
Hamburg-Hummelsbüttel ist rund 9,1 Quadratkilometer groß und liegt etwa 15 Kilometer nördlich des Rathauses. Einfamilienhausstraßen, zwei Großsiedlungen aus den 1970er Jahren, Gewerbeflächen und die offene Feldmark wechseln sich auf engem Raum ab. Für die Einrichtung einer Baustelle heißt das: Jedes Grundstück hat einen anderen Rand, an dem Container, Zaun und Lager Rücksicht nehmen müssen.
Wir planen die Baustelleneinrichtung, bevor das erste Fahrzeug kommt. Dazu gehören der Lageplan mit Containern, Sanitäranlagen und Lagerflächen, die Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser, der Bauzaun und die Beschilderung zur Straße. Was davon gebraucht wird, richtet sich nach Grundstück, Bauzeit und Zahl der Gewerke.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtteil hat keinen eigenen Anschluss an Autobahn oder Bundesstraße. Große Fahrzeuge erreichen die Grundstücke über den Ring 3 und über Wohnstraßen, auf denen auch Linienbusse fahren. Wo die Zufahrt liegt, wo ein Sattelzug wenden kann und wo der Kran steht, gehört deshalb in den ersten Entwurf des Lageplans und nicht erst in die Bauphase.
Im Untergrund von Hamburg-Hummelsbüttel steckt eine lange Geschichte mit Ton: Ab dem 17. Jahrhundert arbeiteten hier Ziegeleien, die letzte schloss 1968. Die Sievertsche Tongrube mit Ablagerungen aus der Holstein-Warmzeit ist heute ein Naturdenkmal. Ob eine Lagerfläche bei Nässe trägt, ob Baustraßen befestigt werden müssen und wohin Regenwasser abfließt, klären wir mit dem Baugrundgutachten.
Viele Bauflächen grenzen an Schutzgebiete. Die Feldmark ist Landschaftsschutzgebiet, das Raakmoor und die Hummelsbütteler Moore stehen unter Naturschutz. Container, Schüttgutboxen und Abstellflächen planen wir so, dass sie innerhalb des Baufeldes bleiben und keine Fläche jenseits der Grenze in Anspruch nehmen.

Wir teilen das Grundstück in Arbeitsfeld, Lager, Containerplatz, Zufahrt und Fußwege auf. In Hamburg-Hummelsbüttel achten wir dabei besonders auf den Abstand zu Gärten, Spielflächen und Schutzgebieten.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer werden in Zahl und Stellung auf die Belegschaft abgestimmt. Sanitäranlagen stehen dort, wo sie Wege kurz halten und den Bauablauf nicht stören.
Wir stimmen Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege ab und halten die Versorgung während der Bauzeit im Blick. Bei mehreren Bauabschnitten wird die Verteilung schrittweise mitgeführt.
Bauzaun, Tore, Absperrungen und Beschilderung sichern die Grenze zur Straße. An Busstrecken und Schulwegen planen wir Fußgängerführung und Sichtbereiche so, dass niemand auf die Fahrbahn ausweichen muss.
Der Lageplan steht vor Baubeginn und alle Gewerke arbeiten von Anfang an nach derselben Ordnung.
Flächen am Rand von Schutzgebieten bleiben unberührt, weil die Grenze von Tag eins sichtbar ist.
Baustrom, Bauwasser und Sanitär sind dort, wo sie gebraucht werden.
Ein Ansprechpartner hält Plan und Wirklichkeit auf der Baustelle zusammen.
→ Wir stapeln Lager und Container platzsparend, legen die Grenze mit dem Bauzaun eindeutig fest und planen Anlieferungen so, dass Material nicht außerhalb abgestellt werden muss.
→ Mit dem Baugrundgutachten legen wir fest, wo Tragschichten, Platten oder Schotter nötig sind. Das Regenwasser führen wir gezielt ab.
→ Wir verteilen die Einrichtung auf mehrere kleine Flächen, sichern Hauseingänge und Rettungswege und stimmen Containerplätze mit der Hausverwaltung ab.
→ Der Lageplan wird je Abschnitt fortgeschrieben, Zaun und Anschlüsse werden umgesetzt, ohne dass die laufenden Gewerke stehen bleiben.
Wohnhäuser mit neuer Erschließungsstraße und Regenrückhaltung, wie sie für den Bebauungsplan Hummelsbüttel 28 nördlich des Poppenbütteler Wegs vorgesehen waren.
Instandsetzung und Modernisierung am Tegelsbarg und am Lentersweg mit Einrichtung auf engen Hof- und Wegeflächen.
Neubauten und Erweiterungen für Feuerwehr, Schulen und Jugendhäuser, etwa die geplante Feuer- und Rettungswache an der Hummelsbütteler Hauptstraße.
Hallen und Büros in den Gewerbegebieten des Stadtteils mit großen Lagerflächen und Lkw-Zufahrten.

Wir prüfen Zufahrt, Nachbarschaft, Schutzgebietsgrenzen und vorhandene Anschlüsse auf dem Gelände.
Container, Lager, Kran, Wege und Zaun werden eingezeichnet und mit Bauleitung und Gewerken abgestimmt.
Zaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden nach Plan aufgestellt und angeschlossen.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und geben den neuen Plan weiter.
Liegt eine Wohnungsbaustelle nördlich des Poppenbütteler Wegs am Rand der Feldmark, dann reicht der Platz oft nur für einen schmalen Streifen zwischen Baugrube und Grundstücksgrenze. Wir setzen die Container dann in zwei Lagen, legen den Kran so, dass er Lager und Einbauort erreicht. Dazu kommt eine befestigte Baustraße von der Zufahrt bis zur Abladestelle.
Kommt hinzu, dass auf dem Gelände ein Regenrückhaltebecken oder eine Ausgleichsfläche vorgesehen ist, dann bleibt dieser Bereich von Beginn an frei. Wir markieren ihn im Lageplan, sichern ihn mit Zaun und weisen allen Gewerken die Ausweichflächen zu.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage, auf der Anlieferung, Lager und Sicherheit aufbauen. Wir stimmen sie deshalb mit der Logistikplanung ab, damit Zufahrt, Ladezone und Containerplatz zusammenpassen.
Während der Bauzeit überprüfen wir, ob der Plan noch zur Baustelle passt. Ändern sich Bauabschnitt, Belegschaft oder Witterung, wird die Einrichtung angepasst und der neue Stand an alle Beteiligten weitergegeben.
Die Feldmark in Hamburg-Hummelsbüttel ist Landschaftsschutzgebiet und wird landwirtschaftlich genutzt. Lager, Container und Abstellflächen müssen deshalb im Baufeld bleiben. Wir ziehen die Grenze mit dem Bauzaun sichtbar und planen den Platz so, dass nichts nach außen ausweicht.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Hummelsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit