
Die DGUV Vorschrift 1 verlangt in § 27 einen Betriebssanitäter, sobald auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte anwesend sind. Diese Zahl wird nicht bei jedem Vorhaben erreicht, wohl aber bei großen Brückenbaustellen, bei Gewerbeneubauten und bei Sanierungen, die mehrere Wohnblöcke zugleich erfassen.
Für solche Baustellen in Berlin-Charlottenburg-Nord stellen wir Betriebssanitäter. Sie versorgen Verletzte, bis der Rettungsdienst eintrifft, führen die Rettungskräfte zum Einsatzort und halten jede Hilfeleistung schriftlich fest. Den Bedarf ermitteln wir mit Ihnen aus der Personalplanung je Bauphase.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Autobahndreieck Charlottenburg führt die Rudolf-Wissell-Brücke den Stadtring über die Spree. Mit rund 932 Metern gilt sie als längste Einzelbrücke im Berliner Stadtgebiet, ein Ersatzneubau ist geplant. Arbeiten an solchen Bauwerken finden in großer Höhe, über Wasser und neben fließendem Verkehr statt. Ein Unfall dort verlangt geübte Helfer und einen vorab geklärten Weg zum Verletzten.
Der Ortsteil ist von Kanälen und Spree begrenzt. Rettungswagen erreichen Baustellen über Brücken und die großen Dämme. Wo eine Baustelle tief in einer Siedlung oder am Kanalufer liegt, kann der letzte Abschnitt unübersichtlich sein. Ein fester Treffpunkt an der Hauptstraße spart dann Zeit.
Bei Aufstockungen und Dachsanierungen auf den Wohnzeilen wird in der Höhe gearbeitet, oft auf Gerüsten an bewohnten Häusern. Stürze, Schnittverletzungen und Unfälle mit Maschinen gehören zu den häufigen Lagen. Der Sanitäter muss alle Geschosse und Zugänge kennen.

Unsere Sanitäter leisten Erste Hilfe bei Stürzen, Schnitt- und Quetschverletzungen und betreuen Verletzte, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Den Weg vom Damm bis zum Baufeld halten wir frei. Wo der Rettungswagen empfangen wird, legen wir vorab fest.
Welche Ausstattung zum Einsatz kommt, stimmen wir nach Absprache mit Bauleitung und Arbeitsschutz ab. Der Sanitätsraum wird in der Baustelleneinrichtung eingeplant.
Jede Hilfeleistung wird dokumentiert. Auf Wunsch unterstützen wir Unterweisungen der Beschäftigten zu Notruf und Rettungskette.
Verletzte erhalten sofort fachkundige Hilfe.
Rettungskräfte werden am Treffpunkt empfangen und ohne Suchen zum Einsatzort geführt.
Die Vorgabe der DGUV für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist erfüllt.
Die Dokumentation steht für Berufsgenossenschaft und Arbeitsschutz bereit.
→ Wir klären vorab mit der Bauleitung, wie Verletzte von dort geborgen werden und wo die Feuerwehr bei Bedarf ansetzen kann.
→ Der Sanitäter kennt die Zugänge, versorgt vor Ort und weist dem Rettungsdienst den kürzesten befahrbaren Weg.
→ Beim Notruf wird ein Treffpunkt an der Hauptstraße genannt. Eine zweite Person wartet dort und lotst das Fahrzeug.
→ Wir planen den Sanitätsdienst nach der Personalkurve und sind in diesen Wochen mit der nötigen Zahl an Kräften da.
Großbaustellen am Stadtring wie der geplante Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke mit Arbeiten in der Höhe.
Mehrere Wohnblöcke gleichzeitig, bei denen die Zahl der Beschäftigten über 100 steigen kann.
Hallen und Gebäude im Gewerbegebiet auf der ehemaligen Speerplatte mit vielen Gewerken in der Ausbauphase.
Ufer- und Brückenarbeiten an Hohenzollernkanal und Westhafenkanal mit eigenen Gefahren.

Wir sehen uns an, in welchen Bauphasen mehr als 100 Versicherte anwesend sind und welche Arbeiten besonders gefährlich sind.
Treffpunkt, Rettungswege, Meldewege und Sanitätsraum werden festgelegt und allen Beteiligten bekannt gemacht.
Unsere Kräfte sind zu den vereinbarten Zeiten auf der Baustelle und versorgen im Ernstfall.
Einsätze werden dokumentiert. Häufen sich Verletzungen an einer Stelle, sprechen wir das mit der Bauleitung durch.
Arbeiten auf einer Baustelle am Stadtring in Berlin-Charlottenburg-Nord über längere Zeit mehr als 100 Menschen, dann ist während der Schichten ein Betriebssanitäter auf dem Gelände. Sein Sanitätsraum liegt nahe der Zufahrt. Er kennt die Zugänge zu allen Arbeitsebenen und den Treffpunkt für den Rettungsdienst.
Verletzt sich dann ein Beschäftigter auf einer Arbeitsebene, ruft die Bauleitung den Notruf, der Sanitäter versorgt den Verletzten und ein Kollege geht zum Treffpunkt. Der Rettungswagen wird dort empfangen und auf dem freigehaltenen Weg zur Unfallstelle geführt. Anschließend wird der Einsatz im Verbandbuch festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege, Treffpunkte und der Standort des Sanitätsraums gehören in den Lageplan der Baustelleneinrichtung. Wir planen sie von Anfang an mit, damit Lager, Container und Lieferverkehr sie nicht zustellen.
Mit dem Personal am Tor ist abgesprochen, dass Rettungskräfte ohne Wartezeit eingelassen werden. Auf großen Baustellen in Berlin-Charlottenburg-Nord gibt der Sanitäter außerdem Hinweise auf Gefahrenstellen an die Bauleitung weiter.
Die DGUV Vorschrift 1 § 27 nennt Baustellen mit mehr als 100 anwesenden Versicherten. In Berlin-Charlottenburg-Nord betrifft das vor allem Brückenbau am Stadtring, größere Gewerbebauten und Sanierungen mehrerer Wohnblöcke zugleich. Wir prüfen mit Ihnen, ab wann die Grenze erreicht wird.

Teilen Sie uns Bauvorhaben, Laufzeit und die erwartete Zahl der Beschäftigten mit. Wir planen den Sanitätsdienst passend zu Ihren Bauphasen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Charlottenburg-Nord. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit