
Fast jede Lieferung nach Osterode am Harz kommt über die B 243. Sie ist autobahnähnlich ausgebaut und verbindet den Westharz bei Seesen mit der A 7, in die andere Richtung mit der A 38 bei Nordhausen. Von der Bundesstraße bis zur Baustelle sind es oft nur wenige Minuten, doch genau dort entscheidet sich, ob ein Sattelzug pünktlich abladen kann oder in einer Talstraße festsitzt.
Logistik-Management heißt bei uns: Lieferungen bündeln, Ankunftszeiten vergeben, Abladeplätze freihalten und Rückstaus vermeiden. Wir steuern den Materialfluss für Ihr Bauvorhaben so, dass Gewerke arbeiten können und Anwohner, Schulwege und Geschäfte möglichst wenig davon merken.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Straßennetz folgt dem Tal. Neben der B 243 laufen die B 241 vom Solling her und die B 498, die hier beginnt und über Altenau nach Goslar in den Oberharz steigt. Für Baustellen am Talrand, in Lerbach oder in Riefensbeek-Kamschlacken bedeutet das Steigungen, Kurven und wenig Ausweichraum. Die Wahl des Fahrzeugs ist deshalb Teil der Planung.
In der Altstadt treffen Lieferverkehr, Fußgänger und Markt aufeinander. Rund um den Kornmarkt werden Pflaster, Leitungen und Platzflächen in mehreren Abschnitten erneuert, Märkte und Veranstaltungen finden dort weiterhin statt. Wer in der Nähe baut, braucht Lieferfenster, die zu Markttagen, Ladenöffnung und Bauabschnitten des Platzes passen.
Im Gewerbepark Westharz ist es umgekehrt: Dort gibt es eigene Auf- und Abfahrten an der B 243, die Anschlussstelle Seesen der A 7 liegt rund 15 Kilometer entfernt. Hier zählt weniger der Platz als die Menge. Betonlieferungen, Stahlbau und Fertigteile müssen so gestaffelt sein, dass sich auf der Zufahrt keine Schlange bildet.

Jede Anlieferung bekommt einen Zeitraum und einen Abladeplatz. Lieferanten wissen vorher, wann sie kommen dürfen, die Bauleitung sieht auf einen Blick, was am Tag erwartet wird.
Wir legen fest, über welche Anschlussstelle und welche Straße ein Lkw zur Baustelle fährt und ab welcher Größe ein kleineres Fahrzeug oder eine Umladung sinnvoll ist.
Wo das Baufeld keinen Platz zum Warten bietet, sorgen wir für einen Vorstauplatz außerhalb der engen Straßen. Von dort werden die Fahrzeuge einzeln abgerufen.
Wir informieren Anlieger über laute oder sperrige Anlieferungen, stimmen Termine mit anderen Baustellen im Umfeld ab und halten Auflagen aus den Genehmigungen ein.
Lieferungen kommen zur abgesprochenen Zeit an einen freien Platz.
Wartende Lkw stehen nicht in Wohnstraßen oder vor Läden.
Die Gewerke haben ihr Material, wenn sie es brauchen.
Anwohner und Stadt wissen, was auf sie zukommt.
→ Wir lassen am Stadtrand auf ein kleineres Fahrzeug umladen und bringen das Material in mehreren kurzen Fahrten zu einer festen Uhrzeit.
→ Die Lieferkalender richten wir an den Markt- und Veranstaltungsterminen aus und verlegen Anlieferungen auf andere Tage oder frühe Stunden.
→ Wir takten den Abruf mit dem Betonwerk, halten eine Wendefläche frei und stellen eine Person an die Zufahrt, die Fahrzeuge einweist.
→ Wir planen schwere Lieferungen in günstige Wochen, halten Ausweichtermine bereit und sprechen die Fahrzeuge mit den Lieferanten vorher ab.
Neubauten und Erweiterungen im Gewerbepark Westharz an der B 243 mit vielen Großlieferungen in kurzer Zeit.
Erneuerung von Kanälen, Versorgungsleitungen und Pflaster in Abschnitten, wie am Kornmarkt und in der Marientorstraße.
Arbeiten an Fachwerkhäusern in der Altstadt, wo nur kleine Fahrzeuge zu festen Zeiten liefern können.
Neubauten im Sanierungsgebiet Johannisvorstadt – Freiheit, etwa im Wollwarenquartier, mit Anlieferung zwischen bewohnten Straßen.

Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material in welcher Menge brauchen und mit welchen Fahrzeugen es kommt.
Routen, Abladeplätze, Vorstauplatz und Lieferzeiten werden geplant und mit Stadt und Nachbarbaustellen abgestimmt.
Wir rufen Fahrzeuge ab, weisen ein, prüfen die Ladung und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
Am Tagesende gleichen wir Soll und Ist ab und passen den Lieferkalender für die nächsten Tage an.
Entsteht im Gewerbepark Westharz eine Produktionshalle und liefern in derselben Woche Stahlbau, Dachelemente und Beton, dann legen wir für jedes Gewerk eigene Fenster fest. Die Lieferanten erhalten Anfahrt über die B 243, Ziel-Tor und Ansprechpartner. Wer zu früh ist, wartet auf dem Vorstauplatz, nicht auf der Zufahrt.
Verschiebt sich die Montage, dann rücken wir die folgenden Fenster nach und melden das den Lieferanten rechtzeitig. Am Abend gleichen wir ab, was angekommen ist und was fehlt. So weiß die Bauleitung am nächsten Morgen, womit sie rechnen kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf den Einrichtungsplan: Er zeigt Tore, Lagerplätze und Kranbereich. Umgekehrt meldet die Logistik, wenn ein Lager zu klein ist oder ein Tor ungünstig liegt.
Die Zugangskontrolle erfährt von uns, welche Fahrzeuge erwartet werden. So wird jede Lieferung am Tor erkannt. Unbekannte Fahrzeuge fallen dadurch sofort auf. Bei Arbeiten mit großem Personalaufwand halten wir die Rettungszufahrt bei jeder Anlieferung frei.
Für schwere Fahrzeuge ist die B 243 die Hauptachse, sie bindet bei Seesen an die A 7 an. Welche Abfahrt und welcher letzte Abschnitt passen, hängt von der Lage der Baustelle ab. Das legen wir je Vorhaben fest und geben es den Lieferanten mit.

Nennen Sie uns Baufeld, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zu Ihrer Baustelle und ihrer Umgebung passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Osterode am Harz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit