
Auf drei Seiten grenzt Goldberg an den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, den ersten Naturpark Mecklenburg-Vorpommerns. Er umfasst rund 355 Quadratkilometer, gut die Hälfte davon Wald, dazu 60 Seen. Fünfzehn Naturschutzgebiete liegen in seinen Grenzen. Wer hier baut, hat mit Auflagen zu Gewässern, Gehölzen und geschützten Arten zu tun.
Wir begleiten Bauvorhaben ökologisch und übernehmen die Umweltkontrollen im Alltag der Baustelle: Wir prüfen Schutzzäune, kontrollieren Amphibienzäune, achten auf Abstände zu Ufern und halten fest, ob die Vorgaben der Genehmigung eingehalten werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Goldberger See ist mit rund 7,7 Quadratkilometern groß, aber sehr flach: Die mittlere Tiefe liegt bei 2,1 Metern, die größte bei 4,1 Metern. Flache Seen reagieren empfindlich auf eingetragene Feinteile und Nährstoffe. Die Mildenitz durchfließt See und Stadt, dazu kommen Zuläufe wie der Schwinzer Bach und der Wooster Seegraben. Baustellen in ihrem Umfeld brauchen Schutz gegen abgeschwemmten Boden und auslaufende Stoffe.
Am Südufer des Goldberger Sees liegen Röhricht, Seggenrieder, Kleingewässer, Erlenbrüche, Feuchtwiesen und alte Torfstiche. Dort leben Amphibien, Orchideen und Vögel des Röhrichts. An der Mildenitz wurden Eisvögel beobachtet, 2015 erstmals auch ein Biber. Für solche Lebensräume setzen Genehmigungen oft Bauzeitenfenster und Schutzabstände fest.
Der Naturpark ist Lebensraum für 154 Brutvogelarten, darunter Seeadler, sowie für Fischotter, zehn Fledermausarten und 42 Libellenarten. Bei Rodungen, Abrissen alter Gebäude oder Arbeiten an Gehölzen am Ortsrand gehört eine Kontrolle auf Nester, Quartiere und Wanderwege dazu.

Wir gleichen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten mit dem Baustellenalltag ab, weisen Beschäftigte ein und halten jede Kontrolle schriftlich fest.
In der Wanderzeit prüfen wir Schutzzäune und Fangeimer täglich, tragen Tiere fachgerecht über und melden Schäden am Zaun sofort an die Bauleitung.
Wir achten darauf, dass Lager, Betankung und Waschplätze weit genug von See und Mildenitz entfernt liegen und dass Sedimentsperren bei Regen wirken.
Vor Fällungen und Abrissen kontrollieren wir auf Nester und Fledermausquartiere. Schutzzäune an Bäumen und Röhricht werden regelmäßig geprüft.
Auflagen aus der Genehmigung werden im Alltag eingehalten und nachweisbar dokumentiert.
Probleme mit Gewässern oder Arten fallen früh auf, bevor die Behörde die Arbeiten stoppt.
Bauzeitenfenster für Brut- und Wanderzeiten sind von Anfang an im Bauablauf berücksichtigt.
Ansprechpartner für Naturschutzbehörde und Bauleitung sitzen an einem Tisch.
→ Wir planen Absetzbecken, Strohballen oder Sedimentsperren vor, kontrollieren sie nach jedem Starkregen und lassen beschädigte Sperren sofort erneuern.
→ Ein Amphibienzaun mit Fangeimern leitet die Tiere um. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und dokumentieren die Funde.
→ Vor dem Abriss erfolgt eine Kontrolle durch Fachleute. Werden Quartiere gefunden, stimmen wir Zeitpunkt und Ersatzmaßnahmen mit der Behörde ab.
→ Schutzzonen werden vor Baubeginn abgezäunt und den Gewerken erklärt. Bei Rundgängen prüfen wir, ob sie eingehalten werden.
Für ein Ferienhausgebiet am See hat die Stadt einen Bebauungsplan aufgestellt. Ufer, Röhricht und Brutzeiten setzen hier den Rahmen.
Freiflächenanlagen nehmen große Flächen ein. Bodenschutz, Bauzeiten und Wege für Wildtiere gehören zu den üblichen Auflagen.
Wo Leitungen, Wege oder Brücken die Mildenitz oder einen Zulauf queren, braucht es Schutz vor Trübung und Einträgen.
Scheunen, Ställe und Dachböden am Ortsrand können Quartiere für Fledermäuse oder Brutplätze von Vögeln sein. Vor dem Abriss wird kontrolliert.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und halten fest, was im Bauablauf beachtet werden muss.
Schutzzonen, Amphibienzäune und Sedimentsperren werden vor Baubeginn aufgebaut und den Gewerken erklärt.
Regelmäßige Rundgänge prüfen Zäune, Ufer, Gehölze und Lagerflächen. Funde und Mängel werden sofort gemeldet.
Alle Kontrollen landen in Berichten für Bauherrn und Naturschutzbehörde, bis zur Abnahme.
Entsteht ein Ferienhausgebiet in der Nähe des Goldberger Sees, dann verlangt die Genehmigung meist Abstände zum Ufer, Schutz von Röhricht und Gehölzen sowie Bauzeiten außerhalb der Brutzeit. In diesem Fall zäunen wir Schutzzonen ab und weisen alle Gewerke ein, bevor die ersten Maschinen anrücken.
Liegt die Baustelle auf einem Wanderweg von Amphibien, dann stellen wir vor der Wanderzeit einen Amphibienzaun auf und kontrollieren ihn täglich. Die Ergebnisse gehen gesammelt an Bauherrn und Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon die Baustelleneinrichtung entscheidet, ob Lager, Tankplatz und Containerdorf ein Gewässer gefährden. Wir bringen unsere Hinweise in den Lageplan ein, damit diese Flächen von Beginn an richtig liegen.
Auch das operative Team trägt zum Umweltschutz bei. Es trennt Abfälle, hält Fahrwege sauber und meldet Auffälligkeiten an Zäunen oder Ufern. So wird die ökologische Begleitung in Goldberg zum Teil des täglichen Ablaufs.
Nein, das hängt von der Genehmigung ab. Große Teile des Stadtgebiets liegen jedoch im Naturpark, viele Flächen grenzen an Seen oder die Mildenitz. Dort schreiben Behörden eine ökologische Begleitung häufig vor oder empfehlen sie.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan für Ihr Vorhaben in Goldberg. Wir zeigen, welche Kontrollen nötig sind und wie sie in den Ablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Goldberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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