
Berlin-Frohnau entstand ab 1908 als Gartenstadt auf früherem Waldgelände. Viele Grundstücke tragen bis heute alten Baumbestand, die Grünanlagen gehen auf den Gartenarchitekten Ludwig Lesser zurück und große Teile des Ortsteils sind Villen- und Landhausgebiet. Für eine Baustelle bedeutet das wenig freie Fläche, empfindliche Wurzelbereiche und Nachbarn, die nur wenige Meter entfernt wohnen.
Mit der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo Container, Sanitäranlagen, Lager und Kranstandort Platz finden, wie Baustrom und Bauwasser verlegt werden und wo der Bauzaun verläuft. Das geschieht vor dem ersten Spatenstich, damit die Fläche ab dem ersten Arbeitstag geordnet funktioniert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil liegt auf dem westlichen Zipfel der Barnim-Hochfläche und damit bis zu 30 Meter höher als das Berliner Urstromtal. Auf dem Barnim liegt meist eine dünne Schicht Geschiebemergel über eiszeitlichen Sanden. Ob ein Kran oder ein schwerer Containerstapel ohne weitere Gründung stehen kann, klären wir deshalb anhand des Baugrundgutachtens, bevor Standorte festgelegt werden.
Zur Regenwasserversickerung wurden in Frohnau 18 Teiche und Pfuhle angelegt, die heute Teil geschützter Grünanlagen sind. Lagerflächen für Baustoffe, Waschplätze und Betankung gehören nicht in deren Umfeld. Wir planen befestigte Flächen und Auffangwannen so, dass nichts ins Grundwasser oder in die Senken gelangt.
Im Zentrum rund um Ludolfingerplatz und Zeltinger Platz stehen Geschäftshäuser dicht beieinander. Die Invalidensiedlung im Norden ist mit 51 Häusern und ihrer Grünanlage denkmalgeschützt. Wo der Bestand geschützt ist, werden Gerüste, Zaunfüße und Lagerflächen so gestellt, dass Fassaden, Pflaster und Bäume unberührt bleiben.

Wir zeichnen einen Lageplan mit Container, Lager, Kranschwenkbereich und Wegen. Auf Villengrundstücken mit Baumbestand rechnen wir Wurzelschutzzonen von Anfang an ein und suchen Ausweichflächen, wenn das eigene Grundstück nicht reicht.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden nach Zahl der Beschäftigten bemessen und so gestellt, dass sie Zufahrt und Nachbargrundstücke nicht blockieren. Für Sanitäranlagen klären wir, ob ein Anschluss an das Netz möglich ist.
Wir stimmen Anschlüsse mit den Netzbetreibern ab, planen Verteilerschränke und Leitungswege und achten darauf, dass Kabel nicht über Gehwege oder durch Wurzelbereiche laufen.
Der Zaun schließt die Fläche ab und lässt Gehwege frei, wo es geht. Muss der öffentliche Raum genutzt werden, bereiten wir die Unterlagen für die verkehrsrechtliche Anordnung vor und stellen Beschilderung und Absperrung.
Sie wissen vor Baubeginn, wo jede Anlage steht und welche Fläche dafür nötig ist.
Bäume, Nachbarbebauung und geschützte Grünflächen sind im Plan berücksichtigt, bevor das erste Fahrzeug kommt.
Strom, Wasser und Sanitär funktionieren ab dem ersten Arbeitstag.
Container, Zaun, Versorgung und Verkehrssicherung liegen bei einem Ansprechpartner.
→ Wir prüfen gestapelte Container, Lager auf Abruf und eine Fläche im Straßenraum mit Sondernutzung. Material kommt dann in kleinen Mengen, damit kein Zwischenlager nötig wird.
→ Schleppkurven werden vorab für Kran, Containerfahrzeug und Betonmischer geprüft. Wo der Platz fehlt, planen wir kleinere Fahrzeuge oder eine Einbahnregelung für die Bauzeit.
→ Wir halten Abstände ein, schützen Fassaden und Pflaster mit Abdeckungen und stimmen Kranstandorte mit den Auflagen der Genehmigung ab.
→ Lager für Öl, Farben und Zement liegen auf befestigten Flächen mit Auffangwannen. Waschplätze für Werkzeug werden abgegrenzt und das Wasser gesammelt.
Auf Villengrundstücken mit Baumbestand geht es um Containerstandorte außerhalb der Wurzelbereiche und um eine Lagerfläche, die das Nachbargrundstück nicht berührt.
In Siedlungen wie der Invalidensiedlung brauchen Gerüste und Lager Abstand zu Fassaden und Grünanlagen. Bewohner bleiben oft während der Arbeiten im Haus.
Rund um Ludolfingerplatz und Zeltinger Platz gibt es kaum Freiflächen. Die Einrichtung nutzt Hinterhöfe oder eine genehmigte Fläche im Straßenraum.
Bei Umbauten an Schulgebäuden im Ortsteil trennt die Einrichtung Baufeld und Schulhof, damit der Betrieb weiterlaufen kann.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Bäume und Nachbarbebauung an und klären die Vorgaben aus der Genehmigung.
Container, Lager, Kran, Versorgung und Zaun werden in einen Plan gezeichnet, den Bauherr und Bauleitung freigeben.
Zaun, Container, Strom und Wasser werden in der vereinbarten Reihenfolge gestellt und angeschlossen.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Einrichtung an. Am Ende bauen wir zurück und stellen die Fläche wieder her.
Liegt ein Neubau für ein Mehrfamilienhaus auf einem Grundstück mit hohen alten Bäumen in Berlin-Frohnau, dann bleiben für Container und Lager oft nur ein schmaler Streifen am Rand und der Vorgarten. Wir stellen Aufenthalts- und Materialcontainer übereinander, legen die Lagerfläche außerhalb der Wurzelschutzzone an und planen den Kran so, dass sein Schwenkbereich nicht über das Nachbardach reicht.
Wird zusätzlich ein Teil der Straße gebraucht, dann beantragen wir die Sondernutzung, stellen die Beschilderung und richten die Anlieferung so ein, dass Material in kurzen Takten kommt. Damit bleibt der Gehweg für Fußgänger und Schulkinder passierbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management: Wo die Lagerfläche liegt, entscheidet über Anlieferzeiten und Fahrwege. Ebenso bestimmt er, wo Wachpersonal Tor und Zaun kontrolliert und wo ein Sanitätsraum Platz findet.
Bei Vorhaben am Waldrand oder nahe den Teichen fließen Hinweise der ökologischen Baubegleitung in den Plan ein. So steht schon beim Einrichten fest, welche Flächen tabu sind.
Für Container, Mulden oder Lager im öffentlichen Straßenraum braucht es eine Sondernutzungserlaubnis und meist eine verkehrsrechtliche Anordnung. Wir bereiten die Unterlagen vor und planen die Fläche so, dass Gehweg und Zufahrten der Nachbarn frei bleiben.

Schicken Sie uns Lageplan und geplanten Bauablauf. Wir erstellen daraus einen Vorschlag für die Baustelleneinrichtung auf Ihrem Grundstück.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Frohnau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit