
Wer in Berlin-Bohnsdorf baut, hat selten viel Platz. Der Ortsteil im Südwesten von Treptow-Köpenick ist auf gut sechseinhalb Quadratkilometern vor allem mit Einfamilien- und Reihenhäusern bebaut. Ein Baufeld liegt deshalb meist zwischen bewohnten Nachbargrundstücken, die Straße davor ist zugleich Schulweg, Busstrecke und Parkplatz der Anwohner.
Die Baustelleneinrichtung entscheidet hier darüber, ob der Bau ruhig anläuft oder vom ersten Tag an improvisiert wird. Wir planen, wo Unterkünfte, Lagerflächen, Baustrom, Bauwasser und Zaun stehen, wie Fahrzeuge auf das Grundstück kommen und welche Flächen für jede Bauphase reserviert bleiben. Den Plan schreiben wir fort, sobald sich das Baufeld verändert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Gelände ist größtenteils flach. Eine Ausnahme bilden die Falkenberge im Norden, die knapp 60 Meter erreichen. Die Gartenstadt Falkenberg wurde am Hang angelegt, ihre Häuser folgen dem Gelände in Stufen. Wer dort oder an der Hedwigshöhe Flächen für Material und Kran plant, muss das Gefälle einrechnen, damit Paletten sicher stehen und Wasser nicht in die Lagerzone läuft.
Im Osten fließt der Plumpengraben. Das angrenzende Gebiet war lange versumpft und wurde erst nach einer umfangreichen Trockenlegung bebaut. Für die Einrichtung bedeutet das: Tragfähigkeit der Aufstellflächen vorab klären, Baustraßen befestigen und Lagerplätze so wählen, dass sie nach Regen befahrbar bleiben.
Ein großer Teil des Ortes steht unter Denkmalschutz oder ist Welterbe. Der Dorfanger ist als Ensemble geschützt, die Gartenstadt Falkenberg gehört seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Auf solchen Grundstücken legen wir Einrichtungsflächen so an, dass Fassaden, Einfriedungen und Gärten unberührt bleiben und keine schweren Geräte auf geschützten Flächen abgestellt werden.

Ein Lageplan zeigt für Rohbau, Ausbau und Außenanlagen getrennt, wo Unterkünfte, Lager, Kran und Entsorgung stehen. Auf schmalen Bohnsdorfer Grundstücken wird so sichtbar, wann eine Fläche frei wird und wofür sie danach dient.
Welche Aufenthalts- und Sanitäreinheiten nötig sind und wo sie stehen, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab. Grundlage sind Zahl der Beschäftigten, Bauzeit und der Abstand zu den Nachbarhäusern.
Wir klären mit den Versorgern die Anschlüsse, planen Verteiler und Leitungswege und achten darauf, dass Kabel nicht quer über Gehwege oder Zufahrten laufen.
Bauzaun und Tore setzen wir so, dass Lieferfahrzeuge vorwärts einfahren können und Fußgänger auf der Straße einen sicheren Weg behalten. Wo nötig, planen wir die verkehrsrechtliche Anordnung für Halteverbote mit ein.
Jede Fläche hat vom ersten Tag an eine feste Aufgabe.
Lieferungen finden einen definierten Platz statt einer freien Ecke.
Nachbarn und Fußgänger bleiben vom Baubetrieb getrennt.
Umbauten der Einrichtung werden vorbereitet statt improvisiert.
→ Wir planen kleine Pufferflächen für den Tagesbedarf und steuern größere Mengen so, dass sie erst kurz vor dem Einbau ankommen. Freie Flächen werden phasenweise umgewidmet.
→ Lagerflächen werden eben hergestellt und befestigt, das Gefälle führt Wasser von ihnen weg. Schweres Material steht auf der Bergseite nahe der Zufahrt.
→ Baustraße und Aufstellflächen werden vor Baubeginn befestigt. Die Tragfähigkeit lassen wir in Abstimmung mit dem Baugrundgutachten bewerten.
→ Schutzbereiche werden im Einrichtungsplan markiert und abgezäunt. Lager und Geräte stehen ausschließlich auf vorher abgestimmten Flächen.
Neubauten zwischen bestehenden Einfamilienhäusern, bei denen jeder Quadratmeter Fläche vorab verteilt werden muss.
Mehrfamilienhäuser am Hang des Falkenbergs, bei denen Gefälle und Zufahrt die Lage von Kran und Lager bestimmen.
Arbeiten in der Gartenstadt Falkenberg oder am denkmalgeschützten Dorfanger mit eng begrenzten, abgestimmten Einrichtungsflächen.
Wohnungsbau auf ehemaligen Fabrikgeländen wie an der Waltersdorfer Straße, bei denen Boden und Altbestand vor dem Einrichten geprüft werden.

Wir sehen uns Zufahrt, Gefälle, Nachbarbebauung und Untergrund an und klären Auflagen aus Denkmalschutz und Baugenehmigung.
Für jede Bauphase entsteht ein Lageplan mit Flächen, Leitungswegen, Zaun und Toren, abgestimmt mit Bauleitung und Planern.
Wir setzen den Plan um, koordinieren Anschlüsse und Aufstellung und übergeben eine Baustelle, auf der jede Fläche markiert ist.
Mit jedem Phasenwechsel wird die Einrichtung angepasst. Zum Schluss räumen wir die Flächen und stellen sie für die Außenanlagen frei.
Liegt ein Neubau mit mehreren Wohnungen in einer Bohnsdorfer Seitenstraße zwischen zwei bewohnten Häusern, dann bleibt für die Einrichtung meist nur ein Streifen an der Grundstücksgrenze. In diesem Fall legen wir Zufahrt und Kranstandort zuerst fest, weil alle anderen Flächen davon abhängen.
Ist das Grundstück zusätzlich feucht, weil es in der Niederung am Plumpengraben liegt, dann wird die Baustraße vor dem Aushub befestigt und das Lager auf die höhere Seite gelegt. Im Ausbau wird die frei werdende Kranfläche zur Lagerfläche für die Gewerke.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für die Liefersteuerung. Erst wenn feststeht, wo abgeladen wird, lassen sich Zeitfenster und Anfahrwege für Berlin-Bohnsdorf sinnvoll planen.
Auch Sicherheit und Erste Hilfe hängen daran: Tore, Rettungswege und Sammelpunkte werden im selben Plan festgelegt. So passt die Baustelleneinrichtung zu Bewachung, Sanitätsdienst und Umweltauflagen.
Möglichst schon mit dem Bauantrag. Dann lassen sich Kranstandort, Zufahrt und nötige Halteverbote rechtzeitig klären. Auf den kleinen Grundstücken im Ortsteil entscheidet die Einrichtung oft darüber, welche Bauweise überhaupt sinnvoll ist.

Schicken Sie uns Lageplan und geplanten Bauablauf. Wir zeigen Ihnen, wie sich Ihr Grundstück für den Bau einrichten lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Bohnsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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