
Rund um Rotenburg (Wümme) reicht geschützte Natur bis an den Stadtrand heran. Die Wümme steht auf ihrem gesamten Lauf unter Natur- oder Landschaftsschutz und gehört zum Netz Natura 2000. Südlich der Stadt erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Großes und Weißes Moor“, ringsum liegen Wälder, Moore und die Bullenseen.
Für Bauvorhaben bedeutet das häufig Auflagen in der Genehmigung: Schutzzonen an Ufern, Bauzeitenfenster wegen Brut oder Wanderung, Amphibienschutz und den sorgsamen Umgang mit Boden und Wasser. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Umweltkontrollen im Bauablauf tatsächlich stattfinden und lückenlos dokumentiert sind.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Stadt fließen Wiedau und Rodau zusammen und münden in die Wümme. Bei Rotenburg liegt das Naturschutzgebiet „Wümmeniederung mit Rodau, Wiedau und Trochelbach“. In der Wümme leben Wanderfische wie Meerforelle, Lachs, Meer- und Flussneunauge. Wer in Ufernähe baut, muss Trübungen, Einträge von Schlamm und Betriebsstoffen sowie Eingriffe in die Uferstreifen vermeiden.
Das Große und Weiße Moor umfasst als Naturschutzgebiet rund 654 Hektar, ein großer Teil ist zugleich FFH-Gebiet. Das Hochmoor wird durch Wiedervernässung wiederhergestellt. Bauarbeiten im Umfeld von Mooren dürfen den Wasserhaushalt nicht stören, etwa durch dauerhafte Absenkung des Grundwassers bei der Wasserhaltung einer Baugrube.
Auch abseits der Schutzgebiete gilt der Artenschutz. Wald- und Wiesenränder der Geest sind Lebensraum von Amphibien, Vögeln und Fledermäusen. Bei Abriss, Rodung oder Erschließung neuer Flächen braucht es Kontrollen vor Baubeginn, Schutzzäune und eine Begleitung, die Funde meldet und Bauabläufe bei Bedarf anpasst.

Wir lesen die Naturschutzauflagen der Genehmigung aus, übersetzen sie in konkrete Aufgaben für die Baustelle und prüfen regelmäßig, ob Tabuflächen, Schutzzäune und Bauzeitenfenster eingehalten werden.
Während der Wanderzeiten kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer nach dem festgelegten Takt, setzen Tiere fachgerecht um, halten Funde fest und melden Schäden am Zaun sofort.
Wir achten auf dichte Betankungsplätze, auf Rückhalt von Schlamm bei Wasserhaltung und darauf, dass Oberboden getrennt gelagert und Fahrwege nicht in Uferstreifen ausweichen.
Begehungen, Funde, Abweichungen und getroffene Maßnahmen werden mit Datum und Foto festgehalten. So lässt sich gegenüber der Naturschutzbehörde belegen, was auf der Baustelle geschehen ist.
Naturschutzauflagen werden umgesetzt und sind belegt.
Bauunterbrechungen durch Beanstandungen der Behörde werden seltener.
Gewässer, Moore und Böden in der Umgebung bleiben geschützt.
Bauleitung und Behörde haben einen festen Ansprechpartner für Umweltfragen.
→ Wir begleiten die Wasserhaltung, prüfen die Einleitung auf Trübung und melden auffällige Wasserstände, damit die Bauleitung mit Behörde und Fachplaner reagieren kann.
→ Schutzzäune werden rechtzeitig gestellt und in der Wanderzeit nach Vorgabe kontrolliert. Baufahrten in der Dämmerung stimmen wir mit der Bauleitung ab.
→ Vor dem Abriss lassen wir Fachgutachter kontrollieren und richten den Termin nach deren Ergebnis und den Vorgaben der Behörde aus.
→ Tabuflächen werden markiert und abgesperrt, Fahrer werden unterwiesen. Bei unseren Kontrollen fallen Verstöße auf, bevor Schäden entstehen.
Wohn- und Infrastrukturvorhaben nahe Wümme, Wiedau und Rodau, bei denen Gewässerschutz und Wasserhaltung im Mittelpunkt stehen.
Erweiterungen von Gewerbegebieten am Stadtrand, die oft an Wald und Wiesen grenzen und Artenschutz vor Baubeginn verlangen.
Arbeiten an Leitungen, Rad- und Fußwegen, die Gewässer queren oder durch Landschaftsschutzgebiete führen.
Freiraumprojekte im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Niederungen“, bei denen Bäume, Ufer und Böden geschont werden müssen.

Wir werten Genehmigung, Fachgutachten und Pläne aus und benennen die Umweltpunkte, die auf der Baustelle zu beachten sind.
Tabuzonen, Schutzzäune und Lagerregeln werden mit der Bauleitung abgestimmt und vor Baubeginn umgesetzt.
Wir begehen die Baustelle im vereinbarten Rhythmus, kontrollieren Zäune und Gewässerschutz und melden Abweichungen.
Alle Kontrollen und Funde werden dokumentiert und am Ende als Bericht für Bauherr und Behörde zusammengestellt.
Liegt ein Bauvorhaben am Rand der Wümmeniederung, dann enthält die Genehmigung meist Abstände zum Ufer, Regeln für die Wasserhaltung und einen Schutz für wandernde Amphibien. Wir markieren die Tabuzone, stellen mit der Baufirma den Schutzzaun und legen den Kontrolltakt für die Wanderzeit fest.
Wird während der Erdarbeiten Grundwasser gefördert, dann prüfen wir täglich die Einleitung, halten Auffälligkeiten fest und geben sie an Bauleitung und Fachplaner weiter. Am Ende steht eine Dokumentation, mit der die Einhaltung der Auflagen gegenüber der Naturschutzbehörde belegt werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Belange fließen schon in die Baustelleneinrichtung ein. Wir achten darauf, dass Lager, Betankung und Fahrwege nicht in Schutzzonen liegen und Oberboden getrennt gesichert wird.
Im laufenden Betrieb arbeiten wir mit operativer Baulogistik und Entsorgung zusammen. Abfälle werden so gelagert, dass nichts in Gewässer oder Boden gelangt. Hinweise aus den Kontrollen erreichen die Gewerke direkt.
Im Blick stehen vor allem die Wümme mit Wiedau und Rodau, die als Natura-2000-Gebiet und Naturschutzgebiet geschützt sind, sowie das Große und Weiße Moor südlich der Stadt. Welche Auflagen für Ihr Vorhaben gelten, steht in der Genehmigung.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan Ihres Vorhabens. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen anfallen und wie wir sie umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rotenburg (Wümme). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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