
Berlin-Friedrichshagen ist ein Ortsteil am Wasser. Im Süden grenzt er an den Großen Müggelsee, den größten See Berlins, im Westen mündet bei Hirschgarten die Erpe in die Spree. Am Seeufer fördert das Wasserwerk Friedrichshagen seit 1893 Trinkwasser für die Stadt.
Baustellen in diesem Umfeld berühren fast immer Belange von Gewässer-, Boden- und Naturschutz. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigungen eingehalten werden, Schäden gar nicht erst entstehen und alles nachvollziehbar dokumentiert ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Wasserwerk Friedrichshagen belegt rund 55 Hektar am Müggelseedamm und gewinnt einen großen Teil seines Rohwassers aus dem See, gefördert über Brunnengalerien. Für Baustellen im Umfeld gelten deshalb die Regeln der Wasserschutzgebiete. Kraftstoff, Öl und Bauchemie dürfen nicht in Boden oder Grundwasser gelangen.
Der Müggelsee ist Landschaftsschutzgebiet und Teil des Natura-2000-Netzes. Teile des Ufers und der Seefläche sind seit 2017 Naturschutzgebiet. Wer am Ufer baut, muss mit Auflagen zu Bauzeiten, Uferschutz und Artenschutz rechnen und Eingriffe in Röhricht und Gehölze vermeiden.
Durch das Erpetal fließt die Erpe. Das Tal ist seit 1957 Landschaftsschutzgebiet, ein Teil des Flusslaufs ist seit 2003 Naturschutzgebiet. Hinzu kommen alte Bäume in den Villenvierteln und an der Bölschestraße, drei Maulbeerbäume dort sind Naturdenkmale. Baumschutz ist deshalb auf vielen Baustellen im Ortsteil Pflicht.

Wir kontrollieren Betankungsflächen, Auffangwannen und Lager für wassergefährdende Stoffe und prüfen, ob Bauwasser ordnungsgemäß abgeleitet wird.
Wir prüfen Stammschutz, Wurzelbereiche und Schutzzäune und dokumentieren den Zustand geschützter Bäume vor, während und nach den Arbeiten.
Vor Fällungen, Abbruch oder Arbeiten am Ufer prüfen wir mit Fachgutachtern Brutplätze und Quartiere und achten auf Schonzeiten.
Alle Kontrollen werden mit Foto und Befund festgehalten. Bauherren haben damit einen Nachweis gegenüber Wasser-, Naturschutz- und Bauaufsichtsbehörde.
Auflagen aus Genehmigungen werden nachweislich eingehalten.
Baustopps wegen Verstößen gegen Natur- oder Gewässerschutz werden vermieden.
Bäume, Ufer und Boden bleiben geschützt.
Die Dokumentation steht für jede Prüfung der Behörden bereit.
→ Wir kontrollieren Maschinen regelmäßig auf Leckagen, sorgen für Bindemittel an jeder Maschine und lassen verunreinigten Boden sofort fachgerecht aufnehmen.
→ Wir prüfen vorab mit Fachgutachtern Brutvorkommen, legen die Arbeiten außerhalb der Brutzeit und begleiten den Schnitt.
→ Wir sorgen für Schutzzäune und Bodenschutzplatten, kontrollieren die Einhaltung und weisen Fahrer und Gewerke ein.
→ Wir planen mit der Bauleitung Absetzbecken oder Filter und prüfen, dass nur geklärtes Wasser abgeleitet wird.
Arbeiten nahe dem Wasserwerk und seinen Brunnengalerien, bei denen der Schutz des Grundwassers Vorrang hat.
Sanierungen an Uferbefestigungen, Stegen oder Wegen am Müggelsee und an der Spree im Schutzgebiet.
Wohnbauten in der Nähe des Landschaftsschutzgebiets, bei denen Gewässer und Wiesen geschützt werden müssen.
Arbeiten in Villenvierteln und an der Bölschestraße, wo geschützte Bäume und Naturdenkmale stehen.

Wir lesen Genehmigungen, Gutachten und Auflagen und stellen fest, welche Schutzgüter auf der Baustelle betroffen sind.
Für Wasser, Boden, Bäume und Artenschutz legen wir fest, was wann geprüft wird und wer zuständig ist.
Wir kontrollieren vor Ort, weisen Gewerke ein und greifen ein, wenn Auflagen nicht eingehalten werden.
Protokolle mit Fotos gehen regelmäßig an Bauherrn und auf Wunsch an die Behörden. Zum Abschluss gibt es einen Bericht.
Liegt eine Baustelle am Müggelseedamm im Umfeld der Trinkwassergewinnung, dann gelten strenge Regeln für wassergefährdende Stoffe. In diesem Fall legen wir mit der Bauleitung eine abgedichtete Betankungsfläche fest, kontrollieren Maschinen wöchentlich und halten jede Kontrolle im Protokoll fest.
Grenzt das Baufeld zugleich an Ufergehölze, dann prüfen wir vor Beginn mit einem Fachgutachter, ob dort Vögel brüten. Rodungen und Rückschnitte legen wir außerhalb der Brutzeit, Schutzzäune markieren die Grenze zum Ufer.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen beginnen schon bei der Baustelleneinrichtung: Wo stehen Tank und Gefahrstofflager, wo verläuft der Schutzzaun um Bäume, wohin fließt das Bauwasser? Diese Fragen klären wir gemeinsam mit der Einrichtungsplanung.
Das Personal der operativen Baulogistik wird in die Regeln eingewiesen, etwa zur Abfalltrennung und zum Umgang mit Ölen. So tragen alle auf der Baustelle in Berlin-Friedrichshagen den Umweltschutz mit.
Der Große Müggelsee ist Landschaftsschutzgebiet und Teil von Natura 2000, Teile davon sind Naturschutzgebiet. Dazu kommt das Erpetal als Landschaftsschutzgebiet. Hinzu kommen die Wasserschutzgebiete für die Trinkwassergewinnung am Wasserwerk.

Schicken Sie uns Genehmigung, Lage und Bauzeit. Wir prüfen die Auflagen und senden Ihnen ein Angebot für die Umweltkontrollen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Friedrichshagen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit