
Bentwisch wächst auf früheren Äckern. Mitten in diesen Feldern liegen Sölle, kleine Gewässer aus der Eiszeit mit Gehölzsaum, in denen Frösche und Molche leben. Am Ortsrand ziehen Ausgleichsflächen entlang der B 105. Der Ortsteil Klein Kussewitz liegt zwischen Carbäk und Peezer Bach, die beide nach Westen zur Unterwarnow fließen. Wer hier baut, hat Auflagen aus dem Artenschutz und dem Wasserrecht im Gepäck.
Mit unseren Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle auch ankommen. Wir begleiten Baufeldfreimachung, Rodung und Erdarbeiten, kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen und dokumentieren alles so, dass Sie es gegenüber der Naturschutzbehörde belegen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für das geplante Gewerbegebiet westlich der Ortsumgehung wurde ein artenschutzrechtlicher Fachbeitrag erstellt. In den Kleingewässern auf der Ackerfläche wurden Teichmolch, Teichfrosch und Laubfrosch nachgewiesen, im weiteren Umfeld auch Kammmolch, Moorfrosch und Erdkröte. Die Gewässer sollen erhalten und über eine Maßnahmefläche verbunden werden. Bauarbeiten in ihrer Nähe brauchen Schutz und Kontrolle.
Auf den Äckern brütet die Feldlerche, an Gehölzen und Hecken weitere Vogelarten. Gehölze dürfen laut Fachbeitrag nur vom 1. Oktober bis 28. Februar beseitigt werden. Im Ortszentrum von Bentwisch hat ein Weißstorch seinen Horst, rund 700 Meter vom Plangebiet entfernt. In der Windschutzpflanzung können Fledermäuse wie Zwergfledermaus oder Braunes Langohr Quartier finden.
Auch das Wasser setzt Grenzen. Im Wohngebiet an der Stralsunder Straße liegt ein gesetzlich geschütztes Soll, ein verrohrter Graben wird dort teilweise offen neu angelegt. Der Vorfluter ist laut Begründung des Bebauungsplans hydraulisch weitgehend ausgelastet, Regenwasser darf nur gedrosselt eingeleitet werden. Baustellenwasser gehört deshalb nicht ungefiltert in den Graben.

Vor Rodung und Abschieben prüfen wir Gehölze, Gewässerränder und Säume auf Nester, Quartiere und Amphibien und halten den Befund fest.
Amphibienzäune an Söllen, Absperrungen an Ausgleichsflächen und Schutz von Gehölzen werden regelmäßig kontrolliert und bei Schäden sofort gemeldet.
Wir achten darauf, dass Pumpwasser nicht trüb in Gräben gelangt, Betankung auf dichten Flächen stattfindet und Oberboden getrennt gelagert wird.
Termine, Kontrollen, Fotos und Abweichungen fassen wir in Berichten zusammen, die Sie an die untere Naturschutzbehörde weitergeben können.
Auflagen aus dem Artenschutz werden auf der Baustelle eingehalten und belegt.
Baustopps wegen Verstößen gegen Rodungsfristen oder Gewässerschutz werden vermieden.
Sölle, Gräben und Ausgleichsflächen bleiben während der Bauzeit intakt.
Die Gemeinde und die Behörden sehen eine Baustelle, die mit der Natur rechnet.
→ Wir weisen früh auf die Frist vom 1. Oktober bis 28. Februar hin und helfen, die Rodung vorzuziehen oder den Ablauf umzustellen.
→ Amphibienzäune und Querungshilfen werden rechtzeitig gestellt, morgens kontrolliert und Tiere bei Bedarf umgesetzt.
→ Wir sorgen für Absetzbecken oder Filter und prüfen die Einleitstelle. Auffälligkeiten melden wir der Bauleitung sofort.
→ Tabuflächen werden fest abgegrenzt und gekennzeichnet. Bei Kontrollgängen fallen Verstöße früh auf.
Neue Baufelder mit Söllen, Windschutzpflanzungen und großen Maßnahmeflächen für Boden, Natur und Landschaft.
Erschließung mit Verlegung eines Grabens, gedrosselter Einleitung und einem geschützten Biotop im Plangebiet.
Trassen durch Felder, Gräben und Gehölze, bei denen Rodungsfristen und Gewässerquerungen beachtet werden müssen.
Bauen nahe Carbäk, Peezer Bach und den Gräben des Wasser- und Bodenverbands Untere Warnow-Küste.

Wir lesen Bebauungsplan, Fachbeiträge und Genehmigung und machen daraus eine Liste prüfbarer Pflichten.
Schutzzäune, Tabuflächen und Rodungstermine werden vor Baubeginn umgesetzt und abgenommen.
Regelmäßige Kontrollgänge an Gewässern, Zäunen und Einleitstellen, Hinweise an die Bauleitung bei Abweichungen.
Berichte mit Fotos und Daten für die Behörde, am Ende eine Zusammenfassung der ganzen Bauzeit.
Liegt ein Baufeld auf einer Ackerfläche in Bentwisch, in der Kleingewässer mit Gehölzsaum erhalten bleiben sollen, dann beginnt die Arbeit lange vor dem ersten Bagger. Gehölze werden im Winter beseitigt, Schutzzäune um die Sölle gestellt, bevor die Amphibien im Frühjahr wandern.
Werden später Gräben gezogen oder Baugruben entwässert, dann kontrollieren wir Zäune, Tabuflächen und Einleitstellen in festen Abständen. Jeder Gang wird mit Foto und Datum festgehalten, damit der Bericht an die Behörde vollständig ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen lassen sich nur einhalten, wenn sie schon in der Baustelleneinrichtung stecken: Lager, Wege und Tankplätze gehören weg von Gewässern und Ausgleichsflächen. Wir bringen diese Punkte in die Planung ein.
Das Personal der operativen Baulogistik und der Sicherheit kennt die Tabuflächen. So fällt ein umgefahrener Zaun am Soll in Bentwisch auch auf, wenn gerade keine Umweltkontrolle auf der Fläche ist.
Laut Artenschutzfachbeitrag zum geplanten Gewerbegebiet leben in den Söllen Teichmolch, Teichfrosch und Laubfrosch, auf den Äckern brütet die Feldlerche. In Gehölzen nisten Vögel, Fledermäuse können dort Quartier finden. Im Ortszentrum brütet ein Weißstorch.

Schicken Sie uns Bebauungsplan und Auflagen. Wir erstellen einen Kontrollplan, der zu Ihrem Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bentwisch. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit