
Durch die Gemeinde Uetze fließen Fuhse und Erse, beide kommen aus dem Harzvorland und ziehen nach Norden Richtung Aller. Ihre Auen sind über weite Strecken geschützt. Nordwestlich des Kernorts liegt mit dem Fuhse-Auwald bei Uetze ein Naturschutzgebiet von rund 154 Hektar, das zugleich zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 gehört.
Wer in der Nähe dieser Gewässer und Wälder baut, muss Auflagen zum Schutz von Wasser, Boden und Tieren erfüllen. Unsere ökologische Baubegleitung übersetzt die Vorgaben der Genehmigung in den Alltag der Baustelle, kontrolliert ihre Einhaltung und dokumentiert sie für Behörde und Bauherrn.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Erse ist von Eickenrode bis zu ihrer Mündung in die Fuhse etwa fünf Kilometer nordwestlich von Uetze als FFH-Gebiet ausgewiesen. Dort lebt unter anderem die Grüne Flussjungfer, eine stark gefährdete Libellenart. Die Auen sind überwiegend Landschaftsschutzgebiet, etwa „Ersetal“ und „Erseaue“. Über den rund 400 Meter langen Prangenhol wird bei Hochwasser Fuhsewasser in die Erse geleitet, um Überschwemmungen in Uetze zu vermeiden.
Im Fuhse-Auwald stehen Eichen-Hainbuchenwälder mit vielen alten Bäumen und Totholz. Nachgewiesen sind dort Fischotter, Eisvogel, Mittel- und Schwarzspecht, mehrere Fledermausarten wie die Bechsteinfledermaus sowie die Fische Groppe und Steinbeißer. Bauarbeiten in der Umgebung müssen Brut- und Wochenstubenzeiten, Licht und Lärm berücksichtigen.
Die Böden am Südrand der Lüneburger Heide sind überwiegend sandig. Sie lassen Wasser und damit auch Schadstoffe schnell versickern, bei Regen werden sie ausgespült. Auf Acker- und Grünland, das für Gewerbe, Wohnen oder Solaranlagen in Anspruch genommen wird, ist der Schutz des Oberbodens ein eigenes Thema.

Wir kontrollieren, dass Baugrubenwasser nur gefiltert abgeleitet wird, Betankung und Lager wassergefährdender Stoffe weit genug vom Ufer liegen und kein Sediment in Fuhse oder Erse gelangt.
Vor Fällungen und Abriss prüfen wir mit dem Fachgutachter Quartiere von Fledermäusen und Vögeln, achten auf Bauzeitenfenster und begleiten Schutzmaßnahmen wie Amphibienzäune.
Oberboden wird getrennt abgetragen und in Mieten gelagert. Wir achten darauf, dass Flächen außerhalb des Baufelds nicht befahren werden und verdichteter Boden wieder gelockert wird.
Jede Kontrolle, jede Abweichung und jede Korrektur halten wir mit Foto und Datum fest. Die Berichte gehen an Bauleitung und, wenn gefordert, an die Untere Naturschutzbehörde.
Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebietsverordnung werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps durch Verstöße oder Funde werden unwahrscheinlicher.
Fehler fallen früh auf, wenn sie sich noch leicht beheben lassen.
Bauherr und Behörde sprechen über belegte Kontrollen statt über Vermutungen.
→ Wir begleiten die Querung, kontrollieren Baufeldgrenzen und Wasserhaltung und achten darauf, dass Arbeiten im Gewässer nur im genehmigten Zeitraum stattfinden.
→ Rodungen gehören in das gesetzliche Zeitfenster. Ist eine Ausnahme nötig, prüfen wir vorher auf Nester und Quartiere und stimmen das Vorgehen mit der Behörde ab.
→ Leuchten werden abgeschirmt, nach unten gerichtet und nur so lange betrieben, wie es nötig ist.
→ Wir legen Fahrwege fest, empfehlen Lastverteilplatten bei nassem Wetter und kontrollieren den Zustand der Fläche vor der Abnahme.
Querungen und Arbeiten nahe Fuhse und Erse berühren FFH- und Landschaftsschutzgebiete und brauchen eine enge Begleitung.
Bebauungspläne für Solarparks nehmen Acker in Anspruch. Bodenschutz, Feldvögel und Eingrünung sind hier die Kernthemen.
Neue Gewerbeflächen in Uetze, Dollbergen und Hänigsen grenzen an Feld und Gehölz. Ausgleichsflächen und Artenschutz sind Teil der Planung.
Im Naherholungsgebiet mit Irenensee und Spreewaldseen liegen Grundstücke direkt am Wasser. Ufer und Wasserqualität müssen während der Bauzeit geschützt werden.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsverordnung und leiten daraus die Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Baufeldgrenzen, Tabuzonen und Lagerplätze werden vor Ort gekennzeichnet, die Kolonnen werden unterwiesen.
In festen Abständen und zu kritischen Arbeitsschritten prüfen wir Gewässer, Boden und Artenschutz.
Wir dokumentieren alle Kontrollen und übergeben am Ende einen Abschlussbericht für Bauherrn und Behörde.
Wird in der Uetzer Niederung eine Leitung verlegt, die an das Landschaftsschutzgebiet Ersetal heranreicht, dann beginnt unsere Arbeit vor dem ersten Baggerhub. Wir markieren die Baufeldgrenze, prüfen den Standort für Betankung und Lager und weisen die Kolonne in die Auflagen ein.
Während der Bauzeit kontrollieren wir die Wasserhaltung, den Zustand der Absperrung und die Lagerung des Oberbodens. Fällt bei Regen trübes Wasser in einen Graben Richtung Erse, dann wird die Pumpe gestoppt, das Absetzbecken erweitert und die Behörde informiert, wenn die Auflage es verlangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Lager, Container und Fahrwege liegen. Wir sorgen dafür, dass diese Planung Schutzabstände zu Gewässern und Bäumen einhält, bevor gebaut wird.
Die operative Baulogistik setzt viele Umweltauflagen täglich um, etwa bei Abfalltrennung, Betankung und Sauberkeit der Zufahrten. Unsere Kontrollen prüfen das und geben den Kolonnen Rückmeldung.
Nordwestlich des Kernorts liegt das Naturschutzgebiet Fuhse-Auwald bei Uetze mit rund 154 Hektar, das zugleich FFH-Gebiet ist. Die Erse ist von Eickenrode bis zur Mündung als FFH-Gebiet ausgewiesen, ihre Aue ist großteils Landschaftsschutzgebiet. Ob Ihr Vorhaben betroffen ist, zeigt die Prüfung der Lage.

Senden Sie uns Genehmigung und Lage Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle anfallen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Uetze. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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