
Lilienthal liegt rund elf Kilometer vom Bremer Zentrum entfernt und hängt verkehrlich eng an der Großstadt. Seit 2014 fährt die Straßenbahnlinie 4 bis Falkenberg, dazu kommen die Regionalbusse 630 und 670 Richtung Worpswede und Zeven. Lastwagen erreichen die Gemeinde meist von der A27 über die Anschlussstelle Bremen/Horn-Lehe, von dort sind es nach Angaben der Gemeinde etwa sechs Kilometer.
Genau auf diesen Wegen treffen Betonmischer, Sattelzüge und Kranwagen auf Pendler, Busse und Bahn. Unser Logistik-Management sorgt dafür, dass Lieferungen zu festen Zeitfenstern ankommen, nicht am Straßenrand warten und die Nachbarschaft nicht mehr belasten als nötig.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Durch den Kernort teilen sich Straßenbahn, Busse und Lieferverkehr den Raum. Ein haltender Lkw an der falschen Stelle bringt schnell den Takt durcheinander. Lieferfenster legen wir deshalb so, dass Entladen und Rangieren außerhalb der dichtesten Verkehrszeiten stattfinden und Halteflächen vorher geklärt sind.
Seit Mai 2010 entlastet eine innerörtliche Straße den Ortskern, seit Oktober 2013 eine Umgehungsstraße mit neuer Wümmebrücke. Über die Lilienthaler Allee ist das Gewerbegebiet Moorhausen von Bremen aus direkt angebunden. Für jede Baustelle wählen wir eine Route, die Ortsdurchfahrten und Wohnstraßen schont. Lieferanten bekommen sie verbindlich vorgegeben.
In den Dörfern Worphausen, Sankt Jürgen, Seebergen und Heidberg sind die Straßen schmal und landwirtschaftlicher Verkehr ist Alltag. Große Fahrzeuge brauchen dort Begegnungsstellen und abgestimmte Zeiten, damit weder Trecker noch Schulbus vor dem Mischer stehen.

Am Anfang steht ein Konzept, das Mengen, Gewerke und Bauphasen zusammenführt. Daraus ergibt sich, wann welche Lieferung kommt, wo sie entladen wird und wie das Material zum Einbauort gelangt.
Lieferanten buchen feste Slots. Wir verteilen sie so, dass sich Fahrzeuge an der Zufahrt nicht stauen und Kran oder Stapler bei Ankunft frei sind. Verspätungen werden umgeplant, statt den Verkehr vor dem Tor zu blockieren.
Wir legen Anfahrtswege fest, klären Halte- und Wartebereiche mit der Gemeinde und geben Fahrern eine Anfahrtsbeschreibung mit. So findet auch ein ortsfremder Fahrer die Baustelle in Lilienthal ohne Umweg durch Wohnstraßen.
Schulen, Kindergärten und Anwohner erfahren rechtzeitig, wann laute oder große Lieferungen anstehen. Wo Schulwege kreuzen, legen wir Lieferungen außerhalb der Bring- und Abholzeiten.
Material belegt keine knappe Fläche, weil es erst kommt, wenn es eingebaut wird.
Lkw stehen nicht im Straßenraum und behindern weder Bahn noch Busse.
Die Nachbarschaft weiß Bescheid, das beugt Beschwerden vor.
Bauleitung und Gewerke arbeiten nach einem gemeinsamen Lieferplan.
→ Wartepositionen liegen abseits der Gleise und Haltestellen. Der Fahrer wird erst abgerufen, wenn die Pumpe bereit steht.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Überschneidungen sehen wir vorher und verschieben sie im Gespräch mit den Gewerken.
→ Jeder Lieferant erhält eine feste Route mit Einfahrtspunkt. Abweichungen melden wir zurück, damit der nächste Fahrer richtig fährt.
→ Wir planen Ausweichstellen ein, takten große Fahrzeuge einzeln und stimmen Zeiten mit landwirtschaftlichen Betrieben in der Nachbarschaft ab.
Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen auf engen Grundstücken brauchen enge Zeitfenster und klar geregelte Halteflächen.
In Moorhausen und Klosterweide kommen Stahl, Fertigteile und Dachelemente oft mit Sattelzügen, die exakt getaktet werden müssen.
Umbauten an Grundschulen, Gymnasium oder Gesamtschule verlangen Lieferungen außerhalb der Schulweg-Zeiten.
In Worphausen, Seebergen oder Heidberg steuern wir große Fahrzeuge über schmale Straßen und stimmen uns mit der Landwirtschaft ab.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Lieferanten und prüfen Zufahrten, Halteflächen und Verkehr rund um das Grundstück.
Aus den Daten entsteht ein Lieferplan mit Zeitfenstern, Routen und Entladeorten, den Bauleitung und Gewerke freigeben.
Lieferanten buchen ihre Fenster, wir steuern den Tagesablauf und reagieren auf Verspätungen oder Ausfälle.
Wöchentlich prüfen wir, wo es gehakt hat. Fenster, Routen und Abläufe passen wir danach für die nächste Bauphase an.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Straßenbahnstrecke, dann bekommen große Lieferungen Zeitfenster am frühen Vormittag oder am Nachmittag nach den Spitzen. Der Mischer wartet auf einer abgestimmten Fläche und fährt erst ein, wenn Pumpe und Kolonne bereit sind.
Steht ein Betonierabschnitt mit vielen Fahrten an, dann teilen wir die Anlieferung in Wellen auf und informieren Anwohner und Schule vorab. Fällt ein Fahrzeug aus, rückt das nächste aus der Wartereihe nach, ohne dass sich vor der Einfahrt etwas staut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Tore, Lager und Kranstandorte bestimmen, wo entladen werden kann. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, welche Flächen wann gebraucht werden.
Das operative Team vor Ort setzt den Plan um, nimmt Lieferungen an und meldet Abweichungen. Die Zugangskontrolle am Tor gleicht Fahrzeuge mit den gebuchten Slots ab, damit nur erwartete Lieferungen auf das Gelände fahren.
Wartepositionen und Entladeflächen legen wir so, dass Gleise und Haltestellen frei bleiben. Große Fahrten planen wir außerhalb der stärksten Verkehrszeiten. Wo eine Sperrung nötig ist, stimmen wir sie vorab mit den zuständigen Stellen ab.

Nennen Sie uns Grundstück, Bauzeit und Gewerke, wir schlagen Ihnen einen Lieferplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lilienthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit