in den vergangenen Jahren fast trocken. Einträge von Schlamm, Zementwasser oder Öl aus einer Baustelle treffen ein solches Gewässer besonders hart. Baustellen im Einzugsgebiet brauchen deshalb Schutz vor Abschwemmungen und eine geordnete Wasserhaltung.
Der Biesenhorster Sand ist ein Lebensraum für Hunderte Pflanzenarten und über tausend Insektenarten. Einige der Pflanzen stehen auf der Roten Liste. Typisch für solche sandigen Flächen sind Zauneidechsen, die auch an Bahndämmen und Brachen außerhalb des Schutzgebiets vorkommen können. Wer dort baut, muss Tiere vor Baubeginn umsetzen oder Flächen mit Reptilienzäunen sichern.
Der Untergrund im Ortsteil besteht aus eiszeitlichen Sanden und Kiesen, das Grundwasser speist den Baggersee direkt. Grundwasserabsenkungen, Bodenaushub und die Lagerung von Baustoffen wirken sich daher schnell auf Wasser und Boden aus. Auf alten Deponie- oder Gewerbeflächen kommt die Frage nach belastetem Aushub hinzu.

Wir prüfen regelmäßig die Umsetzung der Auflagen aus der Genehmigung, etwa Bautabuzonen, Schutzzäune und Lagerverbote. Jeder Kontrollgang wird mit Fotos dokumentiert.
Schutzzäune für Zauneidechsen oder wandernde Amphibien kontrollieren wir auf Schäden und Lücken. Funde werden festgehalten und nach Vorgabe der Fachgutachter umgesetzt.
Wir achten auf Absetzbecken, dichte Lagerflächen für Betriebsstoffe und auf Aushub, der getrennt nach Belastung gelagert wird.
Wurzelbereiche und Stämme werden gegen Anfahren und Befahren gesichert, vor allem an Alleen, Parkrändern und am Wuhletal.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht werden nachweisbar eingehalten.
Probleme an Zäunen, Becken oder Tabuzonen werden früh erkannt.
Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation der Kontrollen.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz lassen sich vermeiden.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Barrieren nach jedem stärkeren Regen und veranlassen sofort, dass Lücken geschlossen werden.
→ Bei den regelmäßigen Kontrollgängen fällt die Lücke auf. Wir lassen den Zaun reparieren und begehen die Fläche mit dem Fachgutachter.
→ Wir markieren Tabuzonen sichtbar, weisen das Personal ein und dokumentieren Verstöße, damit die Bauleitung reagieren kann.
→ Der Aushub wird getrennt gelagert und abgedeckt. Wir informieren Bauleitung und Gutachter, bevor weiter abgefahren wird.
Neubauten am Wanderweg durch das Wuhletal, bei denen Grünzüge, Bäume und Gewässer geschützt werden.
Straßenvorhaben im Umfeld der Bahn wie die geplante Tangentiale Verbindung Ost, bei denen Trockenrasen und Reptilien betroffen sein können.
Flächen mit früherer Nutzung, bei denen Aushub auf Belastung geprüft und getrennt gelagert wird.
Vorhaben im Umfeld von Schlosspark Biesdorf und Dorfanger, bei denen Altbäume und Wegeflächen gesichert werden.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und Nebenbestimmungen und machen daraus eine Liste prüfbarer Punkte.
Zäune, Tabuzonen, Absetzbecken und Lagerflächen werden vor Baubeginn mit der Bauleitung festgelegt.
Unsere Kräfte gehen die Punkte in festen Abständen und nach Unwettern ab und melden Mängel sofort.
Protokolle mit Fotos gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die zuständige Naturschutzbehörde.
Liegt ein Bauvorhaben in Berlin-Biesdorf auf einer sandigen Fläche nahe dem Wuhletal oder an einem Bahndamm und hat das Artenschutzgutachten Zauneidechsen festgestellt, dann wird das Baufeld vor Beginn der Erdarbeiten mit einem Reptilienzaun abgegrenzt. Die Tiere werden von Fachleuten abgefangen und in eine vorbereitete Ausgleichsfläche gebracht.
Während der Bauzeit kontrollieren unsere Kräfte den Zaun in festen Abständen und nach jedem Unwetter. Lücken werden sofort gemeldet. Gleichzeitig prüfen sie, ob Schlammbarrieren zum nächsten Graben dicht sind und ob Tabuzonen eingehalten werden. Alle Kontrollen landen in einem Protokoll für die Naturschutzbehörde.
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Viele Umweltauflagen hängen von logistischen Entscheidungen ab: wo Material lagert, wo Maschinen stehen und wie Fahrwege verlaufen. Weil wir Einrichtung und Umweltkontrollen zusammen planen, sind Tabuzonen und Schutzzäune von Anfang an im Plan.
Die Auflagen gehören zur Einweisung unseres Personals. Bei Entsorgung und Abladen achtet es darauf, dass keine geschützten Flächen beansprucht werden. So wird Naturschutz in Berlin-Biesdorf Teil des Alltags, nicht ein zusätzlicher Termin.
Im benachbarten Naturschutzgebiet Biesenhorster Sand lebt eine große Population. Die Art ist streng geschützt und bevorzugt sandige, offene Flächen, wie sie auch an Bahndämmen und Brachen vorkommen. Findet ein Gutachten die Tiere auf dem Baufeld, sind Schutzzäune und Kontrollen Pflicht.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, wie die Auflagen auf Ihrer Baustelle umgesetzt und kontrolliert werden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Biesdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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