
Ein Wohnblock mit zwanzig Geschossen wird nicht vom Kran allein saniert. Fenster, Bäder, Leitungen und Dämmstoff müssen vom Abladeplatz bis in die Wohnung, Altmaterial muss wieder hinunter. In Berlin-Friedrichsfelde, wo viele Häuser sechs bis zwanzig Geschosse haben und während der Arbeiten bewohnt bleiben, ist dieser Weg der eigentliche Engpass.
Unsere operative Baulogistik übernimmt diesen Weg. Baulogistiker, Staplerfahrer, Aufzugsführer und Bauhelfer nehmen Material an, verteilen es auf die Etagen, halten Wege sauber und organisieren die Entsorgung. Die Fachfirmen können sich so auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die meisten Wohnungen im Ortsteil liegen in Plattenbauten aus den 1960er bis 1990er Jahren. Bei einer Strang- oder Fenstersanierung wird Etage für Etage gearbeitet, während nebenan Menschen wohnen. Material muss in kleinen Mengen zur richtigen Wohnung, Treppenhäuser und Aufzüge dürfen nicht dauerhaft blockiert sein. Das verlangt Personal, das den Takt der Gewerke kennt und Transporte danach plant.
Lagerplatz ist knapp. Zwischen den Blöcken stehen Parkplätze, Spielplätze und Grünflächen, die nicht wochenlang belegt werden können. Deshalb wird in Berlin-Friedrichsfelde oft vom Lkw direkt in den Bauaufzug umgeschlagen. Wer diesen Umschlag steuert, entscheidet darüber, ob die Gewerke im Haus warten oder weiterarbeiten.
Bei Sanierungen fallen große Mengen Altmaterial an: Fenster, Fliesen, Leitungen, Bodenbeläge. Sie müssen getrennt erfasst und abgefahren werden, ohne dass Container den Hof füllen. In der Splanemann-Siedlung und im alten Dorfkern sind die Häuser niedriger, dafür die Wege enger und die Bauten denkmalgeschützt. Dort zählt vorsichtiger Transport von Hand.

Ein Projektleiter koordiniert Transporte, Lager und Entsorgung. Baulogistiker setzen den Tagesplan um, nehmen Lieferungen an und sprechen sich mit den Vorarbeitern der Gewerke ab.
Sie bringen Material vom Abladeplatz zum Bauaufzug und von dort auf die Etagen. Feste Fahrzeiten für den Aufzug sorgen dafür, dass jedes Gewerk seinen Anteil bekommt.
Wir sammeln Altmaterial nach Sorten, stimmen Containerwechsel mit dem Entsorger ab und halten fest, was wann abgefahren wurde. So bleibt der Hof frei und die Nachweise stimmen.
Bauhelfer tragen Material dorthin, wo kein Gerät hinkommt. Reinigungskräfte halten Treppenhäuser, Aufzüge und Zugangswege sauber, die Bewohner jeden Tag nutzen.
Fachfirmen arbeiten an ihrer Aufgabe, statt Material zu schleppen.
Aufzug, Lager und Hof bleiben auch bei Sanierung im bewohnten Haus nutzbar.
Altmaterial wird getrennt erfasst und rechtzeitig abgefahren.
Saubere Laufwege halten das Verhältnis zu den Bewohnern entspannt.
→ Wir vergeben feste Aufzugszeiten je Gewerk und füllen Lücken mit Entsorgungsfahrten. So läuft der Aufzug über den ganzen Tag.
→ Jede Lieferung bekommt eine Zieletage und einen Abstellplatz. Unsere Logistiker verteilen danach und räumen Reste am Abend ab.
→ Containerwechsel richten sich nach dem Baufortschritt, nicht nach einem festen Rhythmus. Getrennt gesammelt wird schon auf der Etage.
→ Reinigung gehört bei uns zum Tagesplan. Laufwege werden geschützt und am Ende der Schicht gereinigt.
Etagenweise Arbeiten in vielgeschossigen Wohnblöcken mit Bauaufzug, festen Transportzeiten und täglicher Reinigung.
Wohnhäuser zwischen Bestandsgebäuden, bei denen Material direkt vom Lkw in den Bau geht, weil kaum Lagerfläche bleibt.
Arbeiten an Schulgebäuden im Ortsteil, oft in den Ferien gebündelt, mit viel Material in kurzer Zeit.
Arbeiten an den niedrigen Häusern der Splanemann-Siedlung oder im Dorfkern, bei denen Transporte vorsichtig und oft von Hand laufen.

Wir besprechen mit der Bauleitung, welche Rollen gebraucht werden und in welchen Bauphasen.
Projektleitung, Logistiker, Geräteführer, Bauhelfer und Reinigung stellen wir nach Umfang und Bauphase zusammen.
Vor dem Start gehen wir Baustellenordnung, Aufzugszeiten und Ansprechpartner gemeinsam durch.
Mit dem Baufortschritt passen wir Besetzung und Schichten an. Über Änderungen sprechen wir mit Ihnen.
Wird in Berlin-Friedrichsfelde ein bewohntes Hochhaus strangweise saniert, dann arbeiten Sanitär, Elektro, Fliesenleger und Maler in kurzen Abständen hintereinander in denselben Wohnungen. Dann planen wir für jede Etage einen Tag, an dem das Material für alle Gewerke heraufkommt. Ein zweiter Tag ist für das Altmaterial reserviert.
Fällt ein Gewerk aus dem Takt, dann verschieben wir nur dessen Transporte und halten die anderen stabil. Am Abend räumen unsere Bauhelfer die Flure, die Reinigungskräfte säubern Aufzug und Treppenhaus. Die Bewohner finden ihr Haus am nächsten Morgen begehbar vor.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was das Logistik-Management plant. Lieferfenster, Aufzugszeiten und Entsorgungstermine kommen aus einem Plan, unsere Leute vor Ort sorgen dafür, dass er eingehalten wird.
Rückmeldungen von der Baustelle fließen zurück in die Planung. Wenn in Berlin-Friedrichsfelde eine Etage schneller fertig wird als gedacht, ziehen wir die nächste vor. So bleibt die Baulogistik nah am tatsächlichen Stand.
Wir nehmen Material an, transportieren es zum Einbauort, bedienen Stapler und Bauaufzug, organisieren die Entsorgung und reinigen Laufwege. Was genau dazugehört, legen wir mit Ihnen fest. Die eigentlichen Bauleistungen bleiben bei den Fachfirmen.

Beschreiben Sie uns Vorhaben, Bauzeit und Gewerke. Wir schlagen Ihnen ein Team für Transport, Entsorgung und Reinigung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Friedrichsfelde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit