
Rund um Neu Wulmstorf liegen gleich mehrere Schutzgebiete. Im Norden reicht der Moorgürtel des Alten Landes heran, an den die Moore bei Buxtehude anschließen. Im Osten folgen die Fischbeker Heide und die Wulmstorfer Heide mit dem Bornberg. Wer hier baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zu Brutzeiten, Amphibien, Gehölzen und Boden mit auf den Weg.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeitenfenster, halten Funde und Maßnahmen schriftlich fest und sprechen die Bauleitung an, bevor aus einer Kleinigkeit ein Baustopp wird. Wo Fachgutachter gefordert sind, arbeiten wir mit deren Vorgaben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Moorgürtel auf Hamburger Seite zwischen Neugraben-Fischbek und Neu Wulmstorf ist zugleich EU-Vogelschutzgebiet. Dort brüten Arten wie Weißstorch, Kiebitz, Schwarzkehlchen und Neuntöter. Bekannt ist es vor allem für den Wachtelkönig, dessentwegen Bauvorhaben in der Umgebung bereits angehalten oder umgeplant wurden. Baustellen im Norden der Gemeinde müssen Brutzeiten und Störungen deshalb von Anfang an einplanen.
Im Osten grenzt die Gemeinde an die Fischbeker Heide, ein Naturschutz- und FFH-Gebiet mit offener Heide, die durch Schafbeweidung gepflegt wird. Daran schließt das jüngere Schutzgebiet Wulmstorfer Heide mit Bornberg an, wo naturferne Nadelgehölze nach und nach durch Buchenmischwald ersetzt werden. Hinzu kommen Landschaftsschutzgebiete wie der Buxtehuder Geestrand oder Rosengarten–Kiekeberg–Stuvenwald.
Der Boden selbst ist ein Schutzgut. Im Moor und in der Marsch speichern organische Böden Wasser und Kohlenstoff. Werden sie bei Bauarbeiten verdichtet, entwässert oder mit fremdem Material vermischt, ist der Schaden kaum rückgängig zu machen. Darauf achten wir bei Baustraßen, Lagerflächen und Aushub besonders.

In den feuchten Bereichen von Neu Wulmstorf leiten Zäune wandernde Kröten und Frösche um die Baustelle. Wir prüfen die Zäune regelmäßig, leeren Fangeimer und tragen Tiere über die Straße.
Wir prüfen vor Rodungen und lauten Arbeiten, ob die Auflagen zu Bauzeitenfenstern eingehalten werden. Nester oder Brutverdacht melden wir sofort.
Schutzzonen um Bäume und Hecken, abgegrenzte Baufelder und getrennte Mieten für Ober- und Unterboden werden von uns kontrolliert und bei Bedarf nachgebessert.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Befund und Maßnahme festgehalten. So lässt sich gegenüber Landkreis und Naturschutzbehörde belegen, dass die Auflagen umgesetzt wurden.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Probleme fallen auf, bevor die Naturschutzbehörde sie bemerkt.
Lückenlose Protokolle erleichtern Abnahme und Nachweis.
Bauablauf und Naturschutz werden aufeinander abgestimmt statt gegeneinander ausgespielt.
→ Ein Leitzaun mit Fangeimern hält die Tiere vom Baufeld fern. Wir kontrollieren ihn in der Wandersaison früh am Morgen und setzen die Tiere auf der sicheren Seite ab.
→ Wir weisen auf die Schutzfristen hin und klären mit der Bauleitung, ob die Arbeiten verschoben oder nach Prüfung durch einen Fachgutachter zugelassen werden können.
→ Wir grenzen Tabuflächen sichtbar ab, kontrollieren sie regelmäßig und melden Verstöße mit Foto an die Bauleitung.
→ Lagerflächen werden mit Abstand zu Schutzgebieten angelegt. Wir achten darauf, dass Boden und Material nicht in angrenzende Flächen getragen werden.
Baugebiete auf früheren Moorflächen, bei denen Boden, Wasserhaushalt und Amphibien eine Rolle spielen.
Vorhaben wie die A 26 am Rand des Moorgürtels, bei denen Vogelschutz und Querungshilfen zu beachten sind.
Neue Gewerbegebiete an der A 1 mit Eingriffen in Hecken, Gehölze und Ackerland.
Gräben für Versorgungs- und Breitbandleitungen nahe Waldrändern und Landschaftsschutzgebieten.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen und leiten daraus ab, was auf der Baustelle wann zu kontrollieren ist.
Ein Plan legt Zeitpunkte und Häufigkeit fest, etwa für Zaunkontrollen in der Wandersaison oder Prüfungen vor Rodungen.
Wir gehen Zäune, Schutzzonen und Tabuflächen ab, setzen Tiere um und sprechen Abweichungen direkt an.
Alle Befunde fließen in Protokolle, die Sie der Behörde vorlegen können. Zum Bauende erhalten Sie eine Zusammenfassung.
Liegt ein Baufeld in Neu Wulmstorf nahe den Moorflächen im Norden und schreibt die Genehmigung einen Amphibienschutzzaun vor, dann richten wir die Kontrollen nach der Wandersaison aus. In den Wochen der Wanderung gehen wir den Zaun regelmäßig ab, zählen die Tiere, setzen sie um und tragen alles in ein Protokoll ein.
Steht zugleich eine Rodung an, dann prüfen wir vorher, ob Brutzeiten betroffen sind. Erst wenn die Fläche frei ist oder die Behörde zugestimmt hat, wird gearbeitet. Bis zum Ende der Bauzeit kontrollieren wir außerdem, ob Tabuflächen und Bodenmieten unberührt bleiben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Unsere Umweltkontrollen sind eng mit Baustelleneinrichtung und operativer Logistik verzahnt. Wo Lagerflächen liegen, wie Baustraßen geführt werden und wohin Aushub kommt, entscheidet mit darüber, ob Schutzflächen in Neu Wulmstorf unberührt bleiben.
Unser Logistik- und Sicherheitspersonal wird in die Auflagen eingewiesen. So fallen Verstöße auch zwischen zwei Kontrollen auf und werden sofort an die Bauleitung gemeldet.
Der Moorgürtel im Norden ist EU-Vogelschutzgebiet und Brutgebiet des Wachtelkönigs. Wegen dieser Art wurden in der Umgebung bereits Bauvorhaben angehalten oder geändert. Bei Baustellen in der Nähe sind Brutzeiten und Störungen deshalb ein zentrales Thema.

Schicken Sie uns die Auflagen aus Ihrer Genehmigung. Wir zeigen Ihnen, wie wir sie auf der Baustelle umsetzen und belegen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neu Wulmstorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit