
Britz ist dichter Stadtteil und zugleich voller Grün und Wasser. Neun Pfuhle und Teiche liegen verstreut im Ortsteil, dazu kommen der Teltowkanal, der Britzer Garten, Gutspark und Kleingärten. Wo gebaut wird, sind Bäume, Böden, Gewässer und Tiere fast immer betroffen, auch wenn die Baustelle selbst klein ist.
Unsere ökologische Baubegleitung in Berlin-Britz sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren, dokumentieren und melden, bevor aus einer Kleinigkeit ein Schaden wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Pfuhle des Ortsteils, darunter Krugpfuhl, Hufeisenteich, Fennpfuhl und Britzer Kirchteich, liegen in Mulden der Landschaft. Der Hufeisenteich in der Mitte der Hufeisensiedlung gilt als Rest einer eiszeitlichen Grundwassersenke. Baugruben in ihrer Nähe können den Wasserstand beeinflussen, Einträge aus der Baustelle gelangen schnell ins Wasser.
Der Teltowkanal galt lange als eines der am stärksten belasteten Gewässer Berlins, seine Wasserqualität hat sich seit Beginn des Jahrhunderts verbessert. Bauen am Ufer heißt hier, kein Schmutzwasser, keinen Zementschlamm und keine Betriebsstoffe in den Kanal gelangen zu lassen.
Hinzu kommt Grün, das unter Schutz steht. Die Hufeisensiedlung ist seit 2010 auch Gartendenkmal, der Gutspark am Schloss wurde bereits 1690 angelegt, im Britzer Garten wachsen Kopfweiden, Streuobstwiesen und rund 60 Baumarten. Auch auf großen Brachen wie den früheren Antennenflächen am Tempelhofer Weg plant der Bebauungsplan naturnahe Grünflächen, die während des Baus geschützt werden müssen.

Wir kontrollieren Schutzzäune, Stammschutz und Wurzelbereiche, achten auf Lagerung und Befahrung und melden Schäden sofort an Bauleitung und Fachgutachter.
An Pfuhlen und am Kanal prüfen wir Absetzbecken, Abdeckungen und den Umgang mit Betriebsstoffen. Wasserhaltung und Einleitungen werden nach den Vorgaben der Genehmigung kontrolliert.
Vor Rodungen und Abrissen prüfen wir auf Hinweise auf Vögel, Fledermäuse oder andere geschützte Arten. Die Maßnahmen, die der Gutachter festgelegt hat, begleiten wir vor Ort.
Oberboden wird getrennt gelagert, verdichtete Flächen werden festgehalten. Alle Kontrollen dokumentieren wir mit Fotos und Protokollen für Behörde und Bauherrn.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden nachweisbar eingehalten.
Schäden an Bäumen, Gewässern und Böden werden früh erkannt.
Lückenlose Protokolle erleichtern Abnahme und Gespräche mit der Behörde.
Baustopps wegen Umweltverstößen lassen sich eher vermeiden.
→ Regelmäßige Rundgänge, klar markierte Schutzzonen und eine kurze Einweisung jedes Gewerks halten diese Flächen frei.
→ Absetzbecken, Filter und Abdeckungen werden vor dem Aushub eingeplant und nach jedem Starkregen kontrolliert.
→ Vor dem Abriss steht eine Kontrolle. Bei Hinweisen auf geschützte Arten wird der Gutachter einbezogen und der Ablauf angepasst.
→ Wir fassen die Auflagen in einer kurzen Liste für Bauleitung und Gewerke zusammen und prüfen sie bei jeder Kontrolle.
Großvorhaben wie das Quartier am Tempelhofer Weg, bei denen Grünflächen und Baumbestand während des Baus geschützt werden.
Arbeiten in der Hufeisensiedlung mit Schutz von Vorgärten, Bäumen und dem Hufeisenteich.
Gewerbe- und Leitungsbau am Wasser mit Gewässerschutz und Kontrolle von Einleitungen.
Vorhaben in der Nähe von Pfuhlen, Gutspark oder Britzer Garten mit Augenmerk auf Wasserstand und Baumschutz.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und erstellen daraus eine Liste der zu prüfenden Punkte.
Vor Baubeginn halten wir den Zustand von Bäumen, Gewässern und Flächen mit Fotos fest.
In vereinbarten Abständen und nach Starkregen prüfen wir die Baustelle und melden Abweichungen.
Zum Ende der Arbeiten dokumentieren wir den Zustand erneut und übergeben die Unterlagen an Sie.
Liegt eine Baustelle in der Nähe eines Pfuhls, dann beginnt die Begleitung mit der Wasserhaltung. Wir prüfen, ob Absetzbecken und Filter laufen, beobachten das Ufer und halten fest, wenn sich der Wasserstand auffällig verändert. Fällt etwas auf, wird die Bauleitung am selben Tag informiert.
Wird hingegen an Häusern der Hufeisensiedlung gebaut, dann stehen Vorgärten und Bäume des Gartendenkmals im Mittelpunkt. Wir kontrollieren dort Schutzzäune und Lagerflächen und dokumentieren den Zustand vor und nach den Arbeiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen nutzen den Einrichtungsplan: Schutzzonen für Bäume, Lagerflächen für Oberboden und Standorte für Absetzbecken werden dort eingetragen, bevor die Arbeit beginnt.
Auf Baustellen in Berlin-Britz, auf denen wir auch logistisch tätig sind, achten unsere Logistikkräfte im Alltag auf dieselben Regeln. Abfall, Betriebsstoffe und Lieferungen bleiben so aus den geschützten Bereichen heraus.
Der Hufeisenteich etwa ist der Rest einer eiszeitlichen Grundwassersenke, auch die übrigen Pfuhle zeigen, wo Wasser in der Landschaft steht. Wird für eine Baugrube Wasser abgepumpt, kann das auf solche Gewässer wirken. Wir kontrollieren dann, ob die Vorgaben zur Wasserhaltung eingehalten werden.

Schicken Sie uns Ihre Auflagen oder schildern Sie das Vorhaben. Wir zeigen Ihnen, wie die Begleitung aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Britz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit