
Östlich der Lohner Kernstadt beginnt eine Landschaft, die unter besonderem Schutz steht. Das Südlohner Moor ist ein Hochmoor und Teil des Großen Moores in der Diepholzer Moorniederung, ausgewiesen als Naturschutzgebiet. Südlich der B 214 schließt das Steinfelder Moor an, das mit einem Anteil in Kroge-Ehrendorf ebenfalls zum Stadtgebiet von Lohne (Oldenburg) gehört. Am westlichen Stadtrand ragt zudem ein kleiner Teil des Naturschutzgebiets Burgwald Dinklage herein.
Wer in der Nähe solcher Flächen baut, Leitungen verlegt oder Gewerbegebiete erschließt, bekommt in der Regel Auflagen zu Wasser, Boden und Artenschutz. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Baualltag umgesetzt, kontrolliert und dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Moore leben vom Wasser. Im Kern des Südlohner Moores wurde Torf maschinell abgebaut, nach dem Ende des Abbaus ist eine vollständige Wiedervernässung vorgesehen. Bäche wie die Dadau und die Beeke entwässern das Gebiet in Richtung Hunte. Eine Baustelle in der Umgebung darf den Wasserhaushalt nicht stören. Wasserhaltungen, Grabenquerungen und Einleitungen werden deshalb genau beobachtet.
Moorböden sind empfindlich gegenüber Verdichtung und Austrocknung. Wo Fahrzeuge über anmoorige oder torfige Flächen fahren, gelten oft Vorgaben zu Baustraßen, Lagerflächen und dem getrennten Umgang mit Oberboden und Torf. Die Begleitung achtet darauf, dass Bodenmaterial nicht vermischt und nur dort gelagert wird, wo es zulässig ist.
Gräben, Teiche und feuchte Senken im Stadtgebiet sind Lebensraum für Amphibien. Liegt ein Baufeld zwischen Winterquartier und Laichgewässer, kann die Genehmigung Amphibienschutzzäune verlangen. Diese müssen in der Wanderzeit regelmäßig kontrolliert werden, damit die Tiere sicher umgesetzt werden.

Wir prüfen die Nebenbestimmungen der Genehmigung, setzen sie in Anweisungen für die Baustelle um und kontrollieren ihre Einhaltung. Abweichungen melden wir an Bauleitung und Behörde.
In der Wanderzeit kontrollieren wir die Schutzzäune und Fangeimer nach festem Plan, setzen die Tiere auf die andere Seite und führen eine Fundliste.
Bauzäune um Bäume und Hecken, getrennte Mieten für Oberboden und Torf, Fahrwege nur auf freigegebenen Flächen: Wir halten nach, dass die Vorgaben im Alltag eingehalten werden.
Wo Wasser abgepumpt oder eingeleitet wird, beobachten wir Trübung und Menge und achten darauf, dass Gräben in Richtung Moor und Hunte nicht verschmutzt werden.
Auflagen aus der Genehmigung werden vom ersten Bautag an umgesetzt.
Behörden erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation.
Baustopps durch übersehene Vorgaben werden unwahrscheinlicher.
Moor, Gräben und Arten werden geschützt, ohne den Bauablauf aus dem Blick zu verlieren.
→ Wir überwachen Pegel und Pumpmengen, dokumentieren sie und informieren die Bauleitung, sobald Grenzwerte aus der Genehmigung erreicht werden.
→ Amphibienzäune werden vor der Wanderzeit gestellt und täglich kontrolliert, die Tiere sicher über die Baustelle gebracht.
→ Getrennte Lagerflächen, klare Kennzeichnung und eine Kontrolle beim Abtransport sorgen für eine saubere Trennung.
→ Wir sichern den Wurzelbereich mit Schutzzäunen, sperren ihn für Fahrzeuge und Lager und kontrollieren den Zustand regelmäßig.
Arbeiten in Brägel und Richtung Südlohner Moor, bei denen Wasserhaushalt und Boden besonders geschützt werden müssen.
Flächen wie das geplante Gebiet nördlich der Dinklager Straße, bei denen Artenschutz und Ausgleich eine Rolle spielen.
Ausbau von Wegen zwischen Bauerschaften, oft entlang von Gräben, Hecken und feuchten Wiesen.
Vorhaben nahe dem Burgwald Dinklage im Westen oder am Geestrand im Süden mit Gehölzschutz und Bodenauflagen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und klären offene Fragen mit Ihnen und der Behörde.
Tabuzonen, Schutzzäune, Lagerflächen und Fahrwege werden vor Ort festgelegt und gekennzeichnet.
Während der Bauzeit prüfen wir Zäune, Gewässer, Boden und Gehölze nach festem Plan.
Protokolle, Fundlisten und Fotos gehen an Bauleitung und Behörde, zum Abschluss gibt es einen Bericht.
Liegt eine Leitungstrasse im Osten von Lohne (Oldenburg) in der Nähe des Südlohner Moores, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Spatenstich. Wir gehen die Trasse mit der Bauleitung ab, markieren Tabuflächen und legen fest, wo Fahrzeuge fahren und Boden lagern dürfen. Während der Arbeiten kontrollieren wir Wasserhaltung und Gräben.
Verlangt die Genehmigung für ein neues Gewerbegebiet Amphibienschutz, dann stellen wir die Zäune vor Beginn der Wanderzeit auf. In den Wochen der Wanderung werden sie jeden Morgen kontrolliert, die Funde dokumentiert und die Tiere umgesetzt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung ist dann wirksam, wenn sie mit der Baustelleneinrichtung abgestimmt ist. Lagerflächen, Baustraßen und Wasserhaltung planen wir so, dass Auflagen von vornherein eingehalten werden können.
Auch die operative Baulogistik trägt dazu bei. Entsorgung, Reinigung und Materialtransport richten sich nach den Umweltvorgaben, Abweichungen werden sofort gemeldet. So werden die Umweltkontrollen zu einem festen Teil des Baustellenalltags.
Im Osten liegt das Naturschutzgebiet Südlohner Moor, ein Hochmoor im Großen Moor. Südlich der B 214 schließt das Steinfelder Moor an, das mit einem Anteil in Kroge-Ehrendorf zum Stadtgebiet von Lohne (Oldenburg) gehört. Am Westrand reicht der Burgwald Dinklage mit einem kleinen Teil herein.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lohne (Oldenburg). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit