
Wo Container stehen, wo Material liegt und wie der Lkw auf das Gelände kommt, entscheidet sich in Kellinghusen oft an der Höhenlage. Die Stadt liegt am Mittellauf der Stör, die hier noch von den Gezeiten der Elbe erfasst wird. Ein- bis zweimal im Jahr tritt der Fluss über die Ufer und einzelne Straßen werden gesperrt. Flächen in der Aue verhalten sich deshalb anders als ein Grundstück oben auf der Geest.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zu diesem Gelände passt: Containeranlagen, Sanitär, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung, dazu klar abgegrenzte Lager- und Bewegungsflächen. Der Plan steht vor der ersten Anlieferung. Mit dem Baufortschritt schreiben wir ihn fort.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat in einer eigenen Änderung des Flächennutzungsplans Hochwasserschutzlinien und Maßnahmenkorridore entlang von Stör, Heischbach und Mühlenbek dargestellt. Für das Gebiet Poggenwiese ist der Bau von Kellern wegen der Hochwassergefahr ganz ausgeschlossen. Wer in Ufernähe einrichtet, legt Container, Stromverteiler und empfindliches Material deshalb auf die höchsten Punkte des Grundstücks und plant Ausweichflächen für Zeiten mit hohem Wasserstand.
Der Baugrund wechselt auf engem Raum. In der Poggenwiese fanden Bohrungen aufgefüllte Sande mit Ziegeln, Betonbruch und Schlacke, darunter Mittelsande und ab etwa Normalnull organische Weichschichten, teils mit zersetztem Torf. Das Grundwasser steht dort im Mittel rund 1,50 Meter unter Gelände. Für Kranstellflächen, Baustraßen und schwere Containerstapel braucht es auf solchem Untergrund eine tragfähige Unterlage.
Im Ortskern rund um Hauptstraße und Störbrücke stehen die Häuser dicht, Lagerflächen sind knapp und die Straße ist oft zugleich Zufahrt. Am Rand der Stadt, etwa an der B 206 oder im nördlichen Siedlungsgebiet am Lockstedter Weg, ist mehr Platz, dafür müssen Knicks und Grünstreifen geschützt bleiben. Jede Lage verlangt einen eigenen Einrichtungsplan.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir dort auf, wo sie bei steigendem Wasser nicht gefährdet sind und wo der Untergrund trägt. Sanitäranlagen werden so platziert, dass Ver- und Entsorgungsfahrzeuge sie ohne Rangieren durch die Lagerfläche erreichen.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber ab, planen die Verteilung über das Baufeld und halten Verteiler aus überflutungsgefährdeten Senken heraus. So bleiben Kran, Pumpen und Container auch bei hohem Grundwasser versorgt.
An der Grundstücksgrenze setzen wir Bauzaun, Beschilderung und Absperrungen. Wo eine Baustelle an eine Landesstraße wie die L 115 grenzt, planen wir die Verkehrssicherung so, dass Ein- und Ausfahrt übersichtlich bleiben.
Der Einrichtungsplan trennt Lagerplätze, Fahrwege, Stellplätze und Zonen, die nicht befahren werden dürfen, etwa Knickschutzstreifen, Gehölze oder der Uferstreifen der Stör. Jede Fläche bekommt ihre Aufgabe und eine Markierung vor Ort.
Container, Strom und Lager stehen dort, wo sie auch bei hohem Wasserstand der Stör nutzbar bleiben.
Aufstellflächen für Kran und schwere Fahrzeuge sind auf den tatsächlichen Baugrund abgestimmt.
Schutzbereiche für Knicks, Gehölze und Ufer sind von Anfang an markiert und werden nicht überfahren.
Ein Ansprechpartner hält den Einrichtungsplan aktuell, wenn sich der Bauablauf ändert.
→ Wir prüfen die Höhenlage, legen Container und Lager auf höhere Teilflächen und halten eine Ausweichfläche für Material bereit, das bei Warnung schnell umgesetzt werden muss.
→ Für Kranstandorte und Baustraßen planen wir Lastverteilung mit Platten oder Schotter und richten die Aufstellflächen nach den Angaben des Baugrundgutachtens aus.
→ Wir stapeln Container, nutzen genehmigte Flächen im Straßenraum nur so lange wie nötig und sprechen Ausweichlager in der Nähe ab, aus denen nach Bedarf geliefert wird.
→ Schutzzonen werden vor Beginn abgesteckt und eingezäunt. Fahrwege und Lager halten Abstand, damit Wurzeln und Wallfüße unbeschädigt bleiben.
Wohnen, Gewerbe und ein Sondergebiet Hafen auf einer Fläche zwischen Stör und der Straße An der Stör, mit weichem Baugrund und Kellerverbot.
Einfamilien- und Doppelhäuser in Gebieten wie dem Lockstedter Weg, wo Knickschutzstreifen und Retentionsflächen bei der Einrichtung freizuhalten sind.
Hallen und Betriebsgebäude in den Gewerbegebieten am Stadtrand, mit größeren Lagerflächen und Zufahrt über die Umgehungsstraße.
Arbeiten an Geschäftshäusern und öffentlichen Gebäuden im Rahmen der Städtebauförderung, wo die Baustelle kaum Fläche neben dem Haus hat.

Wir sehen uns Grundstück, Höhenlage, Zufahrten und Nachbarschaft an und werten Baugrund- und Hochwasserunterlagen aus.
Container, Lager, Fahrwege, Kranstandort, Strom- und Wasserpunkte sowie Schutzzonen werden in einem Plan festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Zaun, Container, Sanitär und Versorgung werden in der geplanten Reihenfolge aufgebaut, bevor die Gewerke anfangen.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir die Einrichtung, versetzen Lager und Container und bauen am Ende alles zurück.
Liegt eine Baustelle in Kellinghusen auf einer Fläche zwischen Stör und Landesstraße, auf der früher Boden und Bauschutt aufgefüllt wurden, dann beginnt die Planung mit dem Baugrundgutachten und der Hochwasserkarte. Daraus ergibt sich, wo Container und Stromverteiler stehen, welche Bereiche eine verstärkte Baustraße brauchen und welche Teilfläche frei bleibt, falls der Fluss steigt.
Ist die Zufahrt nur über einen einzigen Anschluss möglich, dann ordnen wir die Fläche so, dass Lkw vorwärts einfahren, auf dem Gelände wenden und vorwärts wieder ausfahren. Ausgehobener Boden mit erhöhten Werten bekommt eine eigene, abgedeckte Bereitstellungsfläche, damit er getrennt vom sauberen Material bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management: Erst wenn feststeht, wo abgeladen wird, lassen sich Lieferfenster sinnvoll vergeben. Ebenso legt er fest, wo Wachpersonal den Zugang kontrolliert und wo Sanitätsraum und Erste-Hilfe-Ausstattung ihren Platz haben.
Auch die ökologische Baubegleitung baut auf ihm auf. Schutzzonen an Knick, Gehölz und Ufer, die im Plan eingetragen sind, werden später kontrolliert und dokumentiert. So greifen Einrichtung, Ablauf und Umweltauflagen in Kellinghusen ineinander.
Grundsätzlich ja, aber mit Vorsicht. Die Stör ist in Kellinghusen tidebeeinflusst und kann über die Ufer treten. Für Überschwemmungsgebiete gelten besondere Regeln des Wasserrechts. Wir prüfen die Lage und stellen Container und Verteiler möglichst auf höhere Teilflächen.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihrem Grundstück sinnvoll Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kellinghusen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit