
Jeder Lkw, der zu einer Baustelle in Hann. Münden fährt, kommt durch ein Tal. Werra, Fulda und Weser haben die Landschaft so geformt, dass sich der Verkehr auf wenige Achsen bündelt: die A 7 am Rand des Stadtgebiets, die Bundesstraßen 3 und 80, die sich in der Stadt kreuzen, sowie die B 496 hinauf nach Lutterberg. Wer dort ohne Plan anliefert, steht schnell in einer Schlange oder blockiert eine Gasse.
Logistik-Management bedeutet für uns, diese Wege vorab zu ordnen. Wir legen fest, welches Material wann über welche Route kommt, wie lange ein Fahrzeug stehen darf und wo es entladen wird. Das Ergebnis ist ein Lieferplan mit festen Zeitfenstern, den Lieferanten, Bauleitung und Anwohner gleichermaßen nachvollziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wege nach Hann. Münden sind klar, aber eng. Von der Autobahn führen die Anschlussstellen Hann. Münden/Lutterberg und Hann. Münden-Hedemünden in die Stadt, danach geht es über Bundesstraßen weiter, die sich durch die Täler ziehen. Für schwere oder lange Ladungen planen wir die Strecke einzeln und prüfen Brücken, Kurven und Steigungen.
In der Altstadt zählt jede Minute Standzeit. Die Gassen zwischen Rathaus, Welfenschloss und den Packhöfen sind schmal, ein haltendes Fahrzeug sperrt sie für alle anderen. Wir bündeln Lieferungen deshalb in kurze Fenster, möglichst außerhalb der Hauptgeschäftszeiten. Den Nachbarn kündigen wir sie vorher an.
Ein Teil der Bauvorhaben liegt weit draußen. Die Gewerbegebiete an der A 7 und die Ortsteile von Bonaforth bis Wiershausen verteilen sich über rund 121 Quadratkilometer. Für Baustellen in Hedemünden oder Hemeln stimmen wir Lieferketten anders ab als für die Innenstadt, weil Fahrzeiten und Zufahrten sich deutlich unterscheiden.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauphasen und leiten daraus ab, welche Anlieferungen wann nötig sind. Das Konzept berücksichtigt die Lage in Hann. Münden, die Zufahrt und den vorhandenen Lagerplatz.
Lieferanten buchen feste Slots. So kommen Beton, Holz für den Fachwerkbau oder Fertigteile nicht gleichzeitig an. Kein Fahrer wartet mit laufendem Motor in einer Wohnstraße.
Für jede Baustelle legen wir eine bevorzugte Anfahrt fest und nennen die zulässige Fahrzeuggröße. Bei Bedarf planen wir einen Umschlagpunkt, an dem Ware auf kleinere Fahrzeuge wechselt.
Anwohner und Geschäfte erfahren rechtzeitig, wann größere Anlieferungen oder Sperrungen anstehen. Das schafft Verständnis und erspart der Bauleitung viele Rückfragen.
Lieferungen kommen planbar und nicht zufällig an.
Die Gassen der Altstadt bleiben für Anwohner und Geschäfte benutzbar.
Wartezeiten für Fahrer und Bauleute sinken spürbar.
Die Bauleitung behält über alle Anlieferungen einen Überblick.
→ Mit festen Zeitfenstern ist jeder Lkw einzeln eingeplant. Kommt einer zu früh, wartet er an einem vereinbarten Platz außerhalb der Gassen.
→ Wir schicken Fahrern vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit Route, Höhe und Wendemöglichkeit und nennen eine Ansprechperson für den letzten Kilometer.
→ Wir stimmen Baustellenfenster mit den Lieferzeiten der Nachbarn ab, damit sich beide nicht im selben Moment in der Gasse begegnen.
→ Wir bestellen in kleineren Mengen nach dem tatsächlichen Baufortschritt. Was erst in zwei Wochen gebraucht wird, kommt auch erst dann.
Sanierungen zwischen Rathaus, Packhöfen und Schlagden, bei denen jede Anlieferung durch enge Gassen muss.
Hallen und Erweiterungen in Hedemünden² oder Thielebach Süd mit vielen schweren Lieferungen in kurzer Zeit.
Umbauten an Schulen oder am Klinikum in Hann. Münden, bei denen Anlieferung und laufender Betrieb sich die Zufahrt teilen.
Bauten in Hemeln, Laubach oder Volkmarshausen, bei denen längere Wege und schmale Ortsdurchfahrten zu planen sind.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke und Materialmengen und sehen uns Zufahrt und Entladestelle an.
Für jede Lieferart bestimmen wir Anfahrt, Fahrzeuggröße und Halteplatz und stimmen sie mit der Stadt ab.
Lieferanten erhalten feste Zeitfenster, Nachbarn eine Übersicht über größere Termine.
Wir verfolgen die Lieferungen, schieben bei Verzug in freie Fenster und berichten der Bauleitung.
Soll in der Mündener Innenstadt ein Gebäude mit mehreren Gewerken umgebaut werden, dann sammeln wir zunächst alle erwarteten Lieferungen: Gerüst, Dachziegel, Holz, Dämmstoff, Fenster, Haustechnik. Für jede legen wir Tag, Uhrzeit und Dauer fest und prüfen, ob das Fahrzeug über die geplante Route in die Gasse passt.
Fällt eine Lieferung aus dem Raster, etwa weil ein Lkw im Verkehr auf der B 3 steckt, dann verschieben wir sie in das nächste freie Fenster, statt die Gasse spontan zu blockieren. So bleibt der Ablauf in Hann. Münden auch an Tagen mit Verzögerungen geordnet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan funktioniert nur, wenn Lagerfläche und Entladestelle dazu passen. Deshalb verbinden wir das Logistik-Management mit der Baustelleneinrichtung und planen beides gemeinsam.
Auf Wunsch übernehmen unsere Leute vor Ort die Annahme der Lieferungen, weisen Fahrzeuge ein und melden Abweichungen an die Bauleitung. So wird aus dem Plan auf Papier ein Ablauf, der in Hann. Münden täglich läuft.
Oft gar nicht bis vor die Tür. Wir prüfen die Strecke, nennen die zulässige Fahrzeuggröße und planen bei Bedarf einen Umschlagpunkt am Rand der Innenstadt von Hann. Münden. Von dort bringt ein kleineres Fahrzeug das Material zum Einbauort.

Nennen Sie uns Baustelle, Gewerke und Zeitraum. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zu den Wegen in Hann. Münden passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hann. Münden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit