
Wer in Berlin-Friedrichshagen baut, findet selten eine freie Fläche neben dem Baufeld. Der Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick ist rund 14 Quadratkilometer groß, doch neben Wohnvierteln gehören auch Seeufer, das Erpetal und das rund 55 Hektar große Wasserwerksgelände dazu. Dazwischen liegen das dicht bebaute Zentrum an der Bölschestraße und ruhige Villenstraßen bis nach Hirschgarten.
Für die Baustelleneinrichtung heißt das: Container, Lager, Baustrom und Bauzaun müssen auf Flächen passen, die oft kaum größer sind als das Grundstück selbst. Wir planen die Einrichtung vor dem ersten Spatenstich, zeichnen sie in einen Lageplan und stimmen sie mit Bauleitung, Nachbarn und Behörden ab.
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Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bölschestraße zieht sich etwa 1,3 Kilometer vom Fürstenwalder Damm bis zum Müggelseedamm. Auf ihrer ganzen Länge liegen Straßenbahngleise, an beiden Seiten stehen Geschäfte und Wohnhäuser. Eine Containeranlage im Straßenraum ist hier kaum unterzubringen. Häufig bleibt nur der Hof, eine Baulücke oder eine genehmigte Sondernutzungsfläche in einer Seitenstraße.
Mehr als hundert Wohnhäuser an der Bölschestraße sind als Baudenkmal eingetragen, die Straße gehört zum Flächendenkmal Friedrichshagen. Gerüste, Schutzwände und Zaunfüße dürfen Fassaden und Vorgärten nicht beschädigen. Drei der alten Maulbeerbäume sind Naturdenkmale. Auch Baumschutz gehört deshalb in den Einrichtungsplan.
Anders sieht es in Hirschgarten und an den Wohnstraßen zum Erpetal aus. Dort sind die Grundstücke größer, aber mit altem Baumbestand. Lagerflächen und Kranstandorte werden so gelegt, dass Wurzelbereiche frei bleiben. Wo Grundwasser für die Trinkwasserversorgung gefördert wird, kommen Tankstellen und Gefahrstofflager nur auf dichte Flächen.

Wir legen fest, wo Container, Sanitär, Lager, Abfall und Kran stehen. In Friedrichshagen prüfen wir dafür Hof, Baulücke und Straßenraum und planen Varianten, falls eine Sondernutzung nicht genehmigt wird.
Büro- und Aufenthaltscontainer stapeln wir bei engen Grundstücken gern zweigeschossig. Sanitäranlagen richten wir nach Zahl der Beschäftigten aus und stellen sie so auf, dass Entleerungsfahrzeuge sie anfahren können.
Wir klären mit dem Netzbetreiber den Anschlusspunkt, planen Verteiler und Leitungswege und halten Leitungen von Gehwegen und Gleisbereich fern. Bauwasser wird mit Zähler und Rückflussverhinderer angeschlossen.
Zaunverlauf, Tore und Fußgängerführung planen wir so, dass Gehwege an der Bölschestraße nutzbar bleiben. Zaunfüße stehen auf Platten statt in Vorgärten oder Baumscheiben.
Jede Fläche hat eine feste Aufgabe, nichts steht im Weg.
Genehmigungen für Straßenraum und Baumschutz liegen vor Baubeginn vor.
Denkmal, Bäume und Nachbargrundstücke werden von Anfang an geschützt.
Strom, Wasser und Sanitär funktionieren ab dem ersten Arbeitstag.
→ Wir prüfen eine Fläche in einer Seitenstraße oder auf einem nahen Grundstück, beantragen die Sondernutzung und verlegen dorthin Büro und Aufenthalt. Am Haus selbst bleiben nur Gerüst, Schuttrutsche und ein kleines Lager.
→ Wir vermessen Kronen und Wurzelbereiche, verschieben Kran und Lager und planen Stammschutz und Bodenschutzplatten ein. Der Plan geht vor Baubeginn an das Grünflächenamt.
→ Betankung, Öle und Bauchemie bekommen einen festen, abgedichteten Platz mit Auffangwanne. Wir halten die Auflagen der Wasserbehörde im Einrichtungsplan fest und weisen jede Firma darauf ein.
→ Wir stellen den Antrag früh, planen eine Übergangslösung für die ersten Bauwochen und legen die Leitungswege so an, dass der feste Anschluss später ohne Umbau folgt.
Wohn- und Geschäftshäuser an der Bölschestraße, bei denen Gerüst und Lager auf wenig Raum neben Gleis und Gehweg passen müssen.
Ein- und Mehrfamilienhäuser in Hirschgarten oder am Erpetal mit altem Baumbestand und ruhigen Anliegerstraßen.
Umnutzung denkmalgeschützter Teile der ehemaligen Brauerei an der Einmündung der Bölschestraße in den Müggelseedamm.
Erweiterungen und Sanierungen an Schulstandorten, bei denen die Einrichtung den laufenden Unterricht nicht stören darf.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Bäume, Nachbarbebauung und Straßenraum an und klären, welche Flächen zur Verfügung stehen.
Container, Lager, Kran, Strom, Wasser und Zaun werden in den Lageplan eingetragen. Bei Bedarf planen wir eine Ausweichfläche.
Sondernutzung, verkehrsrechtliche Anordnung, Baumschutz und Denkmalfragen klären wir mit den Ämtern des Bezirks.
Wir begleiten den Aufbau und passen die Einrichtung an, wenn der Bau vom Rohbau in den Ausbau wechselt.
Liegt eine Sanierung an der Bölschestraße zwischen Marktplatz und Müggelseedamm, dann teilen sich Gerüst, Straßenbahn, Lieferverkehr der Läden und Fußgänger wenige Meter. Wir planen in diesem Fall die Einrichtung zweigeteilt: am Haus nur das Nötigste, Container und Materiallager auf einer Ausweichfläche in einer Seitenstraße.
Gehört das Haus zum Flächendenkmal, dann stimmen wir Gerüstanker, Schutzwände und Zaunfüße mit der Denkmalbehörde ab. Der Einrichtungsplan zeigt dann auch, wo Fassadenteile und ausgebaute Bauteile geschützt zwischengelagert werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lageplan der Baustelleneinrichtung ist zugleich die Grundlage für das Logistik-Management. Er zeigt, wo Lieferfahrzeuge halten, wo abgeladen wird und wo der Kran hebt. Ändert sich die Einrichtung im Bauablauf, ziehen wir Lieferzonen und Zeitfenster sofort nach.
Auch Bewachung, Erste Hilfe und Umweltauflagen bauen darauf auf: Tore, Rettungswege, Sammelplatz und Gefahrstofflager stehen im selben Plan. So passt in Berlin-Friedrichshagen eins zum anderen.
Für jede Nutzung des öffentlichen Straßenraums braucht es eine Sondernutzungserlaubnis und meist eine verkehrsrechtliche Anordnung. An der Bölschestraße mit Straßenbahn und Ladenverkehr ist das oft schwierig. Wir prüfen deshalb früh Höfe und Ausweichflächen in Seitenstraßen.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und Art des Vorhabens. Wir planen die Baustelleneinrichtung und melden uns mit einem Angebot.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Friedrichshagen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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