
Wer in Broderstorf baut, baut fast immer am Übergang zur offenen Landschaft. Zwischen den Ortsteilen liegen Äcker, Grünland, Feldgehölze und Niederungen. Hier entspringt die Carbäk, ein Bach, der nach Westen zur Unterwarnow fließt. Genehmigungen für Bauvorhaben enthalten deshalb oft Auflagen zum Natur-, Arten- und Bodenschutz.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Baualltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Brutzeiten und Gewässerabstände und dokumentieren jede Maßnahme. So bleibt der Bauablauf planbar und die Behörde erhält die Nachweise, die sie verlangt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Carbäk entspringt östlich von Steinfeld auf rund 51 Metern Höhe und quert das Amtsgebiet von Ost nach West. Wer in ihrer Nähe Gräben zieht oder Leitungen verlegt, muss Einträge von Boden und Baustoffen ins Wasser vermeiden. Dazu gehören Sedimentsperren, saubere Lagerplätze und abgedeckte Erdhaufen.
In der Planung der Gemeinde spielt der Artenschutz eine sichtbare Rolle. So wurde eine mögliche Wohnbaufläche in Ikendorf wegen des Weißstorchs kritisch gesehen. Auf Baufeldern am Ortsrand können Brutvögel, Fledermäuse in alten Hofgebäuden oder Amphibien in feuchten Senken betroffen sein. Wann gerodet, abgerissen oder Boden bewegt werden darf, hängt dann von Brut- und Wanderzeiten ab.
Ein Teil des Gemeindegebiets ist als Vorbehaltsgebiet für die Trinkwassersicherung ausgewiesen, dazu kommen Niederungen wie das Teschendorfer Moor. Hier zählt der Bodenschutz besonders: Betankung nur auf gesicherten Flächen, keine offenen Lager für wassergefährdende Stoffe und ein Plan für den Fall, dass doch etwas ausläuft.

Wir lesen die Umweltauflagen aus Genehmigung und Fachgutachten heraus und übersetzen sie in klare Regeln für die Baustelle. Danach prüfen wir regelmäßig, ob sie eingehalten werden.
Wo ein Amphibienzaun gefordert ist, kontrollieren wir ihn in der Wanderzeit, leeren Fangeimer und tragen Tiere über die Baustelle. Vor Rodungen und Abrissen prüfen wir mit der Fachplanung, ob Nester oder Quartiere betroffen sind.
Wir achten auf Abstände zu Bächen und Gräben, auf saubere Betankung und auf den getrennten Umgang mit Ober- und Unterboden. Verdichtete Flächen werden dokumentiert, damit sie nach Bauende wieder gelockert werden können.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Befund und Fotos festgehalten. So entsteht ein Nachweis, den Sie der Naturschutzbehörde vorlegen können.
Umweltauflagen werden eingehalten, bevor sie zum Problem werden.
Weniger Baustopps, weil Brut- und Wanderzeiten früh im Zeitplan stehen.
Lückenlose Nachweise für die Naturschutzbehörde des Landkreises.
Mehr Akzeptanz bei Anwohnern in Broderstorf, die ihre Landschaft geschützt sehen.
→ Mit der Fachplanung klären wir vorab mögliche Nester. Danach verschieben wir die Arbeit oder lassen sie unter Begleitung durchführen, wenn die Behörde zustimmt.
→ Ein Amphibienzaun lenkt die Tiere zu Fangeimern. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und tragen die Tiere auf die andere Seite.
→ Wir planen Rückhaltemulden und Sedimentsperren ein und kontrollieren sie nach jedem stärkeren Regen.
→ Vor dem Abriss lassen wir das Gebäude fachlich untersuchen und begleiten den Rückbau so, wie die Auflagen es verlangen.
Neue Baugebiete auf bisherigen Acker- und Grünlandflächen, bei denen Gehölze, Brutvögel und Böden betroffen sein können.
Arbeiten in der Nähe der Carbäk und ihrer Zuläufe mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Anlagen im Außenbereich, etwa im Vorranggebiet zwischen Broderstorf und Albertsdorf, mit Auflagen zum Vogel- und Bodenschutz.
Arbeiten an Scheunen und Gutsgebäuden, in denen Fledermäuse oder Gebäudebrüter vorkommen können.

Wir werten Genehmigung, Artenschutzgutachten und Landschaftspflegerische Begleitplanung aus und klären offene Fragen.
Geschützte Flächen, Gewässerabstände und Zeiten für Rodung oder Abriss werden markiert und in den Bauzeitenplan übernommen.
Während der Bauzeit prüfen wir Schutzzäune, Lagerflächen und Gewässer regelmäßig und greifen bei Abweichungen ein.
Alle Kontrollen werden dokumentiert. Am Ende erhalten Sie einen Bericht für die Behörde.
Liegt ein Baufeld in Broderstorf am Rand einer feuchten Senke, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Erdaushub. Wir sehen uns die Fläche an, markieren die Bereiche ohne Befahrung und lassen einen Amphibienzaun stellen, wenn die Genehmigung ihn fordert.
Läuft die Baustelle dann im Frühjahr, dann kontrollieren wir den Zaun in der Wanderzeit täglich und achten darauf, dass Lagerflächen außerhalb der geschützten Bereiche bleiben. Nach Bauende dokumentieren wir den Zustand der Fläche und übergeben die Nachweise an Sie.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren nur, wenn sie in die Baulogistik eingebunden sind. Wo Lager stehen, wo Fahrzeuge betankt werden und wo Abfall gesammelt wird, hat direkten Einfluss auf Boden und Wasser. Wir planen diese Punkte deshalb gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung.
Unser Logistikpersonal kennt die Regeln für geschützte Bereiche und hält sie im Alltag ein. Die ökologische Baubegleitung prüft regelmäßig nach und meldet Abweichungen an die Bauleitung.
Das steht in der Genehmigung oder im Bebauungsplan. Häufig ist es der Fall, wenn geschützte Arten, Gewässer oder wertvolle Gehölze betroffen sind. Bei Vorhaben am Ortsrand von Broderstorf, nahe der Carbäk oder in feuchten Niederungen kommt das regelmäßig vor.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und schlagen Ihnen eine passende Baubegleitung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Broderstorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit