
Bremen-Gete wirkt auf den ersten Blick wie ein reines Wohn- und Büroquartier. Doch der Ortsteil trägt den Namen eines Wasserlaufs: Die Gete floss früher von Hastedt an zwei länglichen Teichen, den Getekuhlen, vorbei und entlang der heutigen Schwachhauser Heerstraße bis zur Kleinen Wümme. Mit der Bebauung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschwand sie. Übrig ist ein kleiner Teich im Kleingartengebiet „Zum Stillen Frieden“ westlich der Obernkirchner Straße.
Heute prägen große Straßenbäume, alte Gärten und ein feuchter, weicher Untergrund die Umweltseite des Bauens. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Baumschutz, Artenschutz und Bodenschutz auf der Baustelle eingehalten und dokumentiert werden, ohne den Bauablauf unnötig aufzuhalten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Bäume sind das wichtigste Schutzgut. Die Schwachhauser Heerstraße ist auf ihrer ganzen Länge mit Bäumen bestanden, dazu kommen alte Bäume in Gärten und Höfen. Viele fallen unter die Bremer Baumschutzverordnung. Eine Fällung braucht eine Befreiung der Naturschutzbehörde und Ersatzpflanzungen. Auch der Beirat im Stadtteil achtet auf Baumfällungen.
Alte Bäume und Gebäude sind zugleich Lebensraum. Bei einem Bebauungsplan im benachbarten Ortsteil Radio Bremen wurden Höhlenbäume mit Kamera und Hubsteiger auf Fledermäuse und Vögel geprüft. Gefunden wurden Nester von Amsel, Blaumeise, Kohlmeise, Elster, Ringeltaube und Zaunkönig. Solche Kontrollen gehören auch in Bremen-Gete vor jede Fällung und jeden Abbruch.
Unter der Oberfläche liegen im Stadtteil mehrere Meter Schluff, Ton und Torf über den Wesersanden, das Grundwasser steht nahe am Gelände und ist teils gespannt. Regenwasser kann deshalb oft nicht versickern. Wasserhaltungen für Keller oder Tiefgaragen müssen sorgfältig geplant werden, damit Bäume und Nachbargrundstücke nicht trockenfallen.

Wir prüfen, ob Stammschutz, Wurzelschutz und Abstände eingehalten werden, halten Material aus dem Kronen- und Wurzelbereich fern und dokumentieren den Zustand der geschützten Bäume.
Vor Fällungen, Dacharbeiten und Abbruch kontrollieren wir Höhlen, Spalten und Nischen auf Besatz. Ist ein Quartier belegt, stimmen wir mit Fachgutachter und Behörde das weitere Vorgehen ab.
Wir behalten Wasserhaltungen, Einleitungen und die Lagerung von Aushub im Blick, achten auf getrennte Haufwerke und darauf, dass Schlamm und Zementwasser nicht in die Kanalisation gelangen.
Alle Kontrollen, Funde und Maßnahmen halten wir in Protokollen fest. So lässt sich gegenüber Behörde und Bauherr belegen, dass die Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan eingehalten wurden.
Geschützte Bäume überstehen die Bauzeit ohne vermeidbare Schäden.
Artenschutzkonflikte werden erkannt, bevor sie die Baustelle stoppen.
Wasserhaltung und Aushub laufen kontrolliert und nachvollziehbar.
Sie können gegenüber Behörde und Nachbarn belegen, was getan wurde.
→ Wir stimmen mit Bauleitung und Behörde eine wurzelschonende Bauweise wie Handschachtung im Wurzelbereich ab und begleiten die Arbeiten vor Ort.
→ Wir stoppen die Arbeiten an der Stelle, prüfen das Nest und klären mit der Naturschutzbehörde, wann und wie weitergearbeitet werden darf.
→ Wir überwachen Wasserstände und Bäume während der Absenkung und melden früh, wenn Bewässerung oder eine Anpassung der Wasserhaltung nötig wird.
→ Wir sorgen für Abdeckung der Haufwerke, eine Rinne oder Absetzbecken und dafür, dass belastetes Wasser nicht in die Kanalisation läuft.
Wohnhäuser mit Tiefgaragen und Dachbegrünung, wie sie im Stadtteil auf früheren Betriebsflächen geplant wurden, mit Baumkartierung und Artenschutzprüfung.
Leitungs-, Gehweg- und Gleisarbeiten an der Schwachhauser Heerstraße im Wurzelbereich der Straßenbäume.
Eine geplante bauliche Erweiterung an der Heerstraße, für die ein Umweltbericht zum Bebauungsplan erstellt wurde.
Arbeiten an Altbauten und Bauten der 1970er Jahre, bei denen Nischen und Dachräume auf Gebäudebrüter und Fledermäuse geprüft werden.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und stellen zusammen, welche Umweltauflagen für die Baustelle gelten.
Bäume, Quartiere und sensible Flächen werden markiert und in den Einrichtungsplan übernommen.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig Schutzmaßnahmen, Wasserhaltung und Haufwerke und greifen bei Abweichungen ein.
Protokolle, Fotos und Fundmeldungen fassen wir zusammen und übergeben sie für Behörde und Bauakte.
Soll in Bremen-Gete hinter einem Altbau ein Anbau mit Keller entstehen und stehen auf dem Grundstück alte Bäume mit Höhlen, dann treffen gleich drei Themen zusammen: Baumschutz, Artenschutz und Grundwasser. Jedes davon kann den Bau verzögern, wenn es zu spät auffällt.
Dann prüfen wir vor Baubeginn die Bäume auf Besatz, legen mit der Bauleitung Schutzzonen fest und planen die Wasserhaltung so, dass die Bäume während der Bauzeit versorgt bleiben. Während der Arbeiten kontrollieren wir regelmäßig und protokollieren jede Maßnahme.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung ist mit Einrichtungsplan und Lieferkalender verzahnt. Lagerflächen, Kranstandorte und Zufahrten legen wir so, dass Schutzzonen frei bleiben. Ändert sich der Plan, prüfen wir die Folgen für Bäume und Tiere.
Unsere Leute auf der Baustelle melden Auffälligkeiten direkt. So werden Nester, verletzte Wurzeln oder trübes Wasser in Bremen-Gete bemerkt, bevor daraus ein Problem mit der Behörde wird.
In Bremen regelt die Baumschutzverordnung, welche Bäume ab welcher Größe geschützt sind. Viele Straßenbäume an der Schwachhauser Heerstraße und ältere Bäume in Gärten fallen darunter. Wir klären vor Baubeginn, welche Bäume betroffen sind und ob eine Befreiung mit Ersatzpflanzung beantragt werden muss.

Schicken Sie uns Genehmigung, Lageplan und Bauzeit. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gete. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit