
Auf 9,33 Quadratkilometern leben in Berlin-Alt-Hohenschönhausen rund 54.000 Menschen. Das ergibt eine Dichte von mehr als 5.700 Einwohnern je Quadratkilometer. Genau das spürt jede Baustelle, sobald der Bauzaun steht. Zwischen den Wohnkomplexen der Siebziger- und Achtzigerjahre, den Villen an Obersee und Orankesee und dem denkmalgeschützten Dorfkern bleibt selten eine freie Fläche, auf der sich Container, Kran und Lager ohne Abstimmung anordnen lassen.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für solche Lagen von Grund auf: Welche Fläche trägt den Kran, wo stehen Büro- und Sanitärcontainer, wie kommen Baustrom und Bauwasser an die Übergabestelle? Und welche Wege der Anwohner bleiben offen? Daraus entsteht ein Einrichtungsplan, der vor dem ersten Lastwagen mit Bauleitung, Bezirk und Nachbarschaft abgestimmt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil des Wohnungsbestands stammt aus den Großsiedlungen Hohenschönhausen I und II mit zusammen rund 8.000 Wohnungen. Wer dort nachverdichtet, saniert oder ergänzt, richtet die Baustelle zwischen bewohnten Blöcken ein. Die Höfe sind Spielplatz, Parkplatz und Feuerwehrzufahrt zugleich. Jeder Quadratmeter für Container oder Lager muss deshalb genau begründet und mit dem Eigentümer vereinbart werden.
Ganz anders der alte Kern um die Hauptstraße. Der Dorfkern steht vollständig unter Denkmalschutz, die Taborkirche gilt als ältestes erhaltenes Gebäude des Ortsteils, gleich daneben stehen zwei Punkthochhäuser. Für Arbeiten hier zählen kleine Aufstellflächen, Schutz für historische Mauern und Bäume und eine Kranstellung, deren Schwenkbereich das Baudenkmal nicht überstreicht.
Der Ortsteil liegt auf der Hochfläche des Barnim. Am Obersee liegt mit dem Lindwerderberg eine der höchsten Erhebungen des Ortsteils, zu den Seeufern hin fällt das Gelände ab. Für die Einrichtung heißt das: Tragfähigkeit von Aufstellflächen prüfen, Gefälle für Baustraßen berücksichtigen und Lagerplätze so wählen, dass Oberflächenwasser nicht in Richtung der Seen läuft.

Wir legen Aufstellort, Schwenkradius und Lastbereiche des Krans fest und prüfen, welche Gehwege, Höfe oder Baumstandorte darunter liegen. Für Flächen in Berlin-Alt-Hohenschönhausen klären wir früh, welche Sondernutzung beim Bezirksamt Lichtenberg zu beantragen ist.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär werden nach Zahl der Beschäftigten und Bauzeit bemessen. Wo die Fläche knapp ist, planen wir gestapelte Containeranlagen oder verlagern Teile auf eine Nebenfläche in Laufweite.
Wir stimmen Übergabepunkte mit dem Netzbetreiber ab, planen Verteiler für Kran, Container und Gewerke und legen Leitungswege so, dass sie keine Rettungswege und Hauseingänge kreuzen.
Bauzaun, Tore und Fußgängerumleitungen werden so gesetzt, dass Kitas, Schulen und Haltestellen erreichbar bleiben. Die Beschilderung richten wir an der verkehrsrechtlichen Anordnung aus.
Kran, Container und Lager stehen von Anfang an dort, wo sie bis zum Rohbauende bleiben können.
Genehmigungen für Sondernutzung und Verkehrsführung liegen vor, bevor das erste Fahrzeug kommt.
Mieter, Schulen und Gewerbe in der Nachbarschaft wissen, welche Wege offen bleiben.
Umbauten der Einrichtung während der Bauzeit sind vorher eingeplant und kosten keine Tage.
→ Wir teilen den Hof in Bauphasen auf, halten Wege zu Hauseingängen und Müllstandorten frei und verlegen Lagerflächen in Abschnitten, sobald ein Bauteil fertig ist.
→ Wir begrenzen den Schwenkbereich in der Planung, wählen einen passenden Kranstandort und dokumentieren den Zustand angrenzender Mauern vor Baubeginn.
→ Baustraßen und Lagerflächen erhalten eine Entwässerung mit Rückhalt, Waschplätze für Fahrzeuge liegen an der tiefsten Stelle der Fläche mit Absetzbecken.
→ Wir planen eine Übergangslösung nach Absprache mit der Bauleitung und stimmen Leistung und Standort so ab, dass Lärm und Abgase die Nachbarschaft nicht belasten.
Vorhaben wie das Modulbauquartier an der Siedlung Weiße Taube mit geplant rund 1.500 Mietwohnungen brauchen Aufstellflächen für Mobilkrane und Puffer für angelieferte Module.
Ergänzungsbauten zwischen den Plattenbauten von Hohenschönhausen I und II mit engen Höfen und dauerhaft bewohnter Nachbarschaft.
Für das rund 50 Hektar große Sportforum sind neue Hallen und Ersatzbauten vorgesehen, die auf einem denkmalgeschützten Gelände im laufenden Trainingsbetrieb eingerichtet werden.
Sanierungen und Umbauten an der Hauptstraße mit kleinen Flächen, Denkmalauflagen und Schutz für alten Baumbestand.

Wir begehen das Baufeld, erfassen Flächen, Zufahrten, Bäume, Leitungen und Nachbarnutzungen und sichten die Auflagen aus der Baugenehmigung.
Kran, Container, Lager, Baustrom, Bauwasser und Wege werden in einem Plan dargestellt, getrennt nach Bauphasen.
Den Plan stimmen wir mit Bauleitung und Eigentümern ab und bereiten die Anträge für Sondernutzung und Verkehrsführung vor.
Wir begleiten den Aufbau vor Ort und passen den Plan an, sobald eine Bauphase die Fläche verändert.
Liegt eine Baustelle für einen Ergänzungsbau zwischen zwei Blöcken der Großsiedlung, dann steht anfangs meist nur ein schmaler Streifen zwischen Fassade und Gehweg zur Verfügung. Wir prüfen, ob ein Kran mit Unterwagen auf diesem Streifen tragfähig steht. Die Container planen wir gestapelt an der Stirnseite des Baufelds.
Wenn zusätzlich ein Spielplatz im Hof weiter genutzt werden soll, dann trennen wir ihn mit festem Zaun ab, legen die Zufahrt für die Feuerwehr neu fest und verschieben das Lager für Bewehrung und Schalung auf eine angemietete Fläche in der Nähe. Der Einrichtungsplan zeigt jede dieser Phasen, damit die Hausverwaltung sie vorab an die Mieter weitergeben kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was später kommt. Anlieferzonen, Lagerflächen und Wege, die wir hier festlegen, nutzt das Logistik-Management für seine Zeitfenster und die operative Baulogistik für ihre tägliche Arbeit.
Auch die Sicherheit baut darauf auf: Zaunverlauf, Tore und Beleuchtung bestimmen, wie Zugang und Bewachung organisiert werden. Deshalb planen wir die Einrichtung in Berlin-Alt-Hohenschönhausen so, dass spätere Leistungen ohne Umbau anschließen.
Das hängt von Bauweise, Kran und Zahl der Beschäftigten ab. Bei Ergänzungsbauten in der Großsiedlung reicht oft ein schmaler Streifen, wenn Container gestapelt und Lager ausgelagert werden. Wir rechnen den Bedarf aus dem Bauablauf und zeigen, wo Fläche fehlt.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und Bauweise. Wir sehen uns das Baufeld an und schlagen Ihnen eine Einrichtung vor, die zu Fläche und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Alt-Hohenschönhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit