
Vier Bundesstraßen kreuzen sich in Rotenburg (Wümme), dazu kommt die Bahnstrecke zwischen Bremen und Hamburg mit dem Abzweig Richtung Verden. Für Baustellen ist das zunächst ein Vorteil, weil Lastwagen die Stadt aus mehreren Richtungen erreichen. Es heißt aber auch, dass Durchgangsverkehr, Pendler und Lieferungen sich auf denselben Achsen begegnen.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jede Anlieferung einen Platz im Ablauf. Wir erstellen ein Baulogistikkonzept, vergeben Zeitfenster für die Lastwagen, legen Anfahrtswege fest und halten Rücksprache mit Bauleitung, Lieferanten und Nachbarschaft. So kommt Material zum Einbautermin an statt zu einer Stunde, in der die Zufahrt blockiert ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraßen 71, 75, 215 und 440 bündeln den Verkehr aus allen Himmelsrichtungen. Für eine Baustelle am Stadtrand ist das eine gute Anbindung, im Zentrum treffen Schwerlaster dagegen auf Wohnstraßen und Kreuzungen, an denen es zu Spitzenzeiten eng wird. Wir legen fest, welche Route ein Lieferant nimmt und zu welcher Stunde er sie fährt.
Für das Gewerbegebiet Hohenesch nennt die Stadt die Autobahnanschlüsse Stuckenborstel und Bockel an der A1 als in wenigen Minuten erreichbar. Lieferungen aus Bremen und Hamburg lassen sich darüber am Zentrum vorbeiführen. Für Baustellen dort planen wir Wartebereiche, damit ankommende Fahrzeuge nicht auf der Zufahrtsstraße stehen.
In der Fußgängerzone und den angrenzenden Gassen ist Anlieferung nur in engen Zeiträumen sinnvoll. Geschäfte, Gastronomie und Fußgänger brauchen ihren Raum. Hier arbeiten wir mit kleinen Fahrzeugen, frühen Zeitfenstern und einer Vorhaltefläche außerhalb, von der aus das Material in Etappen an die Baustelle kommt.

Am Anfang steht ein Konzept, das Mengen, Gewerke, Bauphasen und Lieferketten zusammenbringt. Es zeigt, wann welche Materialien in welcher Menge ankommen und wo sie auf der Fläche hingehören.
Lieferanten buchen ihren Termin über ein digitales Slot-Management. Doppelbelegungen werden früh sichtbar. Wir können Fahrten verschieben, bevor zwei Sattelzüge zur gleichen Zeit vor dem Tor stehen.
Wir geben Lieferanten Anfahrtswege vor, die Wohnstraßen und Schulwege schonen. Außerdem benennen wir Plätze, an denen Fahrzeuge bis zum Abruf warten können.
Stehen laute oder große Transporte an, etwa Kranmontagen oder Fertigteile, informieren wir Anwohner und Gewerbe rechtzeitig. Das senkt Beschwerden und macht den Ablauf berechenbar.
Fahrzeuge warten nicht auf öffentlichen Straßen, sondern werden zur passenden Zeit abgerufen.
Lagerflächen bleiben klein, weil Material erst kurz vor dem Einbau eintrifft.
Anwohner und Geschäfte wissen, wann größere Transporte kommen.
Bauleitung und Lieferanten sehen jederzeit, welche Lieferung wann geplant ist.
→ Feste Zeitfenster, ein Wartebereich abseits der Straße und ein Abruf per Telefon sorgen dafür, dass immer nur ein Fahrzeug an der Entladestelle steht.
→ Für das Zentrum vereinbaren wir kleinere Fahrzeuge oder eine Umladung an einer Vorhaltefläche. Große Teile kommen nur zu Zeiten, in denen die Straße es zulässt.
→ Jeder Lieferant bekommt mit der Terminbestätigung eine Anfahrtsbeschreibung über die Bundesstraßen und einen klaren Zielpunkt am Baustellentor.
→ Wir stimmen Bestellungen mit dem Bauzeitenplan ab und rufen Lieferungen bauabschnittsweise ab. So bleibt die Fläche frei und Material wird nicht beschädigt.
Neubauten in den Gewerbegebieten mit großen Mengen an Stahl, Beton und Fertigteilen, die über Bundesstraßen und Autobahnanschlüsse eintreffen.
Vorhaben an Pferdemarkt, Großer Straße oder Neumarkt, bei denen Lieferungen mit Fußgängern und Läden abgestimmt werden müssen.
Erweiterungen von Schulen, bei denen Anlieferungen um Unterrichtsbeginn und Schulwege herum geplant werden.
Umgestaltung von Plätzen und Wegen in den Sanierungsgebieten, bei der Straßen nur abschnittsweise für Baufahrzeuge zur Verfügung stehen.

Mengen, Gewerke, Bauzeit und Lage der Baustelle werden aufgenommen, ebenso Einschränkungen durch Nachbarschaft und Straßen.
Wir legen Routen, Ladezonen, Wartebereiche und Lieferfenster fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir überwachen den Plan und rufen Fahrzeuge vom Wartebereich ab.
Abweichungen werden ausgewertet, der Plan wird an neue Bauphasen und geänderte Mengen angepasst.
Wird eine Halle im Gewerbegebiet Hohenesch erweitert, dann kommen Stahl, Wandpaneele und Beton aus verschiedenen Richtungen. Wir lenken Lieferungen aus Bremen und Hamburg über die A1 und die Anschlussstellen, reservieren auf dem Gelände einen Wartebereich und legen Zeitfenster so, dass Stahlbau und Betonage sich nicht überschneiden.
Steht stattdessen ein Umbau in der Altstadt an, dann ändert sich das Bild. Anlieferungen finden früh am Morgen statt, bevor Läden öffnen, mit kleineren Lastwagen. Was nicht sofort verbaut wird, bleibt auf einer Vorhaltefläche am Stadtrand und wird in Teilmengen abgerufen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Tore, Ladezonen und Lager müssen zu den Lieferzeiten passen, deshalb stimmen wir beides gemeinsam ab und ändern es zusammen, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Auf der Baustelle setzen operative Kräfte und Torposten den Plan um. Sie nehmen Lieferungen an, prüfen Lieferscheine und melden Abweichungen zurück, damit die Zeitfenster für den nächsten Tag angepasst werden können.
Das hängt vom Standort ab. Für Baustellen in Hohenesch bieten sich die Autobahnanschlüsse Stuckenborstel und Bockel an der A1 an. Für Lagen in der Stadt geben wir eine Route über die passende Bundesstraße vor, die Wohnstraßen und Schulwege möglichst meidet.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die wichtigsten Materialien. Wir schlagen Ihnen Routen, Zeitfenster und Abläufe vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rotenburg (Wümme). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit