
Bohnsdorf ist ein Wohnort mit dörflichem Kern, aber mit großen Verkehrsachsen vor der Tür. Am Autobahndreieck Treptow führt die A 117 zum Berliner Ring, im Norden begrenzt die B 96a den Ortsteil, im Süden liegt die Landesgrenze zu Schönefeld. Bis kurz vor die Baustelle kommt ein Lkw also zügig. Schwierig wird es auf den letzten Hundert Metern durch die Wohnstraßen.
Unser Logistik-Management für Berlin-Bohnsdorf setzt genau dort an. Wir erstellen ein Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Anlieferung, legen Anfahrtswege fest und stimmen den Bauverkehr mit dem ab, was im Viertel ohnehin unterwegs ist: Linienbusse, Schulkinder und Anwohner.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Verkehr im Ortsteil verteilt sich auf wenige Hauptstraßen. Die Waltersdorfer Straße, die Schulzendorfer Straße und die Buntzelstraße tragen den Durchgangsverkehr und die Buslinien 163, 263 und 363. Schickt man mehrere Fahrmischer und Sattelzüge ungesteuert hinein, stehen sie hinter dem Bus oder blockieren eine Haltestelle.
An der Schulzendorfer Straße liegt die Schule am Buntzelberg, eine Ganztagsschule mit rund 700 Kindern. Zu Schulbeginn und Schulschluss sind Gehwege und Überwege voll. Lieferfenster für Baustellen in der Nähe legen wir deshalb bewusst neben diese Zeiten.
Die meisten Baustellen liegen in reinen Wohngebieten mit Einfamilien- und Reihenhäusern. Die Nachbarschaft merkt jeden Lkw, der rangiert, wartet oder mit laufendem Motor parkt. Gutes Logistik-Management heißt hier, Wartezeiten vor der Baustelle möglichst ganz zu vermeiden und Anwohner rechtzeitig über größere Anlieferungen zu informieren.

Wir beschreiben für das Bauvorhaben Anfahrtswege, Abladepunkte, Lagerkapazität und Mengengerüst. Das Konzept zeigt, wie viele Lieferungen pro Tag die Baustelle in Bohnsdorf verkraftet.
Lieferanten buchen ein festes Zeitfenster. So kommen Beton, Stahl und Fertigteile nacheinander statt gleichzeitig. In der Wohnstraße wartet niemand.
Lieferanten erhalten von uns eine verbindliche Route von der Autobahn über die Hauptstraßen bis zum Tor. Ungeeignete Nebenstraßen schließen wir dabei aus.
Vor Großanlieferungen oder Sondertransporten informieren wir die direkten Nachbarn, damit Einfahrten frei bleiben und Autos rechtzeitig umgeparkt werden.
Material kommt dann, wenn es eingebaut wird.
Vor der Baustelle bilden sich keine Schlangen wartender Lkw.
Busse, Schulwege und Anwohner werden möglichst wenig gestört.
Sie sehen jederzeit, welche Lieferungen anstehen.
→ Abladepunkte werden abseits von Haltestellen geplant. Die Route führt so, dass der Lkw ohne Halt auf der Busspur in die Zufahrt einbiegt.
→ Für Baustellen nahe der Schule am Buntzelberg sperren wir die Zeitfenster rund um Schulbeginn und Schulschluss für Anlieferungen.
→ Feste Zeitfenster mit Puffer verhindern Überschneidungen. Wer zu früh kommt, wartet an einem vereinbarten Punkt außerhalb des Wohngebiets.
→ Jeder Lieferant erhält vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit der verbindlichen Route und dem Tor, an dem er erwartet wird.
Neubauten mit Betonierterminen und Fertigteillieferungen, bei denen jede Anlieferung durch eine bewohnte Straße führt.
Erweiterungen und Sanierungen an Schulstandorten, bei denen Lieferungen um Unterrichtszeiten herum geplant werden.
Arbeiten an den Hauptstraßen mit Buslinien, bei denen Baustellenverkehr und Linienverkehr nebeneinander laufen.
Vorhaben wie die denkmalgerechte Umgestaltung des Dorfangers, bei denen Lieferungen auf engem Raum mitten im Ort ankommen.

Wir ermitteln, welche Lieferungen in welcher Bauphase anfallen und welche Routen für Lkw im Ortsteil geeignet sind.
Abladepunkte, Zeitfenster und Wartepunkte werden mit Bauleitung, Lieferanten und bei Bedarf mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt.
Lieferanten buchen Zeitfenster, wir prüfen täglich die Belegung und geben Fahrern Route und Tor vor.
Verzögerungen und Engpässe werden ausgewertet. Das Konzept wird mit jeder Bauphase an die neuen Mengen angepasst.
Soll auf einer Baustelle in Berlin-Bohnsdorf eine Decke betoniert werden, dann brauchen Pumpe und Fahrmischer einen festen Takt. Wir planen die Anfahrt über die A 117 und die Hauptstraßen, legen den Abladepunkt fest und geben jedem Fahrmischer ein eigenes Zeitfenster.
Liegt die Baustelle zusätzlich an einer Buslinie oder nahe der Schule, dann beginnt der Betoniertag nach dem Schulbeginn und der Wartepunkt für Fahrmischer liegt außerhalb der Wohnstraße. So steht im Viertel kein Fahrzeug länger als nötig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Erst wenn Lager und Abladeplätze feststehen, lassen sich Lieferungen takten. Ändert sich die Einrichtung, passen wir die Zeitfenster an.
Vor Ort setzt unser Personal das Konzept um, nimmt Lieferungen am Tor an und meldet Verzögerungen. Das Torpersonal der Baustellensicherheit kontrolliert, wer mit welcher Lieferung auf das Gelände fährt.
In der Regel über die A 117 oder die B 96a und dann über die Hauptstraßen wie Waltersdorfer, Schulzendorfer oder Buntzelstraße. Welche Route für Ihr Grundstück passt, legen wir im Logistikkonzept fest und geben sie allen Lieferanten verbindlich vor.

Nennen Sie uns Grundstück, Bauzeit und die wichtigsten Liefertermine. Wir entwickeln daraus ein Logistikkonzept für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Bohnsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit