
Vielgeschossige Wohnblöcke in Plattenbauweise prägen das Bild des Ortsteils. Wer sie saniert, steht auf Fassadengerüsten, arbeitet an Dachkanten oder in Aufzugsschächten. Neue Häuser in den Lücken der Siedlung entstehen mit Kran, Fertigteilen und Gründungen auf feuchtem Grund. Auf solchen Baustellen kann ein Sturz oder eine eingeklemmte Hand schnell ernst werden.
Für Bauvorhaben in Berlin-Fennpfuhl stellen wir Betriebssanitäter, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes helfen. Sie übernehmen die medizinische Erstversorgung, lotsen die Retter durch die Siedlung und kümmern sich um Sanitätsbereich und Meldewege. Den Umfang des Dienstes bestimmen Beschäftigtenzahl und Gefährdung der jeweiligen Baustelle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
DGUV Vorschrift 1 § 27 schreibt einen Betriebssanitäter vor, sobald mehr als 100 Versicherte auf einer Baustelle tätig sind. Im Ortsteil kommen dafür vor allem umfangreiche Wohnungsneubauten und Schulbauten infrage, bei denen Rohbau, Fassade und Ausbau zeitweise parallel laufen. Liegt die Zahl darunter, lohnt sich ein Sanitäter trotzdem, wenn die Arbeiten selbst gefährlich sind.
Riskant sind in der Großsiedlung vor allem drei Dinge: Arbeit in großer Höhe an den Wohnblöcken, das Einheben schwerer Fertigteile und Gründungen auf weichem Untergrund. Am Anton-Saefkow-Platz zog sich der Bau wegen morastigen Bodens bis in die 1980er Jahre. Wo heute in solchem Grund ausgehoben wird, braucht die Grube Verbau und Wasserhaltung. Ein Verletzter dort unten ist schwer zugänglich.
Die Wahl der Klinik trifft die Leitstelle des Rettungsdienstes, nicht die Baustelle. Für uns zählt der Weg bis zum Patienten. Zwischen den Wohnzeilen sehen Höfe, Wohnwege und Feuerwehrzufahrten für Ortsfremde ähnlich aus. Ein vereinbarter Übergabepunkt an der Straße verhindert, dass der Rettungswagen sucht.

Der Sanitäter versorgt Schnitt- und Quetschwunden, stillt Blutungen, stabilisiert Verletzte und überwacht Atmung und Puls. Schwere Fälle betreut er, bis Notarzt oder Rettungswagen übernehmen.
Für jede Baustelle in Berlin-Fennpfuhl legen wir einen Übergabepunkt fest, den der Notruf nennt. Dort holt ein Posten die Retter ab und bringt sie auf direktem Weg zum Verletzten.
Ob ein eigener Raum, ein Teil eines Containers oder eine andere Lösung genügt und was darin bereitliegt, legen wir nach Absprache mit Ihnen und der Fachkraft für Arbeitssicherheit fest.
Jede Behandlung kommt ins Verbandbuch. Bei Unfällen, die gemeldet werden müssen, liefern wir der Bauleitung die Angaben für die Unfallanzeige.
Fachkundige Hilfe ist auf der Baustelle, lange bevor ein Rettungswagen eintrifft.
Retter verlieren in der verwinkelten Siedlung keine Zeit mit der Suche.
Die Pflichten aus DGUV Vorschrift 1 sind erfüllt und schriftlich belegt.
Wer auf Gerüst und Dach arbeitet, weiß, dass im Notfall jemand kommt.
→ Der Sanitäter kennt die Gerüstabschnitte des Tages und ist per Funk gerufen. Wie eine Rettung aus der Höhe abläuft, haben Feuerwehr und Bauleitung vorab besprochen.
→ Der Rettungsweg aus der Grube ist vorher geplant. Welches Gerät dafür auf der Baustelle bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
→ Weil der Notruf den Übergabepunkt nennt, wartet dort schon ein Posten. Er winkt das Fahrzeug heran und fährt voraus bis zum Baufeld.
→ Der Sanitäter holt ihn in den Schatten, versorgt ihn und spricht mit der Bauleitung über längere Pausen und Trinkwasser auf dem Dach.
Neue Wohnhäuser in der Großsiedlung, bei denen in Spitzenzeiten die Grenze von 100 Beschäftigten überschritten werden kann.
Sanierung an vielgeschossigen Gebäuden, mit langen Gerüststandzeiten und Arbeit an der Absturzkante.
Baugruben mit Verbau und Wasserhaltung im früher morastigen Gelände.
Vorhaben mit Kran und Montage, die oft in kurzen Zeitfenstern wie den Ferien gebündelt werden.

Anhand von Beschäftigtenzahl, Bauablauf und Gefährdungsbeurteilung klären wir, ob ein Sanitäter vorgeschrieben ist oder sich empfiehlt.
Übergabepunkt, Funk, Rettungsweg und Sanitätsbereich stimmen wir mit Bauleitung und Koordinator ab.
Der Sanitäter geht die Fläche ab, lernt die Vorarbeiter kennen und macht seinen Standort bekannt.
Eine Übung zeigt, ob die Kette trägt. Bei jedem neuen Bauabschnitt prüfen wir Wege und Punkte erneut.
Sind auf einem Ergänzungsbau in Berlin-Fennpfuhl mehr als 100 Menschen gleichzeitig tätig, dann gehört ein Betriebssanitäter fest dazu. Er beginnt den Tag mit einem Blick auf den Bauablauf: Wo wird eingehoben, wo am Gerüst gearbeitet, wo in der Grube? Danach richtet er seinen Standort und seine Runden aus.
Verletzt sich dann ein Arbeiter beim Schalen, dann ist der Sanitäter in kurzer Zeit zur Stelle und übernimmt die Versorgung. Ein Kollege wählt den Notruf und nennt den Übergabepunkt. Am Tor stoppt die Wache den Lieferverkehr, damit der Rettungswagen freie Fahrt bis zum Bauteil hat.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon bei der Baustelleneinrichtung legen wir Übergabepunkt, Rettungsweg und Sanitätsbereich fest. Ändert sich mit der Bauphase der Lageplan, prüfen wir, ob der Weg zum Verletzten noch frei ist.
Wache am Tor, operative Kräfte und Sanitäter arbeiten im Notfall als eine Kette: Die einen räumen Wege und halten Lkw zurück, der andere versorgt. So muss niemand im entscheidenden Moment erst überlegen, wer was tut.
Maßgeblich ist nach DGUV Vorschrift 1 § 27 die Zahl der Versicherten auf der Baustelle. Arbeiten dort mehr als 100 Menschen, ist ein Betriebssanitäter erforderlich. Wie die Pflicht unter den Firmen geregelt wird, klären Bauherr und Koordinator im Vorfeld.

Schreiben Sie uns, wie viele Menschen auf Ihrer Baustelle arbeiten und welche Arbeiten anstehen. Wir sagen Ihnen, welcher Sanitätsdienst passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Fennpfuhl. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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