
Zwischen Bierden und Uphusen liegen die Reste einer alten Binnendünenlandschaft, heute als Naturschutzgebiet Sandtrockenrasen Achim geschützt. Auf nährstoffarmem Sand wachsen dort Silbergrasfluren und Sandheiden, die zu den wenigen größeren Magerrasen in Niedersachsen zählen. Wenige Kilometer weiter prägen Weser, Alte Aller und feuchte Niederungen das Bild. Für Bauvorhaben in Achim bedeutet das: Oft liegt ein empfindlicher Lebensraum näher, als der Lageplan vermuten lässt.
Wir übernehmen die Umweltkontrollen auf der Baustelle und setzen Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht im Alltag um. Dazu gehören Schutzzäune, Kontrollen von Tabuflächen, Amphibienzäune, Bodenschutz und eine lückenlose Dokumentation für die Behörde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Sandtrockenrasen Achim ist zugleich FFH-Gebiet des europäischen Netzes Natura 2000. Es besteht aus zwei Teilflächen südlich der Landesstraße 158 und beherbergt neben Heide und Silbergras schützenswerte Hautflügler, Tagfalter und Heuschrecken. Baustellen in der Umgebung müssen verhindern, dass Material, Staub oder Fahrzeuge in diese Flächen gelangen.
Im Süden grenzt das Schutzgebiet an das Landschaftsschutzgebiet Weserniederung zwischen Kanalmündung bei Eissel und Clüverswerder. In der Niederung stehen Grundwasser und Oberflächenwasser dicht unter der Geländekante. Wasserhaltungen, Einleitungen und Bodenlagerung müssen so geplant werden, dass Gräben, Altarme und Feuchtwiesen keinen Schaden nehmen.
Auch abseits der Schutzgebiete stellen sich Fragen des Artenschutzes. In Moorrandlagen wie Badenermoor oder auf Brachflächen in Gewerbegebieten können Amphibien wandern, Bodenbrüter nisten oder Fledermäuse in Altgebäuden Quartier haben. Welche Maßnahmen nötig sind, legt die Genehmigung fest. Wir sorgen dafür, dass sie auf der Fläche wirklich umgesetzt werden.

Wir markieren geschützte Bereiche, stellen Schutzzäune auf und kontrollieren regelmäßig, ob sie intakt sind und nicht befahren werden. Verstöße melden wir sofort an die Bauleitung.
Wo Wanderungen zu erwarten sind, kontrollieren wir Leitzäune und Fangeimer in den vorgegebenen Abständen, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten.
Oberboden wird getrennt gelagert, Fahrwege werden auf das Nötige begrenzt. An Gräben und in der Weserniederung achten wir auf saubere Wasserhaltung und darauf, dass keine Betriebsstoffe ins Wasser gelangen.
Kontrollen, Funde, Fotos und Abweichungen werden in Berichten festgehalten, die der Bauherr der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Verden vorlegen kann.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Fläche sichtbar umgesetzt und belegt.
Baustopps durch Verstöße gegen Naturschutzrecht werden unwahrscheinlicher.
Gegenüber Landkreis und Naturschutzbehörde liegt eine saubere Dokumentation vor.
Bauleitung und Gewerke haben einen festen Ansprechpartner für alle Umweltfragen.
→ Fahrwege werden befestigt und bei Trockenheit befeuchtet, Lagerplätze liegen auf der abgewandten Seite und Schutzzäune halten Abstand zu den Flächen.
→ Wir überwachen Pegel und Einleitstellen nach den Vorgaben der Genehmigung und melden Abweichungen, damit Fachplaner rechtzeitig gegensteuern können.
→ Leitzäune lenken die Tiere zu Fangeimern, die wir in den vorgeschriebenen Abständen leeren. Fahrten in der Dämmerung werden mit der Bauleitung abgestimmt.
→ Wir begleiten die Kontrolle durch die Fachgutachter, sichern Ergebnisse in der Dokumentation und achten darauf, dass Arbeiten erst nach Freigabe beginnen.
Vorhaben in Bierden und Uphusen nahe dem Sandtrockenrasen erfordern Schutzzäune, Staubschutz und regelmäßige Kontrolle der Tabuflächen.
Arbeiten nahe Weser und Alter Aller berühren Grundwasser, Gräben und Feuchtwiesen und brauchen eine überwachte Wasserhaltung.
Bevor Hallen auf lange ungenutzten Flächen entstehen, sind oft Artenschutzkontrollen und Bauzeitenregelungen vorgeschrieben.
Bei Umbauten im Bestand der Kernstadt ist vorab zu klären, ob Fledermäuse oder Gebäudebrüter betroffen sind.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Pläne und leiten daraus ab, was auf der Fläche zu kontrollieren ist.
Tabuflächen, Schutz- und Amphibienzäune werden vor Baubeginn gesetzt und mit der Bauleitung abgenommen.
Wir begehen die Baustelle in Achim nach festem Plan, prüfen Zäune, Wasser und Boden und reagieren auf Mängel.
Kontrollen und Funde fassen wir in Berichten zusammen, die der Bauherr der Behörde vorlegen kann.
Grenzt ein Baufeld bei Bierden oder Uphusen an die Sanddünen, dann legt die Genehmigung meist einen Schutzstreifen fest, der nicht befahren werden darf. Wir stecken diesen Streifen ab, stellen einen festen Zaun und prüfen in kurzen Abständen, ob Fahrzeuge, Material oder Abfall darüber hinaus gelangt sind.
Fällt die Bauzeit in die Monate, in denen Insekten und Brutvögel aktiv sind, dann stimmen wir laute oder staubige Arbeiten mit der Bauleitung so ab, wie es die Auflagen verlangen. Jeder Kontrollgang wird mit Foto und Datum festgehalten, damit der Bauherr gegenüber der Behörde jederzeit Auskunft geben kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo Lagerflächen, Baustraßen und Container stehen, entscheidet die Baustelleneinrichtung. Wir bringen die Tabuflächen schon in diese Planung ein, damit Logistik und Naturschutz sich nicht später in die Quere kommen.
Auch das operative Team und das Wachpersonal werden eingewiesen: Sie kennen die Schutzbereiche, achten auf Zäune und melden Auffälligkeiten. So ruht die Umweltkontrolle auf mehreren Schultern.
Besonders das Naturschutz- und FFH-Gebiet Sandtrockenrasen Achim zwischen Bierden und Uphusen sowie das angrenzende Landschaftsschutzgebiet in der Weserniederung. Dazu kommen Gewässer wie Weser und Alte Aller und Moorbereiche wie Badenermoor, an denen Auflagen zu Wasser und Boden üblich sind.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen, welche Kontrollen anfallen. Danach planen wir die Begleitung Ihrer Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Achim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit