
Wer im Ortsteil Bremen-Ellenerbrok-Schevemoor baut, holt fast jede Lieferung über die Osterholzer Heerstraße heran. Sie ist die Haupterschließung des Ortsteils, auf ihr fahren Busse, an ihr liegen Ortsamt, Polizeirevier und die Schule Osterholz. Von dort zweigen Stichstraßen und Wohnwege ab, die für Reihenhäuser gebaut wurden, nicht für Sattelzüge.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen so takten, dass Lkw nicht auf der Heerstraße warten, Schulkinder sicher an der Baustelle vorbeikommen und der Verkehr zum Klinikum an der Züricher Straße nicht stockt. Wir erstellen dafür ein Logistikkonzept mit festen Zeitfenstern und steuern die Anlieferung über die gesamte Bauzeit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anfahrt aus dem Umland läuft über die A 27 mit den Abfahrten Sebaldsbrück und Vahr oder über die A 1 mit der Abfahrt bei Mahndorf. Die letzten Kilometer führen durch dicht bebaute Straßen des Stadtteils Osterholz. Ein Lieferplan muss deshalb festlegen, welche Route ein Lkw nimmt und wo er hält, bevor er losfährt.
Der öffentliche Nahverkehr ist dicht. Die Straßenbahnlinie 1 endet am Schweizer Eck, Buslinien wie die 37 bedienen die Heerstraße. Haltestellen und Gleise dürfen durch Lieferfahrzeuge nicht blockiert werden. Kranhübe über Fahrbahnen brauchen Zeiten, in denen Busse und Bahnen nicht behindert werden.
Viele Wege im Ortsteil sind Schulwege. Die Grundschule am Ellenerbrokweg, die Schule Osterholz und die Waldorfschule an der Graubündener Straße liegen mitten im Wohngebiet. Der Grünzug am Osterholzer Sielgraben dient als Fuß- und Schulwegverbindung. Anlieferungen zu Schulbeginn und -ende vermeiden wir deshalb, wo es geht.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und legen fest, welche Anlieferungen wann nötig sind. Das Konzept enthält Routen von der Autobahn bis zum Tor sowie Halte- und Ladezonen.
Jeder Lkw bekommt einen festen Termin. Spitzenzeiten auf der Osterholzer Heerstraße und Schulzeiten bleiben frei, große Lieferungen legen wir in ruhige Stunden.
Für Halteverbote, Sperrungen oder Kranarbeiten über öffentlichem Raum holen wir die nötigen Genehmigungen ein. Anlieger in Stichstraßen informieren wir vor größeren Anlieferungen.
Ein Logistikkoordinator verfolgt die Lieferungen, verschiebt Termine bei Verspätung und hält Ladezonen frei. So stehen keine Fahrzeuge mit laufendem Motor vor Wohnhäusern.
Lkw stehen nicht auf der Heerstraße, sondern kommen zu ihrem festen Termin.
Schulwege und Haltestellen bleiben während der Bauzeit nutzbar.
Weniger Wartezeit auf der Baustelle bedeutet weniger Leerlauf für die Gewerke.
Anwohner wissen, wann größere Lieferungen kommen.
→ Wir richten eine Ladezone mit Halteverbot ein oder lassen in kleinere Fahrzeuge umladen, die bis an die Baustelle kommen.
→ Zeitfenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten und eine Abstimmung mit dem Verkehrsbetrieb halten Haltestellen und Fahrspuren frei.
→ In der Zeit rund um Schulbeginn liefern wir nicht an. Bei Bedarf begleitet ein Einweiser jedes Fahrzeug über den Gehweg.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Doppelbelegungen fallen so vor dem Liefertag auf.
Neubauten auf Grundstücken nördlich oder südlich der Osterholzer Heerstraße, wo jede Anlieferung die Hauptachse und den Busverkehr berührt.
Arbeiten am Klinikum an der Züricher Straße, bei denen Baustellenverkehr neben Patienten-, Besucher- und Versorgungsverkehr läuft.
Erweiterungen und Sanierungen an Schulen im Wohngebiet, bei denen Lieferzeiten mit dem Schulbetrieb abgestimmt werden müssen.
Umgestaltungen wie am Grünzug Osterholzer Sielgraben mit neuen Wegen, Beleuchtung und Aufenthaltsflächen, erreichbar nur über Wohnstraßen.

Wir sammeln die Liefermengen aller Gewerke und prüfen Routen, Durchfahrtshöhen und Haltemöglichkeiten.
Das Logistikkonzept legt Zeitfenster und Ladezonen fest. Nötige Anordnungen beantragen wir bei der Behörde.
Jede Bestellung bekommt ihren Termin. Lieferanten erhalten Route, Uhrzeit und Ansprechpartner.
Wir verfolgen Abweichungen täglich und passen den Plan an Baufortschritt und Verkehrslage an.
Entsteht ein Mehrfamilienhaus auf einem Grundstück hinter der Bebauung an der Osterholzer Heerstraße, das nur über eine schmale Stichstraße erschlossen ist, dann passt ein Sattelzug mit Fertigteilen nicht bis vor das Baufeld. Zugleich verkehren auf der Heerstraße Busse. Morgens laufen außerdem Kinder zur Schule.
In diesem Fall planen wir die großen Lieferungen in die Zeit nach dem Berufsverkehr und vor Schulschluss, richten an der Einmündung eine befristete Ladezone ein und lassen sperrige Teile direkt vom Fahrzeug an den Kran übergeben. Kleinere Lieferungen fahren in kleineren Fahrzeugen bis an das Tor.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zeitfenster richten sich nach dem Einrichtungsplan: Wo Lager und Kran stehen, bestimmt, wie viel Material auf einmal kommen darf. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, wann Ladezonen frei bleiben müssen.
Vor Ort setzen unsere Kräfte aus der operativen Baulogistik den Plan um. Sie nehmen Lieferungen an, prüfen sie und bringen das Material an den Einbauort. Die Baustellensicherheit kontrolliert am Tor, ob ein Fahrzeug angemeldet ist.
Meist über die A 27 mit den Abfahrten Sebaldsbrück oder Vahr und dann über die Osterholzer Heerstraße. Die genaue Route legen wir je Baustelle fest, abhängig von Fahrzeuggröße, Kurvenradien und der Frage, wo das Fahrzeug halten kann.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Ellenerbrok-Schevemoor. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit