
Kaum ein Berliner Ortsteil hat so viel geschützte Natur direkt neben neuen Baufeldern wie Berlin-Johannisthal. Auf dem 1995 geschlossenen Flugplatz liegt heute ein Landschaftspark von rund 65 Hektar. Sein Kern von etwa 26 Hektar ist seit 2002 Naturschutzgebiet, der äußere Teil Landschaftsschutzgebiet. Wer an seinen Rändern baut, muss Auflagen aus Baugenehmigung und Schutzgebietsrecht einhalten.
Unsere ökologische Baubegleitung bringt diese Auflagen auf die Baustelle. Wir überwachen Schutzabstände, Vegetationsschutz und Artenschutzmaßnahmen, kontrollieren Schutzzäune und dokumentieren alles für die Behörden. Die Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit, statt als Fremdkörper daneben zu stehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet „Ehemaliges Flugfeld Johannisthal“ besteht vor allem aus sandigem Trockenrasen mit rund 245 wild wachsenden Pflanzenarten. Rinder und Schafe beweiden Teile der Fläche, damit sie offen bleibt. Ein Teil ist nicht öffentlich zugänglich und hat sich zu einem Magerrasen-Biotop entwickelt. Staub, Bodenauftrag oder Nährstoffeintrag von benachbarten Baustellen können diesen Lebensraum schädigen.
Auf der Fläche brüten Feldlerche, Grauammer und Braunkehlchen, also Vögel, die ihre Nester am Boden anlegen. Dazu kommen etwa 170 Arten von Bienen und Wespen, rund 100 Laufkäferarten und ungefähr 170 Spinnenarten. Für Bauvorhaben am Rand bedeutet das: Baufeldfreimachung außerhalb der Brutzeit, Schutzzäune gegen das Hineinfahren und Licht, das nicht in die Fläche strahlt.
Im Südwesten begrenzt der Teltowkanal den Ortsteil, eine Bundeswasserstraße, deren Wasserqualität sich seit Anfang des Jahrhunderts deutlich verbessert hat. Das Wasserwerk Johannisthal soll nach dem Wasserversorgungskonzept 2040 wieder als Trinkwasserstandort dienen. Schutz von Grundwasser und Gewässern vor Öl, Zementschlämmen und Baustellenabwasser hat in Berlin-Johannisthal deshalb Gewicht.

Wir prüfen die Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebietsrecht, weisen Gewerke ein und kontrollieren ihre Umsetzung. Abweichungen melden wir sofort an die Bauleitung und halten sie für die Naturschutzbehörde fest.
Für Bodenbrüter am Rand des Flugfelds stimmen wir Baufeldräumung und laute Arbeiten auf die Brutzeit ab. Vor dem Eingriff kontrollieren wir Flächen auf Nester und halten Schutzzonen frei.
Vegetations- und Biotopschutzzäune werden regelmäßig auf Schäden geprüft. Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir die Zäune nach Plan, dokumentieren Funde und setzen Tiere fachgerecht um.
Wir achten darauf, dass Betankung, Waschplätze und Lager wassergefährdender Stoffe gesichert sind. Aushub aus aufgeschüttetem Boden wird getrennt gelagert, damit er nicht in angrenzende Flächen gelangt.
Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebietsrecht werden nachweisbar eingehalten.
Bauzeiten richten sich frühzeitig nach dem Artenschutz, Stillstand durch Auflagen wird seltener.
Die Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation.
Umweltschutz und Baulogistik sind in einem Ablauf zusammengeführt.
→ Wir planen die Räumung möglichst davor oder kontrollieren die Fläche unmittelbar vorher auf Brutplätze und stimmen das Vorgehen mit der Behörde ab.
→ Feste Schutzzäune, eine klare Markierung im Einrichtungsplan und regelmäßige Kontrollgänge entlang der Grenze.
→ Befeuchten der Baustraßen bei Trockenheit, abgedeckte Haufwerke und Kontrolle bei starkem Wind.
→ Absetzbecken, gesicherte Waschplätze und tägliche Kontrolle der Entwässerung durch unsere Kräfte.
Neubau an den Rändern des früheren Flugfelds mit Schutzabständen zu Natur- und Landschaftsschutzgebiet.
Vorhaben im Umfeld des künftigen Trinkwasserstandorts mit besonderem Augenmerk auf Grundwasser und Boden.
Ufernahe Vorhaben und Leitungsbau, bei denen Gewässerschutz und Ufervegetation zu beachten sind.
Bauten nahe dem Waldrand im Norden des Ortsteils mit Baumschutz und Rücksicht auf Waldbewohner.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsregeln und fassen die Pflichten für die Baustelle zusammen.
Schutzzäune, Bauzeitenregeln und Kontrollrhythmus werden festgelegt und in den Bauablauf eingetragen.
Unser Personal kontrolliert Zäune, Flächen und Gewässerschutz und weist neue Gewerke ein.
Alle Kontrollen und Funde werden festgehalten und für Bauleitung und Behörde aufbereitet.
Grenzt ein Baufeld in Berlin-Johannisthal direkt an das Naturschutzgebiet auf dem früheren Flugfeld, dann verlangt die Genehmigung meist einen Schutzzaun, Bauzeitenregeln für die Brutzeit und eine ökologische Baubegleitung. Wir setzen in diesem Fall vor Baubeginn den Zaun, kontrollieren die angrenzenden Flächen und weisen alle Gewerke ein.
Steht im Frühjahr der Aushub an, dann prüfen wir den Arbeitsbereich zuvor auf Bodenbrüter und richten den Ablauf so ein, dass laute Arbeiten an der Parkgrenze nicht in die empfindlichste Zeit fallen. Jede Kontrolle wird mit Datum und Foto dokumentiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen und Abstände fließen direkt in den Einrichtungsplan ein. Lager, Container und Baustraßen werden dort angeordnet, wo sie die geschützte Natur nicht berühren.
Unsere Kräfte der operativen Baulogistik achten bei Entsorgung, Reinigung und Lagerung auf dieselben Regeln. So werden Umweltkontrollen nicht nur einmal in der Woche geprüft, sondern täglich gelebt.
Das legt die Genehmigung fest. Bei Baufeldern, die an das Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiet auf dem früheren Flugfeld grenzen, wird eine ökologische Baubegleitung häufig gefordert. Wir prüfen die Auflagen und sagen Ihnen, was daraus für die Baustelle folgt.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht und wie sie in den Ablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Johannisthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit