
Alte Wälder und zahlreiche Bachtäler prägen die Landschaft westlich von Bremen. Wer hier baut, trifft schnell auf Auflagen: Schutzabstände zu Naturschutzgebieten, Bauzeitenfenster wegen brütender Vögel, Zäune für wandernde Amphibien oder den Schutz von Wallhecken am Grundstücksrand.
Für Vorhaben in Ganderkesee übernehmen wir die ökologische Baubegleitung und die laufenden Umweltkontrollen. Wir prüfen, ob Auflagen eingehalten werden, kontrollieren Schutzzäune, dokumentieren Funde und sprechen mit Bauleitung und Behörde. So bleibt die Baustelle genehmigungskonform, ohne dass der Bauablauf ins Stocken gerät.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Hasbruch, ein rund 627 Hektar großes Naturschutzgebiet auf dem Gebiet von Hude und Ganderkesee, ist ein alter Eichen-Hainbuchenwald. Dort leben seltene Arten wie der Eremit, ein an alte Bäume gebundener Käfer, der Mittelspecht und der Feuersalamander. Die Brookbäke durchfließt den Wald von Süd nach Nord und wurde renaturiert.
Im Norden der Gemeinde liegt das Stenumer Holz zwischen Rethorn, Schierbrok und Stenum. Es ist Naturschutzgebiet und deckt sich nahezu mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet. Zwei Bachläufe mit Auwald und eine Wallhecke am Waldrand gehören dazu. Seit 2019 steht außerdem ein Teil der Großen Höhe unter Naturschutz, mit kleinen Gewässern und Mooren.
Dazu kommen die vielen Bachtäler der Geest und der Übergang zur Marsch mit hohem Grundwasser. Wo gebaut wird, geht es deshalb oft um Gewässerschutz, um den Umgang mit Grundwasser bei der Wasserhaltung und um Bodenschutz auf empfindlichen Flächen. Die Gemeinde befasst sich zudem eigens mit dem Thema Starkregen.

Wir prüfen die Auflagen aus Genehmigung und Landschaftspflegeplan, kontrollieren ihre Umsetzung auf der Baustelle und dokumentieren das für die Naturschutzbehörde. Bei Abweichungen sprechen wir die Bauleitung sofort an.
Wo Amphibien zwischen Wald, Bach und Laichgewässer wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune regelmäßig, leeren Fangeimer, setzen Tiere um und führen Fundlisten.
Wir markieren Schutzbereiche um Bäume und Hecken, achten auf Abstand bei Lagerung und Befahrung und prüfen, ob Rodungen nur in den erlaubten Zeiträumen stattfinden.
Wir überwachen Einleitungen aus der Wasserhaltung, Betankungsplätze und Ölbindemittel und kontrollieren, dass Oberboden getrennt gelagert und nicht verdichtet wird.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden nachweisbar eingehalten.
Konflikte mit Behörden fallen auf, bevor sie zu einem Baustopp führen.
Umweltkontrollen laufen im Bauablauf mit statt daneben.
Lückenlose Dokumentation für Abnahme und Behörde.
→ Wir legen Schutzzonen fest, sperren sie für Fahrzeuge und Lager und begleiten Arbeiten im Wurzelbereich vor Ort.
→ Wir planen den Zaun vor Beginn der Wanderzeit, kontrollieren ihn täglich und passen bei Bedarf die Fahrwege an.
→ Wir prüfen, ob Absetzbecken und Genehmigung vorhanden sind, kontrollieren die Einleitung und dokumentieren die Werte.
→ Wir stimmen Termine frühzeitig ab, prüfen Gehölze vor dem Eingriff auf Nester und Höhlen und halten Rücksprache mit der Behörde.
Neue Bebauung nahe den Wäldern und Bachtälern, mit Schutzabständen, Wallhecken und Artenschutz.
Fundamente, Kranstellflächen und Kabelgräben im Außenbereich bei Hengsterholz, Almsloh und Grüppenbühren, oft mit Brut- und Rodungszeiten.
Ausbau von Gemeindestraßen und Radwegen, die Bäche queren oder an Schutzgebieten entlangführen.
Rückhaltebecken, Grabenausbau und Maßnahmen gegen Starkregen, bei denen Gewässerschutz und Bodenschutz zusammenkommen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Landschaftspflegeplan und leiten daraus die Kontrollen ab.
Zäune, Schutzzonen und Markierungen werden vor Baubeginn gesetzt und abgenommen.
Wir sind zu den vereinbarten Zeiten vor Ort, kontrollieren und sprechen Abweichungen direkt an.
Funde, Kontrollen und Maßnahmen gehen in Berichte an Bauherr und Behörde.
Liegt ein Baufeld in der Nähe des Stenumer Holzes und verlangt die Genehmigung einen Amphibienzaun sowie den Schutz der angrenzenden Wallhecke, dann richten wir beides vor Baubeginn ein. In der Wanderzeit kontrollieren wir den Zaun jeden Morgen, setzen gefundene Tiere um und melden die Zahlen an die Behörde.
Muss für den Keller Grundwasser abgesenkt werden, dann begleiten wir zusätzlich die Einleitung in den nächsten Graben, prüfen die Trübung und halten fest, dass kein Schlamm in den Bachlauf gelangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung ist dann wirksam, wenn sie bei Einrichtung, Logistik und Entsorgung mitgedacht wird. Wir sprechen mit, wo Lager und Betankung liegen, welche Wege befahren werden und wann Rodungen stattfinden.
Auf Wunsch verbinden wir die Umweltkontrollen mit operativem Personal oder Bewachung. Dann sieht dieselbe Mannschaft auch nachts nach dem Amphibienzaun oder meldet, wenn ein Schutzbereich befahren wurde.
Ob sie vorgeschrieben ist, steht in Ihrer Genehmigung. Bei Vorhaben in der Nähe von Naturschutzgebieten in Ganderkesee verlangen Behörden sie häufig, etwa wegen geschützter Arten, Waldabstand oder Gewässern. Wir sehen uns die Auflagen an und sagen Ihnen, was daraus folgt.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und schlagen Ihnen einen Plan für Baubegleitung und Kontrollen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ganderkesee. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit