
Baustoffe erreichen Duderstadt heute nur über die Straße. Der Güterverkehr auf der Bahnstrecke nach Wulften endete 1995, ein Jahr später wurde sie stillgelegt. Die B 247 führt durch die Stadt, die B 446 beginnt hier, bis zur A 38 sind es etwa 15 Kilometer, bis zur A 7 rund 30. Jeder Sattelzug, jeder Betonmischer und jeder Kranwagen teilt sich diese Achsen mit dem übrigen Verkehr.
Unser Logistik-Management bringt Ordnung in diese Ströme. Wir sammeln die Liefertermine aller Gewerke, vergeben Zeitfenster, planen Anfahrtswege und Warteplätze und achten darauf, dass Nachbarn, Geschäfte und Schulwege so wenig wie möglich gestört werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Kein Plan B über die Schiene: Fällt eine Lkw-Tour aus oder steht ein Fahrzeug im Stau, gibt es keinen Ersatz per Bahn. Gerade bei Fertigteilen und Großgeräten zählt deshalb ein Lieferplan mit Puffer. Wir prüfen, welche Teile vorab auf einer Zwischenfläche stehen sollten, damit der Bauablauf nicht von einer einzigen Fahrt abhängt.
Altstadt als Einkaufsziel: Die Innenstadt zieht Kundschaft aus dem Umland an, viele Besucher parken in ihrer Nähe. Anlieferungen zu Baustellen innerhalb des Rings legen wir deshalb bevorzugt in ruhige Stunden und stimmen sie mit den Lieferzeiten des Handels ab.
Verteilte Ziele: Neben der Kernstadt mit knapp 9.000 Einwohnern gehören 14 Stadtteile zu Duderstadt, von Gerblingerode bis Breitenberg. Laufen Vorhaben in mehreren Ortschaften gleichzeitig, bündeln wir Touren und planen die Reihenfolge so, dass Fahrzeuge nicht leer zwischen den Dörfern pendeln.

Wir erfassen Mengen, Fahrzeugtypen und Liefertermine aller Gewerke und legen daraus Anfahrtswege, Entladezonen und eine Lieferreihenfolge fest. Das Konzept wird Teil der Ausschreibung oder des Bauvertrags.
Jeder Lieferant bucht einen festen Slot. So stehen in der Altstadt von Duderstadt nie zwei Lkw gleichzeitig vor einem Haus. Auf großen Flächen wird die Entladestelle gleichmäßig genutzt.
Fahrer erhalten eine Beschreibung mit der Route über die Bundesstraßen, einem Warteplatz außerhalb der Innenstadt und einer Telefonnummer, über die sie abgerufen werden.
Anwohner und Geschäfte erfahren vorab, wann mit schweren Transporten, Sperrungen oder Kraneinsätzen zu rechnen ist. Wer weiß, was kommt, ärgert sich weniger.
Lieferungen kommen planbar statt zufällig an.
Kolonnen warten seltener auf Material.
Anwohner und Handel in der Innenstadt werden weniger belastet.
Engpässe auf den Zufahrten fallen auf, bevor sie den Bauablauf stören.
→ Wir lassen große Ladungen an einer Fläche vor dem Ring umschlagen und mit kleineren Fahrzeugen zum Haus bringen, abgestimmt auf das Zeitfenster des Krans.
→ Ein Warteplatz außerhalb der Innenstadt und ein Abruf per Telefon sorgen dafür, dass Fahrzeuge erst einfahren, wenn die Entladestelle frei ist.
→ Der zentrale Lieferplan zeigt Überschneidungen früh. Wir verschieben Termine im Gespräch mit den Gewerken, bevor die Lkw losfahren.
→ Wir planen solche Fahrten mit ausreichend Vorlauf, klären Route und Begleitung und legen sie in verkehrsarme Zeiten.
Fertigteile, Stahlträger und Dachelemente, die als Großtransporte über die Bundesstraßen kommen und taktgenau montiert werden.
Viele kleine Lieferungen in enge Gassen, abgestimmt auf Handel, Anwohner und Fußgänger innerhalb der Wallanlage.
Vorhaben wie die geplante Ortsumgehung der B 247 oder Leitungsnetze, bei denen Erdmassen, Asphalt und Rohre in großen Mengen bewegt werden.
Wohnbau und Sanierungen in Stadtteilen wie Nesselröden, Mingerode oder Westerode, deren Touren sich bündeln lassen.

Wir sammeln von allen Gewerken, was wann in welchen Fahrzeugen kommt. Außerdem prüfen wir die Zufahrten zur Baustelle.
Aus den Angaben entstehen Routen, Entladezonen, Warteplätze und ein Plan mit Zeitfenstern.
Lieferanten erhalten ihre Slots und die Anfahrtsbeschreibung. Wer früher oder später kommen muss, meldet sich bei uns.
Wir verfolgen die Anlieferungen täglich, verschieben bei Bedarf und berichten der Bauleitung.
Entsteht in einem Gewerbegebiet am Rand von Duderstadt eine Halle aus Stahlbetonfertigteilen, dann legen wir für jede Lieferung ein Zeitfenster fest, das zum Montagetakt des Krans passt. Die Fahrzeuge erhalten eine Route über die B 247 und einen Warteplatz, von dem sie abgerufen werden.
Fällt eine Tour aus, dann greift der Puffer: Wir haben vorab geklärt, welche Teile auf einer Zwischenfläche liegen dürfen und welche Montageschritte sich vorziehen lassen. So steht der Kran nicht still, nur weil ein Fahrzeug fehlt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit der Einrichtung, die Entladezonen und Fahrwege bereitstellt, sowie mit der Zugangskontrolle, die jedes Fahrzeug am Tor mit dem Lieferplan abgleicht. Auf der Fläche übernimmt unser operatives Personal die Entladung und Verteilung.
Änderungen im Bauzeitenplan fließen sofort in den Lieferplan ein. Wir informieren Lieferanten, passen Slots an und halten die Bauleitung über den Stand der Anlieferungen auf dem Laufenden.
Weil alles über die Straße kommt. Seit der Stilllegung der Bahnstrecke gibt es keinen Ersatzweg für Baustofftransporte. Ein Ausfall oder Stau trifft die Baustelle direkt. Mit Zeitfenstern, Puffern und Warteplätzen lassen sich solche Störungen abfangen.

Nennen Sie uns Bauzeit, Gewerke und die größten Transporte. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern, Routen und Puffern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Duderstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit