
Bremen-Osterfeuerberg ist dicht bebaut, große Schutzgebiete gibt es im Ortsteil nicht. Trotzdem stellt fast jede Baustelle Umweltfragen. Straßenbäume am Osterfeuerberger Ring, aufgefüllter Boden mit Bauschutt, Grundwasser wenige Meter unter Gelände und die Pflicht zur Regenwasserversickerung müssen im Bauablauf berücksichtigt werden.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren, dokumentieren und melden Abweichungen, bevor daraus ein Problem mit der Behörde wird. Die Umweltkontrollen laufen dabei im Takt der Bauarbeiten mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Umbauplanung für den Osterfeuerberger Ring sieht einen begrünten Mittelstreifen von bis zu 8,50 Metern Breite vor und nennt 72 Baumstandorte. Der Streifen soll zugleich als Rückstaufläche bei Starkregen dienen. Baustellen am Ring arbeiten also dicht neben geschützten Bäumen und einer Fläche, die für die Entwässerung gebraucht wird. Die Baumschutzverordnung gilt unabhängig vom Bebauungsplan.
Notwendige Baumfällungen und Rodungen sind laut Begründung zum Bebauungsplan 2427 aus Gründen des Artenschutzes nur außerhalb der Zeit vom 1. März bis 30. September zulässig. Ausnahmen müssen vorher bei der Naturschutzbehörde beantragt werden. Wer im Frühjahr mit einer Baufeldfreimachung beginnen will, muss das früh einplanen.
Der Boden ist ein eigenes Thema. Westlich der Holsteiner Straße liegen Dünensande der Bremer Düne, darunter Schluff, Ton und teils Torf. Oben finden sich Auffüllungen mit Bauschutt, in denen PAK und Schwermetalle vorkommen können. Im Plangebiet ist außerdem mit archäologischen Bodenfunden zu rechnen, bei Erdarbeiten ist die Landesarchäologie zu beteiligen.

Wir kontrollieren Stamm- und Wurzelschutz an Straßenbäumen und Bäumen auf dem Grundstück und achten darauf, dass im Wurzelbereich weder Material gelagert noch befahren wird.
Wir prüfen, ob Fällungen und Rodungen im zulässigen Zeitraum liegen. Vor dem Abriss alter Hallen lassen wir abklären, ob Vögel oder Fledermäuse die Gebäude nutzen.
Wir begleiten Erdarbeiten in Auffüllungen, achten auf Farbe, Geruch und Konsistenz des Aushubs und sorgen dafür, dass auffälliges Material getrennt und beprobt wird.
Bei Wasserhaltungen kontrollieren wir Einleitung und Auflagen. Für Neubauten prüfen wir, dass die geplante Versickerung von Regenwasser auch so gebaut wird.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden auf der Baustelle tatsächlich eingehalten.
Fällzeiten und Artenschutz sind im Zeitplan berücksichtigt.
Auffälliger Aushub wird erkannt, bevor er falsch entsorgt wird.
Jede Kontrolle ist dokumentiert und gegenüber Behörden nachweisbar.
→ Wir markieren Schutzzonen um die Bäume, sorgen für einen festen Stammschutz und weisen die Ladezone so aus, dass Wurzelbereiche frei bleiben.
→ Wir weisen auf die Schutzzeit vom 1. März bis 30. September hin. Ist die Rodung unvermeidbar, muss vorher eine Ausnahme bei der Naturschutzbehörde beantragt werden.
→ Wir prüfen, ob die Wasserhaltung genehmigt ist und ob die Einleitwerte eingehalten werden. Da im Plangebiet Grundwasserverunreinigungen bekannt sind, stimmen wir das Vorgehen mit der Bodenschutzbehörde ab.
→ Die Arbeiten an der Stelle ruhen, die Landesarchäologie wird verständigt. Wir dokumentieren den Fund und den Zeitpunkt.
Wohn- und Geschäftshäuser am Osterfeuerberger Ring mit Baumschutz entlang des Grünstreifens.
Abriss von Hallen und Garagenhöfen mit Prüfung auf Gebäudebrüter und Fledermäuse sowie getrennter Entsorgung.
Tiefgaragen oder eine Quartiersgarage, deren Gruben in den Grundwasserbereich reichen.
Arbeiten im Straßenraum mit Aushub aus Auffüllungen und Schutz der vorhandenen Bäume.

Wir werten Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten aus und listen alle Umweltauflagen auf.
Für jede Bauphase legen wir fest, was wann geprüft wird.
Wir sind bei kritischen Arbeiten auf der Baustelle und kontrollieren Schutzmaßnahmen.
Kontrollen und Abweichungen werden festgehalten und an die Bauleitung gemeldet.
Soll auf einem Grundstück am Osterfeuerberger Ring eine alte Lagerhalle abgerissen und ein Wohn- und Geschäftshaus gebaut werden, dann beginnt die Umweltbegleitung vor dem Abriss. Wir prüfen Gebäude und Gehölze auf Vogelnester und Fledermausquartiere. Fällungen legen wir in den zulässigen Zeitraum.
Wird anschließend die Baugrube ausgehoben, dann begleiten wir die Arbeiten in den aufgefüllten Sanden. Auffälliger Aushub wird getrennt, Grundwasser wird nur mit Genehmigung abgepumpt und die Bäume am Ring bleiben durch Stamm- und Wurzelschutz geschützt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltschäden entstehen durch Logistik: falsch abgestellte Fahrzeuge, Lager im Wurzelbereich, vermischter Aushub. Deshalb stimmen wir Umweltkontrollen eng mit Einrichtung und Anlieferung ab.
Für Bauvorhaben in Bremen-Osterfeuerberg verbinden wir die ökologische Baubegleitung auf Wunsch mit der operativen Baulogistik. Wer Material verteilt und Abfall trennt, achtet dann gleichzeitig auf Schutzzonen und getrennte Haufen.
Im dicht bebauten Ortsteil selbst stehen eher Straßenbäume, Gehölze und der Boden im Mittelpunkt. Für sie gelten die Baumschutzverordnung und die Fällzeiten. Bei Vorhaben im benachbarten Hohweg mit Maschinenfleet und Kleiner Wümme prüfen wir die Lage im Einzelfall.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir erstellen einen Kontrollplan für Bäume, Boden, Grundwasser und Artenschutz.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Osterfeuerberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit