
Krakow am See ist direkt an das Wasser gebaut. Die Stadt grenzt an einen großen See mit Schutzgebieten, im Süden beginnt ein Naturpark mit Seeadlern, Fischottern und Mooren. Wer hier baut, muss Auflagen aus Genehmigungen ernst nehmen und auf der Baustelle sichtbar umsetzen.
Unsere ökologische Baubegleitung kontrolliert, ob Schutzauflagen eingehalten werden, dokumentiert den Zustand von Gewässern, Böden und Lebensräumen und spricht Probleme an, bevor Schaden entsteht. Sie ist das Bindeglied zwischen Bauleitung, Planungsbüro und Naturschutzbehörde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Krakower See ist rund 15 Quadratkilometer groß und wird von der Nebel durchflossen. Etwa vier Fünftel der Wasserfläche gehören zum Stadtgebiet. Der flache, stark gegliederte Untersee liegt im Landschaftsschutzgebiet Krakower Seenlandschaft. Der inselreiche Obersee im Süden ist Naturschutzgebiet und Teil des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide. Baustellen am Ufer und im Einzugsgebiet berühren damit fast immer geschützte Bereiche.
Der Naturpark umfasst rund 355 Quadratkilometer mit etwa 60 Seen, viel Wald und zahlreichen Mooren. Dort brüten unter anderem Seeadler, Fischadler und Rohrdommel, außerdem leben Fischotter und zehn Fledermausarten im Gebiet. Bauzeiten, Rodungen und Beleuchtung müssen deshalb häufig an Brut- und Aktivitätszeiten angepasst werden.
Auch der Boden verdient Aufmerksamkeit. Die Landschaft ist von eiszeitlichen Sanderflächen aus Sand und Kies sowie von Mooren geprägt. Moorböden sind empfindlich gegen Befahren und Entwässerung, sandige Böden lassen Schadstoffe rasch ins Grundwasser sickern. Beides gehört in die Planung von Baustraßen, Lagern und Wasserhaltung.

Wir kontrollieren Abstände zum Ufer, Auffangwannen, Tankplätze und den Umgang mit Bauwasser. Trübungen oder Ölspuren in Gräben, im Mühlenbach oder am See melden wir sofort.
Wir prüfen vor Rodungen und Abrissen auf Brutplätze und Quartiere, überwachen Bauzeitenregelungen und begleiten Schutzmaßnahmen wie Amphibienzäune.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden, auf befestigte Fahrwege über empfindlichen Flächen und auf eine fachgerechte Wiederherstellung nach Bauende.
Begehungen werden mit Fotos und Protokoll festgehalten. Die Berichte dienen als Nachweis gegenüber der Naturschutz- und Wasserbehörde.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachvollziehbar umgesetzt und dokumentiert.
Probleme fallen früh auf, bevor sie zu Baustopp oder Nachforderungen führen.
Die Behörde erhält belastbare Berichte statt Einzelaussagen.
Ihr Vorhaben nimmt Rücksicht auf See, Naturpark und Boden.
→ Wir legen gemeinsam mit der Bauleitung Abstandsflächen fest, kontrollieren sie bei jeder Begehung und lassen Lager bei Bedarf verlegen.
→ Wir prüfen die Auflagen, kontrollieren den Bestand auf Nester und Höhlen und stimmen mit der Behörde ab, ob und wann die Arbeiten möglich sind.
→ Wir empfehlen Lastverteilung, feste Fahrspuren und Zeitfenster bei trockener Witterung und dokumentieren den Zustand vor und nach den Arbeiten.
→ Wir regen abgeschirmte, nach unten gerichtete Leuchten und Abschaltzeiten an und prüfen, ob sie eingehalten werden.
Stege, Uferbefestigungen, Ferien- und Gastronomiebauten nahe dem Krakower See im Landschaftsschutzgebiet.
Vorhaben wie der im Ortsteil Alt Sammit geplante Windpark, bei denen Brutvögel und Fledermäuse eine Rolle spielen.
Ersatzbauten wie die Brücke über den Mühlenbach, bei denen das Gewässer während der Bauzeit geschützt wird.
Erschließung von Wohn- und Gewerbeflächen mit Rodungen, Bodenabtrag und Ausgleichsmaßnahmen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Vor Baubeginn dokumentieren wir Gewässer, Boden, Bewuchs und mögliche Quartiere.
Regelmäßige Begehungen prüfen Schutzzonen, Bauzeiten und Lagerung, Abweichungen werden sofort gemeldet.
Nach Bauende dokumentieren wir die Wiederherstellung und übergeben einen Abschlussbericht.
Liegt eine Baustelle am Ufer des Untersees, etwa für einen Steg, eine Uferbefestigung oder ein Gebäude in Seenähe, dann beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme von Uferbewuchs, Wasserkante und möglichen Tierquartieren. Daraus leiten wir Schutzzonen ab, die auf der Baustelle markiert und bei jeder Begehung kontrolliert werden.
Fallen die Arbeiten in die Brutzeit oder in die Aktivitätszeit der Fledermäuse, dann stimmen wir Bauzeiten und Beleuchtung mit der Behörde ab. Nach Bauende dokumentieren wir die Wiederherstellung des Ufers und übergeben den Bericht an Bauherrn und Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltauflagen wirken sich auf Lagerflächen, Zufahrten und Bauzeiten aus. Deshalb fließen sie schon in den Einrichtungsplan und in das Lieferkonzept ein.
Die Schutzzonen werden auch dem Logistik- und Sicherheitspersonal auf der Baustelle erklärt, damit Auffälligkeiten an die ökologische Baubegleitung gemeldet werden. So bleibt der Schutz nicht auf einzelne Begehungstage beschränkt.
Häufig ist sie in der Genehmigung als Auflage vorgeschrieben, etwa bei Vorhaben in oder neben Schutzgebieten. Rund um Krakow am See betrifft das viele Baustellen am See und im Außenbereich. Auch ohne Auflage kann sie sinnvoll sein, um Konflikte mit Behörden zu vermeiden.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und schlagen Ihnen eine ökologische Baubegleitung für Ihr Vorhaben vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Krakow am See. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit