
In Ammersbek liegt geschützte Natur dicht neben den Wohngebieten. Die Gemeinde trägt den Namen eines Baches, der zur Alster fließt, mehrere Naturschutzgebiete reichen bis an die Ortsteile heran und Knicks gliedern die Feldmark.
Wer hier baut, bekommt mit der Genehmigung häufig Auflagen zu Gewässern, Bäumen, Knicks und Tierarten. Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um, kontrolliert sie regelmäßig und dokumentiert das Ergebnis so, dass Naturschutzbehörde und Bauherr jederzeit nachvollziehen können, was passiert ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Teils auf Gemeindegebiet liegt das Naturschutzgebiet Ammersbek-Niederung, 2002 ausgewiesen und rund 349 Hektar groß. Es umfasst den Oberlauf der Ammersbek mit den Quellbächen Bunsbach und Hunnau, Bruchwälder, quellige Feuchtwiesen und Knicks. Der nördliche Teil gehört zum FFH-Gebiet Hansdorfer Brook mit Ammersbek. Eisvogel, Gebirgsstelze und Prachtlibellen sind hier zu Hause.
Nordöstlich des Lottbeker Stauteichs schließt das Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor und Umgebung an, seit 1995 geschützt und 62 Hektar groß. Das Niedermoor wurde bis in die 1950er Jahre als Torfstich genutzt. Entlang der Moorbek wächst ein Birken-Erlen-Bruchwald, im Gebiet leben Moorfrosch, Kammmolch und die auf der Roten Liste Schleswig-Holsteins geführte Säbeldornschrecke.
Außerhalb der Schutzgebiete gelten weitere Regeln. Knicks sind nach Bundes- und Landesnaturschutzgesetz geschützte Biotope und dürfen nur im Winterhalbjahr gepflegt werden. Die Baumschutzsatzung der Gemeinde verbietet Fällungen zwischen 1. März und 30. September. Der Schüberg in Hoisbüttel ist als Landschaftsbestandteil geschützt.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Stellungnahmen der Naturschutzbehörde und machen daraus konkrete Regeln für Bauleitung und Gewerke.
Wir kontrollieren Abstände zu Bächen und Gräben, die Lagerung wassergefährdender Stoffe, Wasserhaltung und den Umgang mit Oberboden.
Vor Baubeginn und in sensiblen Zeiten prüfen wir Flächen auf Brutvögel und Amphibien, begleiten Schutzzäune und stimmen Bauzeitenfenster ab.
Regelmäßige Umweltkontrollen mit Fotos, Protokollen und Mängellisten zeigen, dass die Auflagen eingehalten werden. Zugleich liefern sie die Unterlagen für die Behörde.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen Natur- oder Artenschutz werden vermieden.
Die Behörde erhält vollständige Nachweise über Kontrollen und Maßnahmen.
Gewerke wissen, welche Flächen tabu sind und warum.
→ Absetzbecken, Sedimentsperren und abgedeckte Bodenmieten halten Schlamm zurück, nach jedem Starkregen wird kontrolliert.
→ Amphibienschutzzäune mit Fangeimern werden gestellt und während der Wanderzeit regelmäßig geleert und betreut.
→ Wir klären mit der Naturschutzbehörde, ob eine Genehmigung möglich ist. Danach begleiten wir Arbeiten und Ausgleich im zulässigen Winterhalbjahr.
→ Ein Umweltkalender legt Fällungen, Rodungen und Baufeldfreimachung vor Baubeginn fest, damit der Zeitplan hält.
Baufelder angrenzend an Feldmark, Knicks und Gräben mit Auflagen zu Artenschutz und Gehölzschutz.
Querungen von Bächen und Feuchtwiesen mit Wasserhaltung und Schutz des Bodens.
Größere Vorhaben wie im Rahmenplan Lottbek, bei denen Baumbestand und Versickerung von Regenwasser eine Rolle spielen.
Geschützte Laubbäume nach der Baumschutzsatzung, Fällfristen und Ersatzpflanzungen.

Wir werten Genehmigung, Umweltgutachten und Lage zu Gewässern und Schutzgebieten aus und benennen kritische Punkte.
Tabuflächen, Schutzzäune, Zeitfenster und Kontrollintervalle werden mit Bauleitung und Behörde abgestimmt.
Wir sind zu festgelegten Zeiten auf der Baustelle, prüfen Maßnahmen und weisen Gewerke auf Mängel hin.
Protokolle und Fotodokumentation gehen an Bauherrn und Behörde, zum Abschluss folgt ein zusammenfassender Bericht.
Grenzt eine Baustelle in Ammersbek an einen Graben, der in die Ammersbek entwässert, dann setzen wir vor dem Erdbau eine Sedimentsperre, legen Bodenmieten mit Abstand zum Ufer an und richten einen Platz für Betankung und Gefahrstoffe mit Auffangwanne ein. Nach starkem Regen prüfen wir Sperre und Graben und dokumentieren den Zustand mit Fotos.
Liegen auf der Fläche Hinweise auf Amphibien, etwa weil ein Moor oder Teich in der Nähe ist, dann wird vor der Wanderzeit ein Schutzzaun gestellt. Während der Saison kontrollieren wir den Zaun, setzen Tiere um und halten Ergebnis und Zahl in einem Protokoll für die Behörde fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen, Schutzzäune, Lagerverbotszonen und Gefahrstoffplätze tragen wir in den BE-Plan ein. So kennen Logistik und Gewerke die Grenzen schon, bevor der erste Bagger auf die Fläche fährt.
Ändert sich der Bauablauf, prüfen wir, ob Auflagen betroffen sind. Wird etwa eine Lagerfläche verlegt oder eine zusätzliche Zufahrt gebraucht, klären wir das mit der Behörde, bevor es auf der Baustelle in Ammersbek umgesetzt wird.
Häufig dann, wenn ein Vorhaben an Schutzgebiete, Gewässer oder geschützte Biotope grenzt oder wenn ein Artenschutzgutachten Konflikte sieht. In Ammersbek betrifft das viele Flächen am Rand der Ammersbek-Niederung, am Heidkoppelmoor und entlang von Knicks.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ammersbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit